Oranienburg in alten Ansichten Band 1

Oranienburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hans Biereigel
Gemeente
:   Oranienburg
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5151-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oranienburg in alten Ansichten Band 1'

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9. Dem Lehrerseminar angeschlossen war ein Kindergarten. Die Räumlichkeiten befanden sich im Schloß. Für die Oranienburger eine echte soziale Errungenschaft. Unser Foto zeigt die Gruppe Vorschulkinder mit ihrer Leiterin Frau Elise WeilemannWestpfahl. (Das Foto wurde 1916 aufgenommen.)

10. Die älteste Kirche der Stadt ist die evangelische Nicolaikirche. Sie ist dem heiligen Nicolaus, dem Schutzpatron der Fischer und Schiffer, geweiht. In den vergangenen Jahrhunderten wurde sie mehrfach ein Opfer der Flammen. Die neue Kirche wurde als dreischiffige Basilika, aus Birkenwerderschen Hartbrandziegeln erbaut. Ihre Einweihung fand am 16. Oktober 1866 statt. Sie hat eine Turmhöhe von 57,5 Metern, ist 36,5 Meter lang, 22 Meter breit und verfügt über 1 250 Sitzplätze. Infolge Kriegseinwirkungen wurde sie im April 1945 fast völlig zerstört. Der Wiederaufbau unter tatkräftiger Mithilfe der Mitglieder der Kirchengemeinde war am 25. Oktober 1952 beendet.

11. 1m Jahre 1871 wurde eine Landwirtschaftliche Lehranstalt in der damaligen Mühlenstraße, der heutigen Sachsenhausener Straße , gegründet. Eigentümer war die Stadtverwaltung. 1897 wurde sie um eine Gärtnerlehranstalt erweitert. 1925 wurden beide Institute nach 'Luisenhof in der Germendorfer Chaussee verlegt. Im ursprünglichen Gebäude befand sich nach 1945 ein Forschungszentrum der Milchindustrie.

12. Auf dem Foto ist das letzte Wahrzeichen der im Jahre 1875 erbauten Oranienburger Dampfmühle zu sehen. Die Mühle wurde 1945 durch Kriegseinwirkungen zerstört. Der ehemalige Speicher (siehe Foto), einer der höchsten Punkte in der Stadt, wird noch heute genutzt.

13. Seit dem 10. Juli 1877 war der Oranienburger Bahnhof Haltepunkt der Nordbahnstrecke Berlin-Stralsund. Seit 1891 verkehrte der Vorortverkehr zwischen Berlin und Oranienburg, auch als S.-Bahn, die 1925 elektrifiziert wurde, bekanntgeworden. Im Jahre 1915 begarm der Nahverkehr nach Nauen. Das Foto wurde im Jahre 1893 aufgenommen.

Üranienburq Stralsunder- Ecke lJernauerstrasse

14. Ein Bliek in die damalige Stralsunder Straße, die heutige August-Bebel-Straße, die zum Bahnhof führt. Die Aufnahme stammt um das Jahr 1900.

15. Oranienburg war und ist eine Stadt der Brücken. Das Foto zeigt die alte Holzbrücke im Jahre 1890. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zwölf Brücken, die für den Fahrzeugbzw. für den Fußgängerverkehr zugelassen sind. Zehn dieser Brücken wurden 1945 infolge der Kriegshandlungen zerstört.

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16. Im Jahre 1895 wurde diese Fußgängerbrücke über die Havel ihrer Bestimmung übergeben. Sie wurde aus Privatgeldern von 72 Interessenten der Stadt finanziert, die Baukosten betrugen 8 600 Mark. Es war die kürzeste Fußgängerverbindung zwischen Altstadt und Bahnhof Oranienburg. Der Volksmund nannte sie 'Schwindsuchtsbrücke, weil man doch eine entsprechende Steigung überwinden mußte, dabei ging manch Älteren die 'Luft' aus. Heute trägt die Brücke den Namen 'Henriettensteg'.

17. Achtzehn Berliner gründeten 1893 die 'Vegetarische Obstbaukolonie Eden GmbH.' Sie kauften im Westen der Stadt, hinter dem Oranienburger Kanal, einen Landbesitz von etwa 200 Morgen und begarmen das sandige Land in einen fruchtbringenden Garten zu verwandeln. Das Foto zeigt die Gründer Edens anläßlich des einjährigen Stiftungsfestes 1894.

Oranienburqer EisvJe~e.

Partie am l ehnitz-See bei der Strandhalle Oranienburg . .;

18. Im Jahre 1895 schloß der Magistrat der Stadt mit der Firma Ebel & Co. einen Vertrag über die Einführung des elektrischen Lichts, verbunden mit der Errichtung einer Wasserleitung. Im gleichen Jahr wurde das Elektrizitäts- und Wasserwerk im Bereich der heutigen Heidelberger Straße in Betrieb genommen.

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