Oppenheim in alten Ansichten Band 2

Oppenheim in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr.jur. Martin Held und Dr.jur. Karl Heyden
Gemeente
:   Oppenheim
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6432-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oppenheim in alten Ansichten Band 2'

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9 Die Antoniterkapelle auf dem Friedhof. Die Gründung des Antoniterklosters in Oppenheim - als Zweigniederlassung von Alzey - soll auf Veranlassung von Rudolf von Habsburg im Iahre 1287 erfolgt sein. Größere Bedeutung erlangte das Kloster nicht, der Besitz blieb gering, und es wohnten immer nur wenige 'Kugelherren' hier. Wahrscheinlich ist die frühere Weinlage 'Kugel', nicht weit von der Kapelle entfernt liegend, auf das frühere Eigentum dieser Klostergemeinschaft zurückzuführen. Die Kapelle wies bauliche Unzulänglichkeiten auf. Dennoch ist ihr Abriß - in den siebziger [ahren - sehr bedauerlich.

10 Diese Karte aus dem [ahre 1908 zeigt das Innere der St. - Bartholomäus- Kirche vor den Renovierungen, deren letzte zu Beginn der neunziger [ahre stattfand. Interessant das Triumphbogengemälde aus dem [ahre 1905, das jetzt durch einen Verputz überfaßt ist.

1 1 Die Geistlichkeit (Pfarrer Schäfer) diskutiert vor der damals noch geschlossenen Mauerfront mitTorbogen. Heute leider noch nicht wiederhergestellt.

12 Partie an der Hohl mit Uhrturm (Karte versandt 1915). Interessant im Vordergrund das alte weiße Oppenheimer Kalksteinpflaster mit Rinne und ohne Bordsteinkante, was jetzt wieder im Kommen ist, und das Mädchen mit einachsigem Karren. Angebaut, fest angeklebt arn Uhrturm ist das kleine Häuschen, im Volksmund 'Villa Weiß' genannt. Auf dem Platz steht heute der von den Uhrturmfreunden betreute Partnerschaftsbrun-

nen.

Opperthelm

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1 3 Blick durch das Gautor auf das später abgerissene Haus. Links im Bild ein sogenannter Pflugkarren (hinten größere und vorne kleinere Räder). Das Gautor und das städtische Haus links daneben sind unter Einsatz erheblicher Städtebaumittel des Landes vor kurzem saniert worden.

14 Die Ruine Landskrone um 1900. Die Karte ist von dem Guntersblumer Maler Carl Küstner geschrieben und an seinen Freund, den Malzfabrikanten Carl Schill, Osthafen, gerichtet. Küstner war in München später als Professor ein gesuchter Akademiemaler. Er lebte von 1861 bis 1934 und hat unter anderem herrliche Altrheinlandschaften geschaffen.

1 5 Das malerische Innere der Burgruine mit Bäumen. Die Postkarte schickte ein französischer Besatzer 1919 nach Hause. Die Äste der großen Bäume im Vordergrund wurden von vielen Jugendlichen benutzt, um sich wie Tarzan auf die Mauer schwingen zu lassen, wie viele Oppenheimer noch in Erinnerung haben.

16 Das sogenannte kleine Spital, von 1847 bis 1 878 Bürger- und Realschule, wurde von 1878 bis 197 S von der Stiftung Zivilhospital als Altersheim genutzt. Es wohnten dort zuletzt 20 bis 2S Personen, die sich in der kleinen Hausgemeinschaft trotz der baulichen Beschränkungen und des sanitären Fehlbedarfs wohl fühlten. Die Stiftung Zivilhospital verkaufte das Grundstück im Zusammenhang mit dem Neubau des Altenzentrums an die Stadt, die das Haus mit Nebengebäude abreißen ließ und den heute dort vorhandenen Parkplatz errichtete.

Die unter dem Gebäude vorhandenen alten Keller wurden zugeschüttet. Das Türgewände mit Inschrift und [ahreszahl ist im Foyer des heutigen Altenzentrums untergebracht.

17 Das Bartholomäushaus, Pfaugasse 14, wurde in den sechziger [ahren abgerissen, heute steht dort das Haus Dr. Weber. Von 1896 bis 192 1 befand sich hier die Höhere Mädchenschule und später der katholische Kindergarten, der durch Gemeindeschwestern betreut wurde. Nachdem das Gebäude die damals nötigen baulichen Vorausset zungen für den Betrieb eines Kindergartens nicht mehr erfüllte, kam es zu dem Neubzw. Anbau imAnschluß an das katholische Schwesternheim in der Kirchgassel Rathofstraße und zum Verkauf des Grundstücks.

18 Die Mainzer Straße mit Kommunionkindern, Blick auf das Kolonialwarengeschäft, früher Gaststätte 'Zur Kanne', heute Drogerie Hanz.

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