Oranienburg in alten Ansichten Band 2

Oranienburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hans Biereigel
Gemeente
:   Oranienburg
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5316-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oranienburg in alten Ansichten Band 2'

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49. Während des Ersten Weltkrieges mußte die evangelische Nicolaikirche Oranienburg zwei Glocken für Kriegszwecke abliefern. Sie wurden eingeschrnolzcn, um daraus Geschütze und Panzer zu produzieren. Im Jahre 1921 erhielt die Kirche zwei neue Bronzegloeken zurückgeliefert. Die Mittelglocke, im Vordergrund des Bildes zu sehen, hatte ein Gewicht von 13 Zentnern. Ihr wurde der Name 'Liebe' verliehen. Die kleine Glocke, im Bild auf der rechten Seite, hatte ein Gewicht von 6,5 Zentnern. Sie bekam den Namen 'Hoffnung'. Der Tag der Glockenweihe war am 4. Dezember 1921. Es war der 2. Adventssonntag.

Oranienburg -

50. Wenn wir über die Schloßbrücke in östlicher Richtung weitergehen. sieht man rechts und links die schmucken und ansehnlichen Bürgerhäuser der damaligen Bernauer Straße. Die beiden im Bild zu sehenden Sandsteinfiguren sind Sinnbilder der Verkörperung der Rechte der Stadt.

51. Alte und neue Firmennamen belebten in den zwanziger Jahren die beliebte Einkaufsstraße in der Mittelstadt.

52. Das heutige Hotel 'Oranienburger Hof' hatte in seiner Geschichte schon viele Namen. Bis 1918 war es das 'Café Hohenzollern'. Schon daran ist zu merken, welche Namenstradition in der Stadt vorherrschend war.

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53. Fast auf gleicher Höhe, jedoch auf der gegenüberliegenden Seite, errichtete die Stadtverwaltung in der Bernauer Straße eine Städtische Turnhalle. Benutzer waren neben den Schülern der damaligen 2. Gemeindeschule auch die Sportler des 'SC Oranien' und der 'Freien Turnerschaft' Oranienburg.

54. In der ehemaligen Stralsunder Straße befanden sich neben den Bürgerhäusern eine vielseitige Auswahl an Geschäften. Im Vordergrund des Bildes das Geschäft von Blumen-Spender, eines der ältesten Blumengeschäfte der Stadt. Schon in den dreißiger Jahren wurden von hier Blumen über den Fleurop-Dienst in alle Welt ausgeliefert. Das Haus wurde beim letzten Bombenangriff auf die Stadt, am 20. April 1945, zerstört.

55. Im Jahre 1926 bezog die Deutsche Reichspost ein neuerrichtetes Gebäude mit Postamt und Postkraftwagenpark in der damaligen Stralsunder Straße 10/11. Mit diesem Bauwerk entstand ein weiteres repräsentatives Gebäude im Bereich des Bahnhofsvorplatzes.

56. Aus dem Fotoalbum einer Oranienburger Familie in der damaligen Mühlenstraße: Nicht die ausgesprochene Hinterhofatmosphäre von Berliner Mietskasernen war in Oranienburg zu spüren, die hinteren Teile der Häuser waren etwas luftiger und offener gestaltet. Ein typisches Kennzeichen für deutsche Klein- und Mittelstädte. Das Haus wurde während des Zweiten Weltkrieges zerstört.

Granienburg Restaurant zur Kayserhülte, jltühlenstrassf

57. Fast am Ende der Mühlenstraße befand sich das 'Restaurant zur Kayserhütte'. Das von C. Wilhelm Kayser & Co AG zu Beginn unseres Jahrhunderts erbaute Hüttenwerk produzierte elektrolytisches Kupfer sowie Blei, Zinn und andere Legierungen. Der 84 Meter hohe Schornstein war der höchste Punkt Oranienburgs. Der Betrieb hatte Bahn- und Wasserstraßenanschluß. Im Jahre 1912 waren bei Kayser & Co mehr als 350 Arbeiter beschäftigt. Das Foto stammt aus dem Jahre 1907.

58. Mehrstöckige Wohnhäuser gaben der Bernauer Allee in den zwanziger Jahren das Gepräge. Die Gaststätte August Pürschel war eine von über 60 gastronomischen Einrichtungen, die es zu dieser Zeit in der Stadt gab. Das Haus wurde im Krieg schwer beschädigt.

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