Ostberlin in alten Ansichten

Ostberlin in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Ostberlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2702-8
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ostberlin in alten Ansichten'

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König!. Ope-nheus

9. Das Königliche Opernhaus ist der Aufführung von Opern, Balletts und Schauspielen rnit Gesang bestimmt. Es wurde unter Friedrich den Großen in den Jahren 1741 bis 1742 nach Knobelsdorffs Plänen erbaut, brannte hundert Jahre später nieder und wurde 1844 von Langhans wieder aufgebaut. Der Zuschauerraum bietet achtzehnhundert Personen auf vier Rängen Platz.

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t. Hedwigs-Kirche.

10. Die katholische St. Hedwigs-Kirche wurde nach Angaben Friedrichs des Großen im Stil einer römischen Rotunde geplant und von 1743 bis 1773 von Jean Legeay und Büring ausgeführt. Durch die Ereignisse des Siebenjährigen Krieges blieb das Bauwerk lange Zeit unvollendet liegen, bis Boumann der Ältere diese schönste Kirche Berlins vollendete.

11. Das Zeughaus, die gegenwärtige Ruhmeshalle, ist 1695 von Nering begonnen und von Andreas Schlüter fortgeführt worden. Im Jahre 1706 wurde der Bau durch de Bodt vollendet. Über den unteren Fenstern des mit Glas überdachten Hofes befinden sich die berühmten Masken sterbender Krieger von Schlüter. Die Waffensammlung ist die denkbar reichhaltigste unter allen ähnlichen Sammlungen und zeichnet sich durch prächtige Dekorationen rnit Fahnen, Standarten, Trophäen und verschiedenartige Uniformstücke aus.

12. Die Friedrich- Wilhelm- Universität, 1754 bis 1764 von Boumann dem Älteren erbaut, war ehemals das Palais des Prinzen Heinrich, eines Bruders Friedrichs des Großen. Im Jahre 1809 wurde es der damals gestifteten Universität als Vorlesungsgebäude zur Verfügung gestellt.

13. Das Palais Kaiser Wilheims 1. war in den Jahren von 1834 bis 1836 von C.F. Langhans erbaut worden. In diesem anspruchslosen Gebäude, dessen einundsechzig Meter lange Front nach den Linden zu liegt, hat Wilhelm 1. als Kronprinz, preußischer König und schließlich als deutscher Kaiser gelebt. Unten links befindet sich das berühmte Eckfenster, an welchern der Kaiser bei Audienzen zu stehen pflegte und mittags dem Vorbeimarsch der Wache zusah.

BERUN - Unter den Linden, Bibliothek

14. Hinter dem Palais Kaiser Wilhelms I. liegt die alte Königliche Bibliothek. Das 1774 bis 1780 von Boumann dem Sohn aufgeführte Gebäude ist eines der wirkungsvollsten Werke des Barockstils in Berlin. Unter dem Sims befindet sich die Inschrift: 'nutrimentum spiritus', ein von Friedrich dem Großen herrührender Gallizismus.

15. Im Jahre 1818 baute Friedrich Schinkel die Königswache unter den Linden in Form eines römischen Castrums. Über der streng dorischen Halle schwebt die Siegesgöttin, Zu beiden Seiten befinden sich Statuen der Helden aus den Freiheitskämpfen: Scharnhorst und Bülow, beide im Jahre 1822 von Rauch geschaffen.

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16. Das Reiterstandbild Friedrichs des Großen ist unbestritten das großartigste Werk monumentaler Kunst, das Berlin aufzuweisen hat. Das Kunstwerk, eine geniale Schöpfung David Christian Rauchs, hat eine Höhe von dreiundvierzig Fuß, wovon allein auf die Figur Friedrichs des Großen auf dem Pferde achtzehn Fuß Höhe entfallen. Im ganzen sind zu dem Denkmal etwa neunhundert Zentner Metall verwendet worden.

17. Das Café Bauer, ein höchst elegantes Café mit großem Parterresaal, dessen Glaswand während der Sommerzeit hinweggenommen werden kann und dessen Wände mit kunstvoll ausgeführten Gemälden geschmückt sind , genießt einen internationalen Ruf. Das Café ist bei Tag und Nacht geöffnet, und es sollte kein Fremder Berlin verlassen, ohne ihm einen Besuch abgestattet zu haben.

18. Die Straße 'Unter den Linden' ist von alters her der Stolz Berlins und der Brennpunkt seines vornehmen Lebens. Als Schauplatz feierlicher Einzüge des königlichen Hauses und seiner fürstlichen Gäste und als via triumphalis des heimkehrenden Heeres sind die Linden seit dem 18. Jahrhundert mit allen vaterländischen und lokalen Ereignissen eng verknüpft. Unter dem Großen Kurfürsten angelegt, wurde die Straße 1737 zu ihrer jetzigen Ausdehnung verlängert und 1902 bezüglich der Einteilung der F ahr-, Promenaden- und Reitwege umgestaltet.

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