Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1

Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hermann Stengel
Gemeente
:   Oldenburg in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1377-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

59. Im Ersten Weltkrieg war eine Kompanie Landsturm in Oldenburg privat einquartiert. Hier marschieren die Soldaten, vorweg eine Schülergruppe, über den alten Oldenburger Markt. Wahrscheinlich ist es ein Ummarsch anläßlich der Benagelung eines Kriegswahrzeichens in Form eines Eisernen Kreuzes, eine Spendenaktion, die von jung und alt vor dem Oldenburger Rathaus durchgeführt wurde. Am oberen Bildrand sieht man von links noch die Häuser von Posthalter Garleff, Landmann Michaelsen, Schlachter und Landmann Untermann, Uhrmacher Leek, Bahnhofswirt Quitzau und einen Teil des Gebäudes von Wagenbauer Kähler.

60. Für die in Oldenburg in Quartier liegenden Landstürmer waren im Ersten Weltkrieg an markannten Punkten unserer Heimat, darunter natürlich an der Ostsee, Wachen eingerichtet, unter anderem auch beim Hof Johannisthal, in dessen Nähe der heutige Campingplatz 'Blankeck' liegt.

61. Die Lehrkräfte der Volksschule vor dem Ersten Weltkrieg mit ihren Familien. Die Namen der Erzieher: Rektor Mahrt, die Lehrerinnen Schumacher, Jacobsen und Biehlig und die Lehrer Duborg, Nissen, Böttger und Voß. Von allen Personen sind nur noch die Tochter Elfriede des Rektors Mahrt, die in Hanerau-Hademarschen als pensionierte Lehrerin wohnt, und der Ruheständler Wilhelm Böttger in Heiligenhafen, Sohn des nachmaligen Rektors Franz Böttger, am Leben. Wilhelm Böttgers jüngerer Bruder betreibt in Meldorf eine Tierarztpraxis.

62. Der Organist Johannes Duborg, Nachfolger des Rektors Carl Mahrt als Leiter der Oldenburger Volksschule, ließ sich hier in einem der letzten Jahre vor dern Ersten Weltkrieg rnit seinen Schillerinnen fotografieren. Er war Brauch, daß Duborg in der Schule Hinterhörn immer die Mädchenklassen und sein Kollege, Kantor Nissen, in der Schule Johannisstraße stets nur Knaben unterrichtete. Beide waren langjährige, geachtete Lehrkräfte der Oldenburger Volksschule.

63. Sind sie nicht niedlich, diese sechs kleinen Mädchen aus dem Mühlenweg, die, aufgestellt wie die Orgelpfeifen, um die Zeit des Ersten Weltkrieges in die Linse des Fotografen blieken?

64. Die Söhne der Oldenburger Bauern veranstalteten in den zwanziger Jahren auf dem Schützenplatz wiederholt Ringreiterfeste, die bei der Bevölkerung sehr beliebt waren. Solcherlei Feste fanden damals auch regelmäßig am zweiten Pfingsttag auf einer Koppel der Gastwirtschaft 'Irn Krug zum grünen Kranze' bei Fritz und Wiesche Kruse im Oldenburger Ortsteil Dannau statt. Der Festausschuß sah es gar nicht gern, wenn die Reiter aus der Stadt mit den besten Preisen abzogen.

65. Am 'Götz-Wandertag' des Jahres 1925 war das Gehölz 'Farver Burg' das Ziel des Oldenburger Turnvereins 'J ahn' von 1865. Links der damalige Vereinsvorsitzende Emil Masch, rechts Oberturnwart Paul Geisler. Auch die Familie Bäckermeister Dunker, die seinerzeit sehr gute Turner stellte, ist in dieser Gruppe mehrfach vertreten.

66. Dieses Gruppenbild stammt aus der ersten Zeit der Ende der zwanziger Jahre eingeweihten Turnhalle an der earl Maria von Weber-Straße. Mehrere der hier zu sehenden Mädchen sind auch heute noch als ältere Damen aktive Turnerinnen. Links erkennt man den Turnbruder Erich Thode, rechts den damaligen Vereinsvorsitzenden Wilhelm Reimers.

67. Diese Fußballspieler gehörten zu den ersten Mitgliedern des O.F.c. 'Teutonia' von 1910. Man sieht unter anderen: Heinrich Evers, Willi Golgert, Otta Wulff, Rudolf Springer, Karl Grümrner, Kar1 Gilleball, Bernhard Golgert, Karl Lachmann, Otta Heinecke, Heinrich Krebs, Otto Schröder und Willi Petersen, später Grömitz. Gespielt wurde seinerzeit auf einer Wiese am Dolgentor.

68. Es ist belustigend, zu sehen, in was für einem 'Aufzug' die Menschen sich im vorigen Jahrhundert auf die Platte des Fotografen bannen ließen, zum Beispiel die beiden jungen Oldenburger Damen links und die beiden Kinder rechts. Es ist kaum anzunehmen, daß eine solche Mode noch einmal Auferstehung feiern wird, Aber damals hat man eine solche Bekleidung sicherlich für schön gehalten.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek