Ostberlin in alten Ansichten

Ostberlin in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Ostberlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2702-8
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ostberlin in alten Ansichten'

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39. Die alte malerische Kettenbrücke, die über den Kupfergraben führt, trägt ihren Namen Jungfernbrücke, weil hier die Töchter französischer Emigranten, die wegen ihrer scharfen Zunge gefürchtet waren, ihre Modeartikel verkauften.

40. Das bedeutendste Haus der Fischerstraße ist das Gasthaus 'Zum Nußbaum', dessen Kellerhals die Jahreszahl 1507 trägt, Zwischen den beiden Brandmauern dieses und des benachbarten Hauses finden wir den kleinsten Hof von Berlin, der nur anderthalb Quadratmeter groß ist.

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41. Das Wasser war immer schon die Lebensader Berlins. An den Ufern der Spree findet man daher auch die ältesten Zeugen seiner Vergangenheit: engbrüstige Häuser, malerische Winkel, schmale Gänge und Gassen, verträumte Höfe und dahinter die Türme der Stadt. Das Bild der Berliner Altstadt befriedigt auch das verwöhnteste Auge.

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42. Der Köllnische Fischmarkt, einst der Mittelpunkt von Kölln, stößt an die stattliche Mühlendammbrücke, die in den Jahren 1888 bis 1892 umgestaltet und mit einer Schleuse versehen wurde. An der Nordwestseite befindet sich das burgartige städtische Mühlendammgebäude mit der Sparkasse.

43. Die Parochialkirche wurde von 1695 bis 1703 nach Nerings Entwurf erbaut. Der Turm mit dem berühmten holländischen Glockenspiel, ein Geschenk Friedrich Wilhelms 1., wurde 1715 nach dem Entwurf de Bodts vollendet. Wenn die Glocken halbstündig ihr Lied ertönen lassen, hält selbst der immer geschäftige Berliner seinen hastigen Schritt an.

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44. Das neue Berliner Rathaus ist nach den Plänen von Waesemann und unter seiner Leitung in den Jahren von 1860 bis 1870 im oberitalienischen Rundbogenstil aufgeführt worden. Der Riesenbau von großer architektonischer Schönheit ist eine großartige Zierde Berlins. Sein siebenundachtzig Meter ho her Turm beherrscht als Wahrzeichen der Stadt weithin das Stadtbild.

45. Der Alexanderplatz ist einer der bedeutsamsten Punkte Berlins. Ursprünglich war er ein Exerzierplatz, der 1805 seinen jetzigeri Namen zu Ehren des Zaren Alexander I. erhielt. Durch das gewaltige Warenhaus Tietz mit seiner zweihundertfünfundfünfzig Meter langen Front und durch das 1885 eröffnete rote Gebäude des Polizeipräsidiums, kurz auch 'Alex' genannt, ist der verkehrsreiche Platz weltbekannt.

46. Auf der Nordseite des Alexanderplatzes steht seit dem Jahre 1895 die Kolossalfigur der Berolina von Emil Hundrieser. Auf einem siebeneinhalb Meter hohen Sockel erhebt sich die in Kupfer getriebene Gestalt von gleicher Höhe. Sie ist inzwischen zu einem Sinnbild Berlins geworden.

47. Nördlich der Königstraße steht auf dem Neuen Markt das Lutherdenkmal, das den Reformator auf hohem Granitsockel, die Bibel in der Hand, zeigt. Zu seinen Füßen befinden sich die Gehilfen der Reformation, links Melanchthon und auf der rechten Seite Bugenhagen, außerdem eine Anzahl seiner Mitstreiter.

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48. Die zweitälteste Berliner Pfarrkirche, die 1250 errichtete Marienkirche, wurde verschiedentlich umgebaut und von 1892 bis 1894 gründlich erneuert. Die Turmspitze, eine Mischung von Gotik und Klassizismus, stammt von Langhans. Durch den berühmten mittelalterlichen Totentanz, ein zweiundzwanzig Meter langes Wandgemälde, ist das Innere der Kirche noch sehenswerter als ihr Äußeres.

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