Oranienburg in alten Ansichten Band 3

Oranienburg in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Hans Biereigel
Gemeente
:   Oranienburg
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5874-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oranienburg in alten Ansichten Band 3'

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59. Unser Bliek schweift in westlicher Richtung über den Lehnitzsee. Fischernetze an der Lehnitzeruferseite deuten auf einen großen Fischreichtum hin. Im Hintergrund die jährlichen Segelregattas der heimisehen Seglerclubs.

60. Am Lehnitzsee hatte der im Jahre 1918 gegründete Schwimm-Sportclub Möwe sein Domizil. Er war einer der zahlenmäßig größten Vereine der Stadt. Unser Bild zeigt eine Weihnachtsfeier für die Kleinsten des Vereins.

ORANIENBURG. Am Stintgraben

61. Die Verbindung zwischen dem Lehnitz- und dem Grabowsee ist der Stintgraben. Ausgedehnte Wanderwege laden zur Erholung und beschaulicher Ruhe in malerisch schöner Gegend ein.

62. Im Jahre 1929 wurde auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerkes ein Staatliches Amt für Elektrizitätszähler in Oranienburg-Neustadt eingerichtet. Unser Foto zeigt den Eichsaal des Prüfamtes.

63. Im Stadtteil Neustadt siedelte sich zu Beginn dieses Jahrhunderts der Berliner Buchdrukker Wilhelm Möller an. In der damaligen Kurfürstenstraße (heute Andre-Pican-Straße) richtete er seinen Verlag und die Druckerei ein. Wilhelm Möller war Mitglied des Magistrats von Oranienburg und erwarb sich große Verdienste bei der Schaffung einer Volksbücherei für die Stadt. Unser Bild: Wilhelm Möller in seinem Arbeitszimmer in der Kurfürstenstraße. (Etwa um 1920.)

64. Oranienburgs Name wurde durch die Schaffung des zweiten Konzentrationslagers am östlichen Stadtrand nur noch mit Grauen genannt. Zwischen Juli 1936 und April 1945 wurden mehr als 200 000 Häftlinge aus 47 Nationen gefangengehalten. Mehr als 100 000 von ihnen wurden durch die SS getötet oder starben von Entkräftung. Unser Bild zeigt den Bereich der Kommandantur mit dem Eingangsgebäude 'Turm A:.

65. Die in Deutschland erscheinende Zeitschrift 'Illustrierter Beobachter' veröffentlichte 1939 in der Folge 41 Fotos von KZ-Gefangenen bei sogenannter 'Idiotenarbeit', nämlich Steine von einer Stelle an eine andere Stelle tragen. um damit das 'Arbeiten zu erlernen'.

Wa/dl7avs - è)andllausen v. Ulto Werdermann.

66. Im Bereich der heutigen Straße der Einheit lag in früheren Jahren der Ortsteil Sandhausen. Eines der zahlreichen Lokale für Vergnügungen aller Art war das Restaurant Waldhaus mit seinem Besitzer Otto Werdermann. In diesem Lokal fanden 1888 die ersten größeren Versammlungen von Sozialdemokraten statt. An gleicher Stelle wurde 1893 die Ortsgruppe Oranienburg der SPD gegründet.

67. Noch am Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Bereich der Mühlenstraße (heute Sachsenhausener Straße) der 'Freiheitsbezirk' genannt. Von der Bernauer Straße aus führte sie in nördlicher Richtung in das benachbarte Dorf Sachsenhausen. Markantes Gebäude war die im Jahre 1772 erbaute 'alte Försterei'.

68. Bevor wir die Straße weiterfahren, werfen wir nochmals einen Bliek zurück. Im Hintergrund ist das Eckkaufhaus an der Lehnitzstraße 1 zu erkennen. In der Mühlenstraße befand sich seit 1857 die erste Außenstelle der Kreissparkasse Niederbarnim.

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