Ostberlin in alten Ansichten

Ostberlin in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Ostberlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2702-8
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ostberlin in alten Ansichten'

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Obersec mit U?asserturm

Gruss aus Hohen - Sdiënhousen

79. Hohenschönhausen ist ein Dorf aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts. Seit dem 15. Jahrhundert war es auch ein ansehnlicher Gutsbezirk. Bemerkenswert ist seine mittelalterliche Kirche mit einem Schnitzaltar von 1450.

Gruß aus Pankow.

Rathaus.

80. Den Ortskern von Pankow bildet die Breitestraße zwischen der Berliner- und Mühlenstraße. Hier befindet sich die heute kaum noch zu erkennende Dorfaue, deren westliches Ende das stattliche Rathaus bildet; den Ostteil nimmt die alte Pfarrkirche ein.

81. Die Dorfkirche von Pankow wurde 1230 zum ersten Mal erwähnt. Die rechteckige Fe1dsteinkirche mit ihrem fialengeschmückten Ostgiebel erhielt im 18. Jahrhundert einen Dachreiter, der 1812 abgetragen wurde. In den Jahren 1857 bis 1859 wurde sie nach einem Entwurf von Stüler entscheidend erweitert und mit hohen achteckigen Türmen versehen.

82. Pankow galt den Berlinern immer schon als bevorzugtes Ausflugsziel. Hier hinaus ging es zum Kegelschieben, Kaffeekochen und Maikäferschütteln. Viele Restaurationen mit hübschen Gärten ziehen auch heute noch wegen ihrer Gemütlichkeit die Gäste an. Man wartet geduldig an den Schranken der Stettiner Bahn und biegt endlich in die Dorfaue ein, wo die Wagen vor Linders Dorfkrug halten.

83. Zur besonderen Zierde gereicht Pankow der landschaftlich schöne, von der lustig plätschernden Panke durchflossene Bürgerpark, den der Begründer der Berliner Börsenzeitung ven Horn anlegen ließ. Auf ihn geht das Herrenhaus zurück, das auf dem Gelände einer schon vor Jahrhunderten erwähnten Mühle erbaut wurde.

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84. Die Parkstraße in Pankow führt an der Panke vorbei zu dem heute zwar recht profanen, aber eben doch ganz natürlichen Zwecken dienenden Torhäuschen, und da ragt auch schon die porta triumphalis auf, der römische Triumphbogen aus Mauersteinen und Stuck.

85. Niederschönhausen, Dorf im preußischen Regierungsbezirk Potsdam, Kreis Niederbarnim, Vorort und beliebte Sommerfrische bei Berlin, hat eine evangelische Kirche, ein königliches Schloß, Landwirtschaft und Gärtnerei und 9 170 Einwohner.

(j'ankow.

König!. Schloss.

86. Das ehemalige Gutshaus in Niederschönhausen ließ Kurfürst Friedrich lIl. zum Schloß ausbauen, das von 1740 ab der Gemahlin Friedrichs des Großen, Elisabeth Christine, als Wohnsitz dierite. Der prächtige Park mit einern großen Bestand an Eichen, Buchen und Linden ließ Friedrich Wilhelm lIl. durch Lenné umgestalten.

Kirche.

Ko. 783. Dèssm 5. Ver!. Gnst~v Weber, Kieder-ScMnb&llsen, Kaiser WiJhelmstr. 1.

87. Die alte Dorfkirche in Niederschönhausen weist noch Reste eines Feldsteinquaderbaus aus dem 13. Jahrhundert auf. Die Kirche wurde zuletzt im Jahre 1872 völlig renoviert und mit einem gedrungenen achteckigen Turm über der Vierung versehen.

BERLIN-BUCHHOLZ. Französische Kolonisten-Häuser an der ûorîstreûe.

678.

88. Trotz aller Wandlungen der letzten Jahre ist Französisch Buchholz, wo 1688 französische Glaubensflüchtlinge angesiedelt wurden, noch heute ein beliebter Ausflugsort geblieben. Die Berliner Wagenbesitzer rollen sonntags in langen Reihen mit Weib und Kind in dieses Dorf hinaus, deren Wirte ganz auf der Höhe der Zeit stehen. Sie haben sauber gepflegte Gärten, stattliche Säle und geräumige Stallungen.

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