Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1

Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hermann Stengel
Gemeente
:   Oldenburg in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1377-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

49. Einen eigenen Spielmannszug besaß die Oldenburger Volksschule in früheren Jahren. Mit stolzem Gesicht stellten diese Jungen sich auf einem Kindervogelschießen etwa um 1910 dem Fotografen.

50. Wie die Volksschule, so veranstaltete auch die sogenannte Privatschule, die Vorgängerin der Realschule und des Gymnasiums, nach der Verlegung vom Dolgentor, wo die Schule ihren Ursprung hatte, in den Neubau an der Hoheluftstraße alljährlich ihr Vogelschießen. Hier sieht man eine Schülergruppe im Festschmuck mit einem Lehrer im Eingang des damals noch recht kleinen Schulgebäudes, Es ist eine Aufnahme Anfang der zwanziger Jahre.

51. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde in Oldenburg der 'Jungrnänner-Schützenverein von 1920' gegründet. Diese Vereinigung hielt ihre Schützenfeste, genau wie die Gilden und Schulen, auf dem Schützenplatz ab. Mit Musik wurde zum Platz aus- und spätnachmittags wieder in die Stadt zurückmarschiert, und die Zuschauer hatten unterdessen auch ihren Spaß. Obige Aufnahme aus den zwanziger Jahren zeigt eine Gruppe der Schützen, zum Teil mit dem Gewehr in der Hand, auf dem Schützenplatz, gemeinsam mit einigen ihrer älteren Förderer.

52. Dem 'Jungrnänner-Schützenverein von 1920' gehörte auch eine Theatergruppe an, aus der sich in späterer Zeit die 'Oldenburger Speeldeel' entwickelte, die sich die Pflege der niederdeutschen Mundart zum Ziel gesetzt und mit ihren Darbietungen immer großen Erfolg hatte. Die Aufnahme aus den zweiten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts zeigt, von links: Liesbeth Engel, Ernst Newe, Henny Glau, Willi Möller, Hans Westphal und sitzend Hans Dohse.

53. Ein Ausschnitt vom Kreissängerfest 1932, auf dem die Oldenburger Liedertafel mit zahlreichen Sängern vertreten war. Deutlich zu erkennen sind auf diesem Bild Ernst Bunjes, Willi Heinecke, Eduard Wieklein. Ernst Gieseking, Heinrich Steig und Karl Borkenstein. Die Sänger denken gem zurück an die Sängerfeste der Vergangenheit.

54. Die Oldenburger Feuerwehr, gegründet von Männern des Oldenburger Turnvereins, war in den ersten Jahrzehnten unseres Jahrhunderts noch nicht motorisiert. Ihre Spritzen und sonstigen Fahrzeuge mußten von den Männern selbst oder zum Teil von Pferden gezogen werden. Auf dem Bild erkennt man unter anderen: Max Rosburg, Karl Jensen, Fritz Höft, Hans Mohr, Heinrich Jubel und Paul Weber.

55. Wenn man an die damalige primitive Ausrüstung der Feuerwehr denkt und daran, daß die Bauten seinerzeit viel Holz, Stroh und Reet enthielten, nimmt es nicht Wunder, daß beim Stadtbrand 1773 vierhundert Gebäude vernichtet wurden. Hier sieht man Heinrich Lüth und seine Männer um die letzte Jahrhundertwende vor ihrer Spritze. Die erste Motorspritze wurde erst 1924 von der Stadt angeschafft. Auch das Alarmwesen wurde damals modernisiert. Die Stadt- und Landhörner der über die ganze Stadt verteilten Feuermeldestellen hatten ausgedient.

56. Auf diesem Foto sieht man ein Bild vom Markt, das heute unvorstellbar ist. Wo jetzt Autos rollen, sind auf dem Bild Pferdewagen und Gespanne zu sehen,darunter auch eines der Kufenfahrzeuge, mit denen früher bei Feuersbrünsten Löschwasser zum Brand gefahren wurde. Die Einwohner waren noch vor einhundert Jahren verpflichtet, Ledereimer, Laternen und bei Frost heißes Wasser zur Verhinderung des Einfrierens der Spritzen nach dem Feuer zu bringen. Auch die betreffende Straße mußte im Dunkeln durch Laternen erhellt werden. Einwohner bildeten beim Feuer eine Kette und reichten die Eimer weiter an einen Feuerwehrmann, der das Wasser in die Glut goß.

57. Obiges Bild stammt aus dem Jahre 1920. Damals befand sich das Landratsamt des Kreises Oldenburg noch in Cismar. Kurz darauf wurde es nach Oldenburg verlegt. Auf dem Bild sieht man einen Teil der Cismarer Gefolgschaft. Es sind zum Beispiel Paul Laddey, Vater des jetzigen Oldenburger Chorleiters Rolf Laddey, Fritz Milewski, Willi Meimerstorff, Fräulein Tiedemann, Hans Tank, Heinrich Schütt, Robert Hintreich, Otto Mau, Wilhelm Koek, Karl Westphal und Heinrich Bruns. Ihre Namen sind noch vielen älteren Oldenburgern geläufig.

Otderburç i Ho/st. - Kreishaus

58. Das Kreishaus an der Göhler Straße. In diesem Gebäude auf dem Grunde des Feldhofs befand die Kreisverwaltung sich ein rundes halbes Jahrhundert. Rechts sieht man noch Gebäude der schon vor vielen Jahrzehnten eingegangenen Ziegelei Siemßen. Die Aufnahme stammt aus den zwanziger Jahren.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek