Oranienburg in alten Ansichten Band 2

Oranienburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hans Biereigel
Gemeente
:   Oranienburg
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5316-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oranienburg in alten Ansichten Band 2'

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19. Im Bild der sogenannte Alte Bahnhof, wie er bis zum Jahre 1908 aussah. Zu ebener Erde gebaut, war er der Haltepunkt der seit 1877 in Betrieb genommenen Fernbahnstrecke Berlin-Stralsund und der S-Bahnstrecke Berlin-Gesundbrunnen-Oranienburg.

20. Zweimal wöchentlich fand der Oranienburger Wochenmarkt statt. Er war jeweils mittwochs und sonnabends, am Dienstag gestattete man die Abhaltung von Krammärkten, und am Montag nach dem Palm-Sonntag war zugleich Viehmarkt möglich. Daneben fanden drei- bis viermal jährlich Jahrmärkte statt. Da Oranienburg keinen Marktplatz harte, fanden die Märkte in der Nähe des Schlosses statt. Unser Foto zeigt Blumenverkäuferin Frau Spender beim Markttag im Jahre 1905.

21. Der Eingang zum Schloßpark gehört zu den architektonisch am schönsten gestalteten Denkmalen der Stadt Oranienburg. Das Foto entstand um 1900.

22. Anfang unseres Jahrhunderts kam es zur Gründung von Sportvereinen in der Stadt. Im Bild Mitglieder des am 27. August 1901 gegründeten Klubs 'SC Oranien'. Im Sport-Club 'Oranien' 1901 konnte man Fußball spielen oder leichtathletische Disziplinen betreiben. Die Übungsabende für Leichtathletik waren im Sommerhalbjahr dienstags und donnerstags auf dem Städtischen Sportplatz. Im Winterhalbjahr fanden sie in der Städtischen Turnhalle in der Bernauer Straße statt. Das Fußballtraining war mittwochs auf dem Oraniensportplatz in der Berliner Allee.

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23. Um die Jahrhundertwende begann in allen Stadtteilen von Oranienburg eine verstärkte Bautätigkeit. Besonders östlich und nördlich der Stadt sprengte der Bau von Eigenheimen die bisherigen Stadtgrenzen. Zur Sicherung der Rechte der künftigen Besitzer bildete sich in Oranienburg eine starke Gruppe des 'Ringes der Bauwirte' . Die Aufnahme wurde um die Jahrhundertwende gemacht.

24. Das schaffte man an einem Abend nicht. Ja, man hatte selbst Schwierigkeiten, um sie alle in einer Woche zu besuchen. Und pro Monat gerechnet hieß täglich zwei Bierquellen in der Stadt anzulaufen. Wenn man bedenkt, daß die Anzahl der Männer, die zu jener Zeit, im Jahre 1903, die Gaststätten bevölkerten, bei etwa 4 000 in der Stadt lag, läßt es sich ausrechnen, daß Oranienburg eine Biertrinkerstadt war (Frauen besuchten die Bierquellen zu dieser Zeit nicht oder selten). Doch ganz so schlimm war es nicht, denn an den Wochenenden überfluteten Tausende Berliner Sommerfrischler die Bierquellen von Oranienburg.

Oranienburg. Rm Marktplatz

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25. Eines der ältesten Restaurants der Stadt war das Hotel Eilers. Es war neben dem Schloß einer der zentralen Punkte der Stadt. Ursprünglich als Rathaus der Stadt erbaut, mußte es jedoch bald wegen finanzieller Schwierigkeiten verkauft werden. Theodor Fontane , der märkische Heirnatschriftsteller , beschrieb es wie folgt: 'Das Haus, das uns aufnehmen soll, verbirgt sich fast hinter den Lindenbäumen, die es umstehen, und erweckt, neben manchen anderen, unsere günstigen Vorurteile auch dadurch, daß wir vernehrnen, es sei Rathaus und Gasthaus zugleich. Wo Justiz und Gastlichkeit so nahe zusarnrnenwohnen, da ist es gut sein. In alten Zeiten war das häufiger. Unsere Altvorderen verstanden sich besser auf Gemütlichkeit als wir.' Das Haus wurde wegen Baufälligkeit nach 1945 abgerissen. Heute befindet sich an diesem Platz die Filiale der Deutschen Bank.

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Oranienburg - Realgymna$lum

26. Ab 15. April 1914 wurde das neuerbaute Schulgebäude des Realprogymnasiums und der Realschule den Schülern und Lehrern übergeben. Im Schulgebäude befanden sich 15 Klassenräume, ferner ein Physik-, ein Chemie- und ein Gesangsraum, die Aula, ein Zeichensaal, je ein Zimmer für Lehrer- und Schülerbibliothek sowie Diensträume für den Direktor und die Lehrer. Eine für die damalige Zeit vorbildlich eingerichtete Stätte der Erziehung und Bildung. In einern Seitenflügel befanden sie die Räume der im Jahre 1900 gegründeten Volksbibliothek.

27. Im Jahre 1894 wurde in der damaligen Kurfürstenstraße vom Verleger Wilhelm Möller ein neuer Verlag und eine Druckerei in Betrieb genommen. Unter dem Slogan 'Möller druckt alles' wurden Broschüren, Bücher, Plakate, Prospekte und vieles mehr gedruckt. Der Möller-Zeitungsverlag war der Herausgeber der weitverbreitetsten Zeitung zwischen Berlin und Mecklenburg, der 'Nord-Berliner Tagespost'. Nach Kriegsende wurde die Ausrüstung des Betriebes demontiert. Sie war Teil der Reparationszahlungen der Ostzone an die Sowjetunion.

28. Kartevon Oranienburgund Umgebung aus dern Jahre 1910.

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