Oppenheim in alten Ansichten Band 2

Oppenheim in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr.jur. Martin Held und Dr.jur. Karl Heyden
Gemeente
:   Oppenheim
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6432-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oppenheim in alten Ansichten Band 2'

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29 Weinfröhliche Karte - aus den dreißiger [ahren - des gleichen Gasthauses (vgl.

Nr. 28), das später im Besitz von Theo Hechinger stand.

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30 Viele Oppenheimer werden sich noch an die Gaststätte 'Zurn Löwen' (Mainzer Straße, schräg gegenüber vom Uhrturm) erinnern, die in den achtziger [ahren aufgegeben wurde. Man sieht, daß hier eigenes Bier ausgeschenkt wurde.

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31 Untergegangen ist auch die Gaststätte 'Zurn Bahnhof' mit Saal und Kegelbahn, direkt neben der Post gelegen. Hier befand sich später das Oppenheimer Kino und dann eine Diskothek, die jetzt geschlossen ist.

32 Gaststätte 'Rheinperle' (Inhaber Jakob Riedel) am Leinpfad in den zwanziger [ahren. Die später umgebaute und modernisierte Gaststätte brannte in den achtziger [ahren ab. Das Haus wurde nicht wieder aufgebaut, die Trümmer wurden beseitigt. Früher kehrten hier nicht nur Spaziergänger ein. Nein, man ging und fuhr gezielt 'zum Riedel', um in Öl gebackene kleine Fische (Rotaugen u.s.w.) zu essen, Bier oder Wein dazu zu trinken und den Blick vom Lokaloder von den Bänken und Stühlen der Freiterrasse auf den Rhein zu genießen. Vielleicht wollte man auch mit dem Nachen auf die gegenüberliegende

Rheinseite, zur Knoblochsaue, übersetzen. Den älteren Oppenheimern bleibt beim Blick auf den 'Riedel' mit den Fischernetzen im Vordergrund nur ein nostalgisches Erinnern.

33 Diese Karte aus dem [ahre 1899 zeigt nicht nur die auf der anderen Rheinseite gelegenen Gebäude auf dem Schusterswörth - ein von der Gaststätte Riedel (vgl. Nr. 32) mit dem Nachen erreichbares beliebtes Ausf1ugziel-, sondern auch eine Pionierbrücke und einen Raddampfer.

34 Im alten Adelshof derer van Frankenstein (Wallot sches Anwesen) befand sich zeitweise eine Straußwirtschaft. Man kann sich vorstellen, daß man von dem schönen Innenhof einen herrlichen Blick über den Rhein genaß. In den zwanziger [ahren wurden in diesem Hof auch Kammerkonzerte veranstaltet.

35 Die Weinfässer wurden mit dem pferdefuhrwerk die Mainzer Straße hinuntergefahren, was wegen der ungenügenden Bremsen nicht ungefährlich war. Auf dem alten Bild ist der ländliche Charakter dieser Hauptverkehrsstraße Oppenheims gut erkennbar. Es laufen Hühner herum.

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36 Roden für neue Weinberge. Das Roden eines alten Weinbergs (bis zu 70 cm tief) war früher eine Knochenarbeit, für die man viele Helfer benötigte. Auf diesem Bild hat das Weingut Baumann vierzehn Männer für diese Arbeit aufgeboten.

37 Später (vgl. Bild Nr. 36) gab es erhebliche Erleichterungen durch sogenannte Rodpflüge. Mit einem solchen Pflug wird hier vierspännig in der Lage Goldberg - mit Blick auf die Stadt gerodet, was heute mit einem Traktor recht problemlos erledigt wird.

38 Weingutsbesitzer am Rhein waren privilegiert, weil sie für ihren Wein damals hohe Preise erzielen konnten. Hier kommen die Herrschaften zum Weinberg in der 'Kugel' (gegenüber dem 'Sackträger") . Offensichtlich ist die Lese beendet, wie die aufgestellte Fahne zeigt. Früher zog man alsdann in einem geschmückten Zug mit dem letzten Faß nach Hause.

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