Oranienburg in alten Ansichten Band 1

Oranienburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hans Biereigel
Gemeente
:   Oranienburg
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5151-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oranienburg in alten Ansichten Band 1'

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'teteton Amt Oranlenburg No. 116.

Etablissement Paol Weber.

Sacbsenbausen b. Orantenburg

59. Im Norden Oranienburgs liegt der heutige Stadtteil Sachsenhausen. Bis 1974 war es eine selbstständige Gemeinde mit etwa 4 000 Einwohnern. Die 1752 auf Anordnung Friedrich Il. gegründete Kolonie war die Heimstätte von Bürgern, die vorwiegend in Oranienburg und Berlin arbeiteten.

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60. Sachsenhausen wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch ein beliebtes Ausflugsziel. An der Havel und am Kanal gelegen bot es den Touristen neben Wasser und Wald auch preiswerte Restaurants.

61. Mitte der zwanziger Jahre entstand in Sachsenhausen eine 'Vorstädtische Kleinsiedlung', deren Mitglieder der 'Eigenheirnsiedlung' Oranienburg GmbH. angehörten.

Adolf Huschke-Denkmal in Sachsenhausen.

62. Zum Gedenken an den Berliner Meisterfahrer im Radsport. Adolf Huschke , wurde an dieser Stelle am 26. August 1923 ein Denkmal enthüllt. Bei einem Rennen 'Rund um Berliri' verunglückte der Meisterfahrer in der Kurve der Fernverkehrstraße Berlin-Neustrelitz tödlich.

63. In der kleinen Stadtteilgemeinde waren viele Künstler beheimatet. Die heutige Clara-Zetkin-Straße wird von den Einheimischen immer noch als 'Künstlerstraße' bezeichnet. Weltbekannte Artisten wie die 'Niewars' waren hier zu Hause. Darüberhinaus wohnten in Sachsenhausen Schausteller, Puppenspieler und Unterhaltungskünstler.

64. Im Westen Oranienburgs, früher außerhalb der Stadt gelegen, findet man den jüdischen Friedhof. Bis 1939 wurden Erdbestattungen an dieser Stelle durchgeführt. Auf Grund der Judenvertreibung durch die Nazis gab es seit 1939 keine jüdische Gemeinde in der Stadt mehr. Der Friedhof wurde während der Nazizeit mehrfach geschändet. Heute gehört er zu den denkmalsgeschützten Objekten der Stadt. Der Friedhof befindet sich in der Kremmener Straße.

65. Im Jahre 1912 siedelte sich die Berliner Firma Heintze & Blanckerts in Oranienburg an. Auf einem Gelände im Westen der Stadt entstand so die erste deutsche Stahlfederfabrik. Heute gehört der Betrieb zur Krupp-Stahl AG.

66. 'Löfflers Gaststätte' war eines der gut besuchten Gartenlokale im Grünen. Inrnitten der Obstbaukolonie Eden gelegen war es als Pension mit und ohne Zimmer sehr gefragt.

67. Im Jahre 1925 wurden die Institute der Oranienburger Land- und Gärtnerlehranstalt im Westen der Stadt an der Germendorfer Chaussee angesiedelt. 'Luisenhof erwarb sich den Ruf einer modernen Ausbildungsstätte.

68. Im Jahre 1919 zog der akademische Bildhauer Wilhelm Groß nach OranienburgEden. Er schuf Holzschnitzarbeiten und Skulpturen, welche versuchten 'Antworten auf die Fragen nach dem Sinn des menschlichen Daseins' zu geben. Das Foto ist aus dem Jahre 1930 und zeigt den 1974 verstorbenen Künstler mit der in Ton modellierten Büste von Heinrich Stephan.

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