Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 5

Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 5

Auteur
:   Hermann Stengel
Gemeente
:   Oldenburg in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1908-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 5'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19. Ein verdienter Oldenburger Schulmann. Es ist ein Bild von Friedrich Röper, so wie viele Oldenburger den bekannten Schulmann in Erinnerung haben. Geboren wurde Röper in Damlos bei Lensahn, im ehemaligen Kreise Oldenburg, kam aber schon in den frühen zwanziger Jahren als Lehrer nach Oldenburg. Als Mitglied des Lehrkörpers verschiedener Schulen, hauptsächlich der Volksschule, wurde er vielen Oldenburgern aus ihrer Schulzeit vertraut. Seine besondere Liebe galt dem Sport. Dem geselligen Leben war er verbunden durch Mitgliedschaften in der Liedertafel und in der St.dohannis-Gilde, der er auch ein Gedicht widmete. Den Krieg machte er in Frankreich und an der Ostfront mit. Unvergessen ist der Empfang, den ihm hunderte zutief beeindruckte Bürger im Januar 1954 als letztem Oldenburger Heimkehrer aus russischer Gefangenschaft bereiteten. Ungebrochen nahm er seinen geliebten Beruf wieder auf und verließ den Schuldienst fast zehn Jahre später als pensionierter Konrektor. Die folgenden Jahre widmete er Haus und Garten und konnte noch den beruflichen Werdegang seiner Kinder wie das Heranwachsen seiner Enkel erleben. Friedrich Röper starb 1975. Er hinterließ seine Frau, eine geborene Roggenkamp, seine Kinder und Enkel, sowie den Kreis seiner Freunde und Bekannten.

20. Das Bild verrät, daß auf diesem Grundstück einst ein Oldenburger Bauer ansässig war. Seit den fünfziger Jahren ist Oldenburg kein Ackerbürgerstadt mehr, denn damals wurden die Oldenburger Bauern und Landwirte vor die Tore der Stadt umgesiedelt.

Oldenburg in Holstein, Jun

21. Hier blickt man von dem mit einem Drehkreuz versehenen Eingang der Vorweîde in den Jungfernstieg am Kuhöfer Hausgraben und auf das heute fast völlig bebaute Gelände hinter dem Graben, auf dem sich der Neue Markt, die Schwimmhalle, die Stadtbücherei, die Tennishalle, die Großraumsporthalle und andere sportliche Einrichtungen befinden.

22. Ein Spaß für die Kleinen. Am Rande des Kuhöfer Wirtschaftshofes gab es einmal dieses vielbenutzte Planschbecken für spielende Kinder. Heute sieht man Grünanpflanzungen an der Stätte einstigen fröhlichen Kinderlachens. Im Hintergrund das Finanzamt,

23. 'Stadtbahnhof Oldenburg.' Es war einmal... Viele Jahrzehnte gab es in Oldenburg neben dem sogenannten Großen Bahnhof den Bahnhof 'Oldenburg Stadt'. Letzterer war eingerichtet worden bei der Weiterführung der Bahn von Oldenburg nach Heiligenhafen. Das war zur Zeit der Jahrhundertwende. Die Haltestelle war eine primitive Bretterbude. Wegen der Nähe der Kuhhöfer Meierei, in der man eine Zeitlang auch Eisenbahnfahrkarten erstehen konnte, sagte der Volksmund fast nur 'Bottermelksbahnhof' zu ihr, Nach ihrem Verschwinden haben sich hier Betriebe der Gastronomie etabliert.

24. Dies ist der Schwelbecker Sturmflut-Obelisk. Es ist eine Erinnerung an die große Sturmflut, die am 13. November 1872 die gesamte westliche Ostseeküste heimsuchte und auch im Niederungsgebiet des Oldenburger Grabens grofsen Schaden anrichtete. Der Besitzer von Schwelbeck, Bürgermeister und Verbandsvorsteher Landwirt Joharm Höper, zeigt hier mit einem Stock auf den Wasserstand bei der Sturmflut von 1872.

25. Menschenauflauf bei einem Straßenmusikanten. Heute sieht man solch putzige Typen nicht mehr in unseren Straßen, sie nicht mehr, die als Lockmittel häufig ein possierliches Äffchen mit sich führten, und auch nicht mehr die sogenannten Schnelläufer, die nach beendetem Dauerlauf durch die Stadt ihren wohlverdienten übulus einsammelten.

26. Die Volksschule Johannisstraße. In diesem Gebäudekomplex, der seit einigen Jahren Eigentum der Kirchengemeinde ist, haben viele Oldenburger Generationen die Schulbank gedrückt. Rechts im Bild sieht man das Pastorat Johannisstraße. Auch die Windmühle und der Schornstein der Dampfmühle auf dem früheren Windberg sind zu erkennen.

27. Der Anfang der Kleinen Schmützstraße. Sie beginnt am Alten Markt, kreuzt die Johannisstraße und endet in der Großen Schmützstraße. Im Hintergrund sieht man das repräsentative Haus von Dr. Voss, das hernach unter anderem das Domizil der Firma Fliesen-Rabe war. Der Volksmund sagte zu diesem Straßenteil immer nur 'Schlachtergang'.

28. Wenn man diese Seite der Kleinen Schmützstraße sieht, denkt man unwillkürlich an die früheren und heutigen Bewohner dieser Häuser. So nennen wir: Gössel, Springer, Leek, Behrend, Michaelsen, Maßmann, Goldbach, Mutter Bargholz, Knoop, Dethlef, Panitzki, Gundelach. Höhl, Radden. Hamann, Markmann, Brugge, Block und Gröne.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek