Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 2

Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hermann Stengel
Gemeente
:   Oldenburg in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1378-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 2'

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19. Das Gesicht der unteren Kuhtorstraße hat sich gegenüber dem Zustand von vor dreißig, vierzig oder fünfzig Jahren sehr verändert. Aus der Vergangenheit sind hier heute noch geläuftig die Namen der Anlieger Malermeister Fritz Lütgens, Sattler- und Tapeziermeister Heinrich Jubel, Tischlermeister Hans Bahr, Schmiedemeister Otto Trechten, Frau und Fräulein Sievers, Gastwirt Hans Jacobsen, sowie die Bauern Heinrich und Hermann Bumann und Meiereibesitzer Carl Grümrner.

20. Noch einmal die alte Kuhtorstraße, und zwar von der unteren Straße aus gesehen. Links ein Viehwagen des einstigen, dort ansässigen Schlachtermeisters Heinrich Wulf. Rechts unter anderem die Häuser Bumann, Scheef, Eberhardt und Fick.

21. Beim Betrachten dieses Bildes fühlt man sich um viele Jahren zurückversetzt. Die älteren Oldenburger kennen ihn noch, den flotten Fuhrwerkslenker auf dem Kutscherbock. Es ist der heute hochbetagte Bahnspediteur Heinrich Bock, den man hier vor Jahren mit seinem 'Hottehü' und seinem Rollwagen in der Kuhtorstraße sieht. In neuerer Zeit ist so ein Bild undenkbar, denn jetzt beherrscht das Kraftfahrzeug die Straße.

22. Zwei Bahnhöfe hatte Oldenburg jahrzehntelang, nämlich den 'Kleinen Bahnhof' und den 'Großen Bahnhof'. Der 'Kleine Bahnhof lag in der Nähe der Kuhöfer Meierei und hieß deshalb im Volksmund 'Buttermilchsbahnhof. Leider gibt es ihn schon lange nicht mehr. Hier sieht man noch die Bimmelbahn bei einem Halt vor dem 'Kleinen Bahnhof'.

23. Bürgermeister Kurt Meyerhoff, Verwaltungchef in Oldenburg von 1910 bis 1922. In seiner Amtszeit erfolgte die Verlegung der Kreisverwaltung von Cismar nach Oldenburg. Um diese Anfang der zwanziger Jahre erfolgte Verlegung zu ermöglichen und damit Oldenburg zur Kreisstadt zu machen, stellte er für den Bau des Landratsamtes den Feldhof an der Göh1er Straße, der sein Privatbesitz war, zur Verfügung. Meyerhoff starb 1949 fern seiner ehemaligen Wirkungsstätte Oldenburg. Sein Nachfolger war. Bürgermeister Carl Wein.

24. Das ehemalige Landratsamt auf dem Feldhof an der Göhler Straße. Das nach dem Ersten Weltkrieg errichtete Gebäude war ein halbes Jahrhundert Sitz der Kreisverwaltung des Kreises Oldenburg. Nach entsprechendem Umbau beherbergt es heute ein Großgericht für die ehemaligen Gerichtsbezirke Oldenburg, Heiligenhafen, Neustadt und Burg auf Fehmarn.

25. In diesem Haus auf dem Feldhof befand sich einmal das Kreisgesundheitsamt. Vorher war es der Wohnsitz des Gärtners Carl Schuldt, später des Bürodirektors Nörnberg und des Kreisoberinspektors Weidig. Heute steht das Gebäude nicht mehr.

26. Der letzte Oldenburger Postillion ist auf diesem Bild zu sehen. Es ist Joharm Heinrich Julius Seemann. Die Aufnahme stammt aus der Zeit, daß der Weg nach Lütjenburg und Kiel noch durch die Hoheluftstraße und über Dannau-Wessek in das gewünschte Ziel führte. Der Mann vor dem zweiten Gespann, mit dem Posthorn vor der Brust, und im Ausschnitt rechts ist Seemann.

27. Ein altes Stück Oldenburg ist der Schmützteich an der Hoheluftstraße. Als Oldenburg noch eine Ackerbürgerstadt war, wurde er von bäuerlicher Seite gern als Viehtränke benutzt, ebensogern aber von der Oldenburger Jugend auch heute noch, wenn die Eisdecke es gestattet, als Wintersportplatz.

28. Die Einweihung der Privatschule an der Hoheluftstraße erfolgte am 6. Januar 1910. Um das Zustandekommen des Schulneubaues hatten sich verdient gemacht Bürgermeister Eisfeldt, Propst Hollensteiner, die Gutsbesitzer Beckmann, Seegalendorf, und Struckmann, Gaarz, sowie Kaufmann Jessen, Oldenburg, und Landmann Babbe, Klötzin.

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