Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 2

Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hermann Stengel
Gemeente
:   Oldenburg in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1378-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 2'

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EINLEITUNG

Der Verfasser freut sich, daß der erste Band der Reihe 'Oldenburg in Holstein in alten Ansichten' einen großen Anklang in der Bevölkerung gefunden hat. Das hat bewirkt, daß er in den letzten Wochen fleißig an der Zusarnmenstellung des zweiten Bandes dieser Reihe gearbeitet hat.

Der neuen Zeit ist in den vergangenen Jahren manch Altüberkommenes zum Opfer gefallen. Zwar ist Neues aus Altem entstanden, aber die ältere Generation ist über diese Entwicklung mitunter ein wenig traurig. Das ist durchaus verständlich, Die Liebe zu Oldenburg aber - zum alten wie zum neuen - ist über die Zeiten hinweg unverändert groß geblieben.

Das frühere Oldenburg in seiner Gemütlichkeit und Beschaulichkeit war schon liebenswert. Die Liebe zu ihm auch weiterhin lebendig zu erhalten, haben die beide Bände 'Oldenburg in alten Ansichten' sich zur Aufgabe gesetzt. Daß dies Vorhaben gelingen wird , daran gibt es keinen Zweifel. Mögen die beiden Büchlein gleichermaßen jung und alt viel Freude bereiten.

Die Betrachter sollten stets daran denken, daß Oldenburg nicht immer eine kleine, bescheidene Landstadt war, sondern daß es auf eine große geschichtliche Vergangenheit zurückblicken kann. Und diese Vergangenheit, das sei hier wiederholt, sieht so aus:

Als zur Zeit der Völkerwanderung die Germanen unser Gebiet verlassen hatten, machten sich die slavischen Wagerwenden hier seßhaft. Auf dem sagenumwobenen Wall hatten sie ihre Fürstenburg. Zur Zeit der Christianisierung war Oldenburg Hauptort bedeutender Bischöfe, von denen Vicelin und Gerold,

die im zwölften Jahrhundert lebten, die bekarmtesten sind. Um 1160 wurde der Bischofssitz nach Lübeck verlegt. Die St. Johanniskirche ist ein markantes Überbleibsel jener Zeit.

Oldenburg soll einst auch eine bedeutende Seehandelsstadt gewesen sein. Der uralte Oldenburger Graben, ein Zeuge des geschichtlichen Werdegangs unserer Stadt, durchquert, nachdem er den Dannauer See verlassen hat, seit eh und je die wagrische Halbinsel und hat für weite Gebiete unserer engeren Heimat noch immer seine Bedeutung. Am Dannauer See hat ja vielleicht einrnal der Oldenburger Hafen gelegen. Auch die Oldenburger St. Johannis-Toten-und Schützengilde von 1192 blickt auf eine respektable Zeit ihres Bestehens zurück. Sie ist die älteste Schützengilde von ganz Deutschland.

Das 1314 zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnte Gut Kuhof, zu dem einst der historische Wall gehörte, existiert nicht mehr. Seit einigen Jahren befindet sich auf dem Kuhof, der jahrhundertelang mit seinem Herrenhaus und seinen Wirtschaftsgebäuden zum Bild der Stadt Oldenburg gehörte, ein geräumiges Sportund Kulturzentrum.

Die Erfordernisse der neuen Zeit haben vom früheren Oldenburg nicht allzuviel übriggelassen. Es ist nicht mehr die beschauliche, verträumte Landstadt, die es lange Zeit war, sondern eine Stadt, in der das Leben kräftig pulsiert, eine Stadt, die im Zentrum der ostholsteinischen Bäder weitgehend die Aufgaben eines Mittelzentrums erfüllt.

Es lebe unsere liebe, alte Heimatstadt!

1. Weit geht der Bliek vom Turm der evangelischen Kirche in Oldenburg über den historischen Wall zum hügeligen Küstengebiet der Ostsee. Stolz grüßt die Fahne eines Gartenhausbesitzers in das wagrische Land. Auf diesem Grundstück stand auch einmal das Café 'Wallfriede' des Oldenburger Gastwirts Julius Newe.

2. Die Wallstraße ist eine der ältesten Straßen Oldenburgs. Sie trägt trotz mehrerer Modernisierungen durch Umbauten untrüglich den Charakter einer Altstadtstraße. Die Wallstraße mündet direkt im Gartengebiet des Walles, der sicherlich noch manche Geheimnisse aus der Frühzeit Oldenburgs birgt.

3. Wie gemütlich und gutnachbarlich es im früheren Oldenburg zuging, verdeutlicht diese Aufnahme, die der Fotograf am Anfang dieses Jahrhunderts vor dem Hause des einstigen Malerrneisters Hugo Gössel in der Wallstraße machte. Gössel sieht man hier links im Bild. Er war weithin als ein humorvoller Mann bekannt, über dessen Scherze die Angehörigen der älteren Oldenburger Generation sich noch heute amüsieren.

4. Die Johannisstraße mit Bliek auf die St. Johanniskirche. Zur Johannisstraße sagte man früher häufig Färberstraße, weil hier einst viele Färber ansässig gewesen sein sollen. Links das inzwischen abgebrochene Geschäftshaus des früheren Friseurs Karl Burmeister.

5. Lehrer und Kantor Karl Nissen, der viele Jahre in Oldenburg im Amt war, und die Schüler der zweiten Knabenklasse im Jahre 1920. Die Aufnahme wurde gemacht auf dem Schulhof Johannisstraße.

6. Ein Blick vom Kirchhof der evangelischen Kirche in die Johannisstraße. Alte Häuser, dazwischen einige im neuen Kleid, bestimmen das Bild dieser durch den Kraftfahrzeugverkehr sehr lebhaft gewordenen Straße.

7. Dies ist ein Teil des 1922 von den Oldenburger Kampfgenossen zum Gedenken der Gefallenen des Ersten Weltkrieges angelegten Ehrenhains auf dem Kirchhof von St. Johannis. Jedes Dorf aus dem Oldenburger Raum hat hier einen Stein mit den Namen der dortigen Gefallenen. Für die Opfer des Zweiten Weltkrieges befindet sich im Turm der St. Johanniskirche ein Gedenkraum.

O:dtnburg i. Holst.

8. Auf dem Markt stand zur Zeit dieser Aufnahme noch ein hübscher Kandelaber. Vor dem 1828 erbauten Rathaus stand jahrzehntelang ein stattliches Denkmal von Kaiser Wilhelm 1. Kein Mensch weiß, wann und warum es abmontiert wurde, und wo es geblieben ist.

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