Oranienburg in alten Ansichten Band 2

Oranienburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hans Biereigel
Gemeente
:   Oranienburg
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5316-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oranienburg in alten Ansichten Band 2'

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39. Bei der Schützengilde galt der Grundsatz: Kein Vergnügen ohne Frauen. Das Ball- und Festkleid der Mutter und Tochter gehörte genauso zur Ausstattung wie die Schützenuniform. Neben den Räumlichkeiten des Schützenhauses wurden natürlich auch die Gartenplätze für Feiern und Festlichkeiten genutzt.

40. Die Schießstände der Schützengilde befanden sich unmittelbar an der östlichen Stadtgrenze in Richtung Schmachtenhagen. Der Schießplatz verfügte über Schießschanzen und Buden. In den ersten Jahren war auch eine Tanzbude dort zu finden. Der Platz wurde in der Nazizeit als Schießplatz von der SS genutzt. Nach 1945 war er Schießplatz der Polizei.

41. Der ehemalige Bismarckplatz im Stadtteil Neustadt war einer der schönsten Plätze der Stadt. Umgeben von Konditoreien und Cafés, lud er die Bewohner und Gäste zum Verweilen ein.

42. Diese Luftbildaufnahme zeigt die Oranienburger Altstadt mit Zentrum und Nicolaikirche im Jahre 1930. In zwei verheerenden Bombenangriffen, am 6. März 1944 und 15. März 1945, wurde sie zu fast 70 Prozent zerstört.

43. Eine der zentralen Vergnügungsstätten der Altstadt waren die Waldowschen Festsäle in der damaligen Berliner Straße. Sie wurden durch Kriegseinwirkungen 1945 zerstört.

Waldow's Festsäle, Or anie nburg

44. Ein Bliek in den großen Saal des Waldowschen Restaurants versetzt den heutigen Oranienburger ins Erstaunen. In diesem Saal fanden in den zwanziger Jahren wöchentlich zwei Theateraufführungen der 'Freien Volksbühne' von Oranienburg statt.

Be sitzer : Carl Bohnstengel.

Schützenhaus

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Saal und Bühne.

Gruß aus Oranienburg

45. Ein weiterer verhältnismäßig großer Saal befand sich im Schützenhaus in der Oranienburger Neustadt. Die eindrucksvolle Gestaltung mit Jagdmotiven aller Art zeigte den Geschmack der Oranienburger Bürger. Das Haus wurde durch Kriegseinwirkungen schwer beschädigt. Zu DDR-Zeiten erfolgte der Neuaufbau des Restaurants.

46. In der Poststraße zu Oranienburg wurde die älteste Bank der Stadt gegründet. Unter der Bezeichnung 'Vorschußverein' begannen 18 angesehene Bürger der Stadt am 10. April 1862 unter der Devise 'Hilf dir selbst' in einer Kreditgenossenschaft, nach einem Statut das Kreditwesen in der Stadt zu organisieren. Im Jahre 1889 kauften sie aus eigenen Mitteln das Desselmannsche Haus in der Poststraße 4, um hier ihre Geschäftsräume unterzubringen. Im Bild das Gebäude des Vorschußvereins im Jahre 1910. Heute befindet sich hier die Deutsche Volksbank AG.

47. Am 27. September 1930 wurde im Eckgrundstück BernauerlStralsunder Straße ein neues repräsentatives Gebäude der Kreissparkasse des Kreises Niederbarnim seiner Bestimmung übergeben. In einem Dreivierteljahrhundert, von 1857, dem Gründungsjahr der Sparkasse in Oranienburg, bis zur Inbetriebnahme der neuen Nebenkasse E, hatte sie sich zu einem bedeutenden Faktor des Kredit- und Wirtschaftslebens in der Stadt entwickelt. Im Bild das neue Gebäude der Nebenkasse Eder Kreissparkasse Niederbarnim. Heute befinden sich in diesen Räumlichkeiten die Geschäftsräume der Raiffeisenbanke.G. Oranienburg.

48. Das Foto zeigt den 'Alten Platz' um das Jahr 1930. Eine Ansicht von Oranienburg aus westlicher Richtung. Der großzügig gestaltete Platz paßte sich dem Stadtbild gut an.

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