Ostberlin in alten Ansichten

Ostberlin in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Ostberlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2702-8
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ostberlin in alten Ansichten'

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29. Es gibt keinen zweiten Bahnhof der Welt, der seiner ganzen Lage und Bestimmung nach dazu ausersehen ist , ein zahlreicheres und distinguierteres Publikum aufzunehrnen, wie gerade der Bahnhof Friedrichstraße, der als die Inkarnation aller deutschen und auswärtigen Bahnhöfè angesehen werden muß; denn er ist ein Bahnhof des internationalen Verkehrs.

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30. Gegenüber dem Bahnhof Friedrichstraße befindet sich das neue Metropol-Hotel, das in den Jahren 1887-1888 von Heim im Renaissancestil erbaut wurde. Im Parterre großes Restaurant und Café. Geräurniger Garten. Vom Baedeker als beste französische Küche der Residenz empfohlenes Lokal.

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31. Die Friedrichstraße ist eine Geschäfts- und Flanierstraße ersten Ranges. Mit ihrer Länge von drei Kilometern ist sie die längste Straße und Hauptverkehrsader der City. In dieser Straße reiht sich Geschäft an Geschäft. Kneipen, Restaurants und Vergnügungsstätten aller Art locken Einheimische und Fremde an. Allerdings darf das Nachtleben der Friedrichstraße nicht als Ruhmestitel Berlins gelten.

32. An der Friedrichstraße, Ecke Behrenstraße ist der Eingang der 1869 bis 1873 von Kyllmann und Heyden erbauten Passage oder Kaisergalerie, die unter den Linden mündet. Im Innern derselben befindet sich das Kaiserpanorama mit geographischen Stereoskopen und das bekannte Passage-Panoptikum.

33. Die Ausstattung der Bauernschänken suchen ihre Originalität in der derben Wiederspiegelung der Zustände auf dem Lande. Meist hängen Heugabeln als Zierat an den Wänden, Dreschflegel stehen umher. Die Kellner sind als Knechte kostürniert und schlagen einen entsprechend ungenierten Verkehrston an. Wer keinen Spaß versteht, wird in diesen Lokalen nicht auf seine Kosten kommen.

34. Der Gendarmenmarkt leitet seinen Namen von den Stallungen der berittenen Gendarmen her, welche Friedrich der Große hierher verlegte. Unter Friedrich Wilhelm lIl. wurde das in der Mitte stehende Schauspielhaus von den beiden säulenumkränzten Kuppeltürmen des Deutschen und Französischen Domes von Gontard flankiert.

35. In der Mitte des Gendarmenmarktes, eines der schönsten Plätze Berlins, erhebt sich das Königliche Schauspielhaus, das Schinkel in den Jahren 1819 bis 1821 im griechischen Stil erbaute. Es steht an der gleichen Stelle, wo das im Jahre 1817 niedergebrannte frühere Nationaltheater stand.

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Hausvoigteiplatz

36. Den Hausvogteiplatz umgeben außer dem gigantischen Reichsbankgebäude mehrere große Geschäftshäuser. Er hat sich immer mehr zum Mittelpunkt des Berliner Konfektionsgeschäfts entwickelt.

37. Der Große Kurfürst baute Berlin zur Festung aus. Von den dreizehn Bastionen lagen acht auf Köllner Gebiet. Eine davon war der heutige Spittelmarkt. Durch seine Bestimmung für Befestigungszwecke ist seine heutige Form fest geprägt worden. Auf diesem Platz stand bis 1881 die Gertraudenkapelle und neben ihr das Gertraudenhospital.

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38. Die Gertraudenstraße endet an der 1894-1895 erneuerten Gertraudenbrücke. Auf ihr steht seit 1896 die schöne Bronzegruppe Siemerings, welche die Heilige Gertrud, die Patronin der Reisenden darstellt, wie sie einen fahrenden Gesellen mit einem Trunk erquickt.

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