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Orsoy in alten Ansichten Band 2

Orsoy in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Marga Härter
Gemeente
:   Orsoy
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6555-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Orsoy in alten Ansichten Band 2'

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Einleitung

2600 Einwohner, Brückenstation der Niederländer Dampfschiffahrtsgesellschaft, Lokalboot Dui burg- Ruhrort -Orsoy. Kleinbahn Moers- Rheinberg.

Wegen seiner reichen geschichtlichen Vergangenheit und durch seine reizvolle Lage gehört die Stadt zu den interessantesten und schönsten Punkten des Niederrheins. Der Festungsturm, das Kuhtor und die alte Festungsumwallung sind sehenswert. Besondere Erwähnung verdient die Kanzel in der evangelischen Kirche, die aus dem Iahre 1555 stammen soll. Die Felder der Brüstung sind mit kräftigen Holzschnitzereien verziehrt, der Fuß der Kanzel trägt die Inschrift: 'Ich stelt an Godt.'

Von großem Interesse ist auch der sich in der katholischen Kirche befindliche Hochaltar, ein sehr bedeutendes altniederländisches Werk mit geschnitztem Altarschmuck, dessen Wert auf 30 000 Mark geschätzt ist.

Die ältesten geschichtlichen Nachrichten stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert. 1347 wurde Orsoy Stadt und 100 Iahre später durch den Grafen Adolf von Cleve stark befestigt. Als bedeutendste Stadt und Festung im südlichen Teil des Herzogtums Cleve war Orsoy in späterer Zeit oft ein heißumstrittener Platz am Niederrhein, wo Spanier und Holländer, Preußen und Franzosen abwechselnd um seinen Besitz stritten. 1672 wurde die Stadt nach

heldenmütiger Gegenwehr der Bewohner von Ludwig XIV erobert und geplündert. Die Festungswerke wurden geschleift. Nur einige Mauerreste, der Pulverturm und das Kuhtor, ein zweistöckiger Backsteinbau mit spitzbogigem Durchgang, sind erhalten geblieben. 1757 wurde die Stadt abermals von den Franzosen besetzt. Erst unter der Herrschaft des Hohenzollernhauses hat sich die Stadt allmählich wieder erholt. (Das Iahr 1743 brachte den Besuch Friedrichs des Großen.) Nicht nur die Geschichte des Ortes bietet viel des Interessanten, auch seine anmutige Lage am Rhein, inmitten grünender Wiesen, fruchtbarer Saatgefilde und Obstanlagen machen Orsoy zu einem beliebten Ausflugsort; tatsächlich ist namentlich an Sonntagen die Stadt das Ziel von Tausenden, die Erholung suchen.

(Entnommen: Wirtschaftlicher Heimatführer für die Rheinprovinz, Pestalozzi- Verlag, Düsseldorf 1917.)

1 Orsoy

Am grünen ufer des Rheines weiß ich eine uralte Stadt, die sich ihr altes Gepräge treulich bewahret hat.

Sie liegt im Kranze der Gärten, umgeben von Wiese und Feld,

so still und bescheiden und traulich abseits vom Getriebe der Welt.

Noch steh'n die verwitterten Mauern, es steht noch der alte Turm.

Sie reden von Kämpfen und Nöten und manchem erbitterten Sturm.

(Von Heinrich Schröder, Hauptlehrer der evangelischen Volksschule, Orsoy.)

Or~~ a. Rhein zu/ Zeit der Baumblüte

(Heinrich Schröder.)

2 Der Pulverturm (ehemaliger Mühlenturm)

Noch steh'n die verwitterten Mauern, es steht noch der alte Turm.

Sie reden von Kämpfen und Nöten und manchem erbitterten Sturm.

3 DasKuhtor

Durch das Kuhtor, ein alter Torbau mit schmalerToröffnung, die nur bequem Platz für einen Wagen hat, geht der Blick hindurch und läßt im Hintergrund schon das Rheintor erkennen.

4 Teilansicht der Kuhund Rheinstraße

So sah die Kuh- und RheinstraBe vor 1930 aus. Die alten Häuser, bis auf das Rathaus, wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört (Schuhgeschäft Bruns, Haus der Familie Joh. Diebels, Familie Beeks). Die Bäckerei von Franz Lecke, Ecke EgerstraBe/RheinstraBe, und die alten Häuser der evangelischen Kirchengemeinde ebenso das Haus van Marwyk, wurden der Sanierung geopfert.

S Die Rheinstraße um 1910

Die Straßenansicht vom Rhein her gesehen mit der Präparandie und dem Haus van Marwyk mit dem schönen Vorbau.

6 Das Huissenhaus (Ecke Rheinstraße/Binsheimer Straße)

Die Familie Huissen gehörte mindestens seit dem 16. Jahrhundert zu den angesehenen und begüterten Familien van Orsoy. Peter Huissen, Bürgermeister van Orsoy (1797-1822) warTuchfabrikant, Fuselbrenner und Ackerbauer

(100 Morgen).

Auf dem Bild rechts (1895) stellten Großvater Heinrich (genannt Hennemänn), Vater und Sohn sich dem Fotografen.

7 Die Binsheimer Straße

Die Villa Kleine im Hintergrund, rechts das Haus mit der hohen Treppe, dahinter das Haus des Zigarrenfabrikanten Wilh. Ketels.

8 Die Egerstraße

mit der 1898 erbauten Apotheke. 1905 gesellte sich der Neubau des Anstreichergeschäftes der Gebrüder Funck Iohann und Heinrich (rechts oben) und 1908 kam das evangelische Pastorat (Bild links oben) dazu.

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9 Die Seilerbahn

Wenn ich so an die Seilerbahn denke, wie sie vor 70 Iahr'n hat ausgeseh'n, seh ich die Gärten und die Menschen, die an der Pumpe ihrWasser holten ...

Leider ist die Pumpe durch das große Gartenhaus/Werkstatt der Familie Wilh. Funck versperrt und die Idylle 'äwes en Keuerke anne Pomp afhalde' seit 1930 verschwunden, als im August die Wasserleitung verlegt wurde.

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