Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1

Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hermann Stengel
Gemeente
:   Oldenburg in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1377-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1'

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39. So sah vor dem Ersten Weltkrieg die Gastwirtschaft 'Zur Post' aus. Die barocke Fassade stand dem historischen Gasthaus gut zu Gesicht. Die Bank vor dem Hause bot den Gästen der Wirtschaft die Möglichkeit, bei günstigern Wetter auch ein Weilchen im Freien Platz zu nehmen.

40. Das um die Jahrhundertwende in der Johannisstraße aufgenommene Bild strahlt etwas von der Ruhe und Beschaulichkeit aus, die im damaligen Oldenburg herrschten. Die Kinder halten sich ungefährdet auf der Fahrbahn auf, die Einwohner sitzen oder stehen vor den Häusern und plaudern. Über den Bäumen ragt der Turm der St. Johanniskirche empor. Das schön zurechtgemachte alte Fachwerkhaus mit seinen kleinen Scheiben ist auch heute noch ein Schmuckstück der Johannisstraße.

41. Die 'St. Johannis-Toten- und Schützengilde' besteht bereits seit 1192. 1892 blickte die altehrwürdige Gilde auf ein siebenhundertjähriges Bestehen zurück. Das war für Oldenburg ein großer Festtag. Hier erreicht der historische Festzug den Marktplatz. Rechts das geschmückte Rathaus. Eine große Menschenmenge betrachtete das Schauspiel.

42. In den zwanziger Jahren ritt regelmäßig der Gildebruder Wilhelm Brüchmann, ein stattlicher Reiter, der Großen Gilde beim Marsch durch die Stadt voran. Junge und alte Zuschauer säumten die fahnen- und guirlandengeschmückten Straßen. Die Gildebrüder und viele Zuschauer tragen Rosenschmuck. Oldenburg feiert die 'Tage der Rosen'.

43. Gemütliche, schmucke Zelte säumen an den Gildetagen seit vielen Jahren den Schießplatz des Schützenhofes. Darin oder davor lassen die Schützenbrüder sich einen kühlen Trunk gut munden. Auch die Jugend hat ihren Spaß dabei.

Die Aufnahme stammt aus der Jahrhundertwende.

44. Diese Karte enthält Bilder vom Schützenfest der 'Alten Gilde' aus dem Jahre 1927. Links sieht man den 'Goldenen Apfel', einen Pokal, der aus dem Zarenschatz stammen soll und schon mehrere hundert Jahre alt ist, und rechts vom Vogel ebenfalls Teile des Gildeschatzes aus früherer Zeit. Die drei Bilder in der Mitte der Grußkarte zeigen Würdenträger der St. Johannisgilde. Unten sieht man Schützen beim Salvenschießen sowie den Festzug in der Schuhstraße.

45. Neben der altehrwürdigen Johannisgilde gab es in Oldenburg mehrere Jahrzehnte, bis in die dreißiger Jahre hinein, auch eine Jägergilde. Ihre Mitglieder waren überwiegend zugleich Angehörige der St. Johannisgilde. Die Runde auf dem Bild, aufgenommen auf dem Schützenplatz, vereint Träger alter Oldenburger Familien-Namen, wie zum Beispiel Garleff, Siemßen, PIÜß, Bockwoldt, Leek, Jacobsen, Freygang, Langemann, Sievers, Bohstedt, Rahlf, Rahlfs und Steig.

46. Eine Gruppe von Angehörigen der Jagergilde mit ihren Frauen, die sich anläßlich eines Schützenfestes im Festgewand fotografieren ließen. Zeitpunkt etwa Beginn des Jahrhunderts.

47. Aus den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg stammt diese Aufnahme vom Ummarsch bei einem Vogelschießen der Volksschule, hier beim Marsch durch die Burgtorstraße. Zu erkennen sind der Polizist Heinrich Siemßen, Rektor Mahrt, der damalige Lehrer Franz Böttger und die Lehrerin Fräulein Biehlig, Kindervogelschießen, war das damals ein Leben, und zwar für die Bevölkerung der ganzen Stadt.

48. Dieser Oldenburger Junge, Kar! Landt, Sohn des damaligen Viehhändlers Wilhelm Landt, durfte mit Recht diese schöne Namensschilderkette tragen, denn er bildete zusammen mit seiner Kousine Emmi Koll Mitte der zwanziger Jahre das Königspaar beim Vogelschießen der Oldenburger Volksschule. Kar! Landt ist 1944 ein Opfer des Zweiten Weltkrieges geworden.

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