Ostberlin in alten Ansichten

Ostberlin in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Ostberlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2702-8
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ostberlin in alten Ansichten'

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BERLIN- FRIEDRIQ-tSHAIN. Kriegerdenkma/ fürdiefiefallenen v.f864. 1tJ66. 11310/71. Bi/dhiJuer: Ca/andrelli. 1080 C.

59. Dem Gedächtnis der gefallenen Krieger aus den Ostbezirken Berlins ist das Kriegerdenkmal im Friedrichshain gewidmet. Der Schöpfer der ergreifenden Gruppe ist Alexander Calandrelli. Sie stellt einen weiblichen Genius dar, welcher, den gefallenen Krieger ins Jenseits führend, verheißungsvoll mit dem Finger der rechten Hand nach oben weist. Auf drei Seiten des Postaments stehen die Namen von zweihundertvierzehn gefallenen Kriegern.

Ber.ir. ) .0.

Städt. Irankenha'Js friedrichshain

60. Der Bau des Städtischen Krankenhauses Friedrichshain, 1868 bis 1874 von Gropius und Schmieden errichtet und unter Mitwirkung des berühmten Arztes Rudolf Virchow gestaltet, ist eine Stiftung des Berliner Bürgers Jean Jacques Fasquel, der den Bau dieses ersten Berliner Städtischen Krankenhauses veranlaßte, das heute über siebenhundertvierundachtzig Krankenbetten verfügt.

qruss aus dem Concert-Etablissement der grauerei friedrichshain, ger/in Inhaber: E. Niemana

61. Der alte Saalbau Friedrichshain wurde in den achtziger Jahren von dem Architekten Max Schilling als Restaurationsgebäude mit einem großen Konzertsaal gebaut. Tausende von Berlinern haben seitdem hier glanzvolle Konzerte und vergnügte Tanzabende erlebt.

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Verlag H. & V.s Automat A.-G., Berlin W. 3839.

62. Größere Biergärten mit Naturbaumbestand gibt es in Berlin kaum mehr. Man muß sich schon nach dem Nordosten begeben in die Gegend des Friedrichshains, nach der Schönhauser Allee, Prenzlauer Allee, Landsberger Allee, um sie zu finden. In der Landsberger Allee befindet sich zum Beispiel das beliebte Böhmische Brauhaus. Hier entfaltet sich das Berliner Familienleben mit Kind und Kegel und mitgebrachten Stullen.

63. Wenn man heutzutage auf den Landsberger Platz kommt, vermitteln nicht mehr schlecht gepflasterte Straßen den Verkehr der Fußgänger. Man hat vielmehr einen wahrhaft großstädtischen Anblick vor sich. Da fahren die Pferdebahnen, da kreuzen sich Wagen und Omnibusse, und da drängen sich die Menschenmassen auf dem weiten, offenen Platz.

!'-'arku.s=K.irche in Berlin

64. Die Markus-Kirche wurde auf dem alten Georgenfriedhof in der Weberstraße nach einem Entwurf des Baumeisters Runge errichtet und 1855 geweiht. Die Kirche erinnert an den Dom von Florenz. Das achteckige Mittelschiff, das mit einer Kuppel von fünfzig Meter Durchmesser gekrönt ist, vertieft sich in einer halbkreisförmigen Altarnische.

65. Das einhundertachtundachtzig Meter lange und siebenunddreißig Meter breite Empfangsgebäude der Ostbahn am Küstriner Platz wurde 1866 bis 1867 nördlich vom Bahnhof der Schlesischen Bahn errichtet und zeichnet sich durch eine bis dahin an solchen Bauwerken nicht übliche reiche architektonische Ausstattung aus. Heute sind die Eisenbahnschienen längst wieder verschwunden, und Lichtreklamen laden an diesem Gebäude die Berliner in die 'Plaza' zu leichter Unterhaltung ein.

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BERlIN. St. B~rtholom;;us·Kirrfle em Königstor. 1205.

66. Am Ausgang der Neuen Königstraße liegt in der Friedenstraße die Bartholomäuskirche ein geschmackvoller gotischer Backsteinbau ~ach Stülers Entwurf 1854 bis 1858 durch F.' Adler aufgeführt. Von geschichtlichem Interesse ist die Haupteingangstür, eine Nachbildung des ehemaligen Portals der Schloßkirche zu Wittenberg.

48. BERUf{ SO. Brommy-Brûcke.

67. Die Brommy-Brücke überspannt mit einer Mittelöffnung von dreiunddreißig Metern Spannweite die Fahrrinne der Spree. Sie ist die jüngste aller Brücken und mit anrnutigen Kindergruppen geschmückt. Die Brücke ist nach dem Admiral Brommy benannt, der einst die deutsche Bundesflotte befehligte.

68. Kurz vor dem Stadtbahnhof Warschauer Brücke erheben sich die Gebäude der 1892 gegründeten Deutschen Gasglühlicht AG, die die Erfindungen DI. Auer von Welsbachs verwertet und besonders Degea-Glühkörper sowie Osramlampen herstellt. Hier arbeiten zur Zeit siebentausendfünfhundert Arbeiter und Angestellte.

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