Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3106-3
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1'

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89. Die Tumriege des MTV-Lerbach brachte von vielen Meisterschaften Sieg und Titel nach Hause. Für diese Aufnahme gruppierten sich die Sportler 1907 vor dem alten Lerbacher Schützenhaus.

90. Die wegen der verschieden gestimmten Glocken 'Darnenkapellen' genannten rotbraunen Kühe waren früher im Harz ein vertrautes Bild. Der Kuhhirt August Kaufmann aus Riefensbeek präsentiert hier 1890 stolz seine Herde in der Vossenke.

91. Fuhrleute und Waldarbeiter waren die häufigsten Berufe in RiefensbeekKamschlacken. In ihren derben Nagelstiefeln verrichteten die Waldarbeiter ihre schwere Arbeit bei jedem Wetter. Sägen und Äxte waren das wichtigste Handwerkszeug, um einen mächtigen Stamm zu fällen und fachmännisch zu verarbeiten. 1890 nutzten diese Waldarbeiter ihre Pause für ein Gruppenfoto.

92. Hüttenfeste und Waldarbeiterfeste waren beliebte Vergnügungen der Harzer. Anläßlich eines solchen Waldarbeiterfestes hatte sich die gesarnte Einwohnerschaft von RiefensbeekKamschlacken zu diesem beeindruckenden Gruppenbild versammelt. Vier Förster versahen zu dieser Zeit ihren Dienst in Riefensbeek-Karnschlacken, und sie waren ohne Zweifel die wichtigsten Persönlichkeiten. Ein aktiver Soldat und einige Veteranen sind auch zu erkennen, ebenso die unentbehrlichen Musikanten.

93. Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts hatte Riefensbeek-Kamschlacken noch kein eigenes Schulhaus. Der Lehrer unterrichtete die Kinder abwechselnd zwei Wochen in Riefensbeek, dann vierzehn Tage in Kamschlacken, in einer Stube der beiden hertschaftlichen Meiereien. Erst 1850 wurde ein neues Schul- und Bethaus gebaut. Neben einern jährlichen Gehalt von 100 Talern erhielt der Lehrer freie Wohnung. Zu der Zeit als dieses Bild mit Lehrer Hage entstand, hatten sich die Verhältnisse schon wesentlich verbessert.

94. Hanskühnenburg nennt man eine Felsengruppe, einer Ruine ähnlich, auf dem 811 Meter hohen Acker. Nach der Sage hat sich hier ein Hans der Kühne vor Wölfen in Sicherheit gebracht. 1889 wurde unweit dieser Felsen ein hölzerner Aussichtsturm errichtet. Auf Initiative des Harzklub-Zweigvereins Hannover begarm man in Mai 1913 mit dem Bau eines massiven Turmes nach einem Entwurf von Architekt Kelpe. Die Einweihung war am 24. Mai 1914.

95. In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts entstanden auch in Osterode und in den umliegenden Ortschaften Zusammenschlüsse von sangesfreudigen Männern. So wurde auch in Lasfelde 1873 ein Gesangverein gegründet, Das Bild zeigt die Mitglieder im Jahre 1902.

96. 'Schüttenhoff' nennt man noch heute die Schützenfeste der Osteroder Landgemeinden. Im Gegensatz zur Stadt feiert man auch hier nicht alljährlich, sondern im Abstand von drei bis vier Jahren. Ausrichter ist auch nicht der örtliche Schützenverein, sondern ein von der ganzen Dorfgemeinschaft gewähltes Offizium, bestehend aus Oberst, Major, Leutnant, Fähnrich, Sergeant und so weiter. Es gab und gibt auch keinen Schützenkönig, sondern einen Bestemann. Dieses Bild zeigt das Schützen-Offizium Dorste um die Jahrhundertwende vor dem Schützenhaus.

97. Höhepunkt der ländlichen Schüttenhöfe ist ohne Zweifel der Umzug mit 'Barrikadenkämpfen'. Von den 'Buren' errichtete Hindernisse aus Ackerwagen, Geräten, Holzstämmen und allerlei Gerümpel haben den Zweck, den Festumzug so oft wie rnöglich aufzuhalten. Ein sogenannter Pionierzug hat die Aufgabe, diese Hindernisse möglichst schnell zu beseitigen. Hier posieren die Pioniere aus Schwiegershausen. Zu ihrer Kleidung gehören lange Lederschürzen und Zylinder, teilweise auch Hamburger. Bewaffnet war man mit Äxten und Brechstangen. Zumeist leistete auch der örtliche Kriegerverein, hier in Uniformen des Ersten Weltkrieges, Schützenhilfe.

98. Das Bild des Förster Schützenoffiziums stammt aus dem Jahre 1909. Im Hintergrund sitzen als Major und Adjudant die Gebrüder H. und K. Römermann im Sattel. Links im Bild der 'Peias' Lotze aus Clausthai, der sich einen Harlekin mitgebracht hatte (zwischen den Jagejungen). Als Bestemann mit den Kleinodien zeigt sich der 'altkönigliche Kaufmann' Robert Hente. Am rechten Bildrand ist der mit Orden geschmückte Kriegsveteran von 1866 und 1870/71 H. Fröhlich zu erkennen.

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