Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 3

Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Hermann Stengel
Gemeente
:   Oldenburg in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1950-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 3'

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39. Die Hospitalstraße war lange Zeit Oldenburgs neueste Straße. Deshalb sagten Generationen immer 'Neue Straße' zu ihr. Dieser, ihr vom Volksmund gegebene Name hat sich bis heute erhalten. Der richtige Name der Straße ist 'Hospitalstraße' , und zwar nach dem im vorigen Jahrhundert hier gebauten Hospital, das in neuerer Zeit durch ein modernes Rentnerwohnheim abgelöst worden ist.

40. Oben: In diesem Gebäude 'Hinter den Höfen' errichtete die Firma Jungclaußen, Ahrensbök, 1905 das erste Oldenburger Elektrizitätswerk. Dessen Werkmeister war viele Jahre Louis Hagen, der später in eigener Regie ein Elektrogeschäft in Oldenburg betrieb,

Unten: Diese Männer bildeten 1920 die Oldenburger Brandschaukomrnission (von links): Brandkommissar Emil Masch, Stadtbautechniker Eduard Wieklein. Schornsteinfegermeister Heinrich Steig, Feuerwehrhauptmann August Japp und Elektromeister Louis Hagen. Von diesen Männern ist nur noch der heute hochbetagte Eduard Wieklein am Leben.

41. Junge und ältere Sänger bilden seit eh und je das Rückgrat der Oldenburger Liedertafel. Das war früher so, und so ist es heute. Diese Aufnahme wurde vor rund fünfzig Jahren im Garten der damaligen Gastwirtschaft von Max Schlauch an der Hoheluftstraße gemacht. Chorleiter war um jene Zeit Studienrat Ernst Bunjes (rechts am Tisch).

Putlos i. Holstein

Herrenhaus

42. Das Herrenhaus des Gutes Putlos, eines Ortsteils der Stadt Oldenburg. Es existiert nur noch in der Erinnerung der älteren Einwohner. Das stattliche Gebäude ist nach der Einrichtung des Truppenübungsplatzes Putlos von der Bildfläche verschwunden. Mit dem Namen Putlos ist auch der des einstigen Seeräubers Störtenbecker verbunden. Um ihn ranken sich heute noch viele Legenden. In Wirklichkeit ist Störtenbecker nie in Putlos und dem nahen Wienberg gewesen.

43. So war es vor vielen Jahren, als junge Oldenburger von der Fliegerei gepackt waren und sich im Segelflug übten, Im Hügelgelände vor den Toren der Stadt hatten sie die Möglichkeit dazu. Ob die jungen Leute von damals wohl noch an jene Zeit denken, wenn sie heute ihre Nachfolger vom Luftsportclub 'Condor' in mit vom Flugplatz Grube gestarteten Maschinen am Oldenburger Himmel sehen?

44. Oben: Zu Bootsfahrten auf dem Oldenburger Graben hatten die Oldenburger in den zwanziger Jahren die Möglichkeit. Damals gab es hier eine Zeitlang sogar einen Wassersportverein.

Unten: Als es noch keinen nennenswerten Badebetrieb am Strand vor Oldenburg gab, führte dort ein früherer Schornsteinfeger (Jökschinski war sein Name) ein richtiges Einsiedlerleben. Seine Bretterbude bot ihm dank eines kleinen Ofens auch im Winter ein warmes Zuhause. Nebenbei betrieb Jökschinski auch eine kleine Bootsvermietung.

45. Eine Ausflüglergruppe hat sich am Dünenstrand der Ostsee gemütlich niedergelassen. Nach der Kleidung der Personen zu rechnen, haben die Ausflügler nicht die Absicht, ein erfrischendes Bad in der Ostsee zu nehmen.

46. Der Oldenburger Kar! Rienau hatte um 1930 die Absicht, das Badeleben am Strand zu intensivieren. Er machte den Anfang mit einer primitiven kleinen Hütte, in der er alkoholfreie Getränke und Süßigkeiten an die Badegäste verkaufte. Nach einigen Jahrzehnten betrieb er in den Dünen schon eine richtige, geräumige Strandhalle.

47. Die Männer der Freiwilligen Feuerwehr, hier mit ihrem Hauptmann Emil Masch, bildeten früher wie heute eine verschworene Gemeinschaft, die jederzeit einsatzbereit war und ist, ihre freiwillig übernommene Pflicht zu erfüllen, wenn Not am Mann ist. Auch die Jugendfeuerwehr ist eifrig bei der Sache und verrichtet freudig ihre Arbeit.

Felsenbeu auf dem SdlJohwll1l bei Oldenburg i. Hols!. llnnenansichl.J

48. Hier lebte Franz Klöris. Es ist das Wohnzimmer in seinem Felsenbau auf dem Oldenburger Wall. Der Bau des alten Herrn, den er in jahrelanger Arbeit mit seinen eigenen Händen bewerkstelligt hatte, trägt die Bezeichnung 'Klörisburg'.

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