Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3106-3
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1'

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99. Es war 1873, als der Besitzer des 'Schwarzen Bären', Carl Huch, beim Förster Schützenhof die Würde des Bestemannes errang, Das Bild hält den Schützenaufmarsch fest. Beachtung verdient die berittene Abteilung, das mit Vorderladern ausgerüstete Fußvolk, sowie der zur 'Ref'erenz' schreitende 'Peias'.

100. Im Gasthof 'Zum Goldenen Löwen' feierte der MGV-Förste 1914 sein fünfzigjähriges Stiftungsfest. 'Düwels doppelstöckiges Karussel' fehlte dabei ebensowenig, wie eine doppelte Ehrenpforte mit dem schwarz-weiß-roten Banner. In der Menschengruppe präsentieren sich von rechts nach links besonders die mit Schärpe dekorierten Karl Binnewies und Hermann Wedemeyer, genannt Sergeant.

101. Partie an der Söse, neben der ehernaligen Förster Molkerei. Die Staustufe im Vordergrund ist bei der Söseregulierung 1916/18 angelegt worden, die Brücke daneben 1872/73. Die Molkerei war von 1906 bis 1938 in Betrieb. Der Trafo dürfte aus der Zeit um 1914 stammen. Dort wo die Schafe weiden, lagerten früher im Sommer die Zigeuner und Bärenzieher.

102. Ein seltener Schnappschuß ist hier dem Fotografen in den zwanziger Jahren in Förste gelungen, Beim Fotografieren der Schafherde auf der Dorfchaussee, geriet ihm auch ein Freiballon vor das Objektiv. Die beiden Gasthöfe rechts existieren heute noch. Das querstehende Haus irn Hintergrund wich dem Neubau der Stadtsparkasse. Auf dem Platz am linken Bildrand gastierte früher alljährlich ein wanderndes Kaspertheater.

103. Am 1. Mai 1901 wurde die Kreisbahnstrecke Osterode-Kreiensen eröffnet, eine Schmalspurbahn, die durch Personen- und Gi.iterbeförderung einen Anschluß an die wichtige Nord-Südstrecke und West-Oststrecke, die sich beide in Kreiensen kreuzen, herstellen sollte. Das Bild zeigt den Bahnhof Förste mit der Restauration von Fr. Wedemeier. Im Vordergrund ist eine Wasserentnahmestelle für die Dampflok zu erkennen. Sie lieferte das Wasser, das nicht dem Leitungsnetz entnommen wurde, sondern aus einern eigens dafür gebohrten Brunnen.

104. Im Westerhöfer Wald führte die Bahnlinie über diesen imposanten Viadukt. Die große Brücke wurde 1967 gesprengt, der Tunnel vermauert und damit war das Ende der 'Kleinen Bimmelbahn' besiegelt. Der Osteroder Künstler Erich Storz hat sie in einer weltberühmten Melodie verewigt, doch wer weiß schon, daß sie damit gemeint war.

105. Der Böttgersche Althof in Förste gilt als 'Streckhof" südniedersächsischer Prägung des 17. Jahrhunderts, dem später das zweigeschossige Schweinehaus vorgebaut wurde. Auf altem Siedlungsgrund errichtet, gehörte er dem Förster Brockenhaupt vom Bärenhofe (rechts im Hintergrund). Von ihm übernahmen vor etwa zweihundertfünfzig Jahren die Böttgers den Hof. 1966 kaufte ihn die Gemeinde Förste. Das Foto von 1898 zeigt ein damals für Förste typisches Dorfbild mit offenen Bachläufen, die noch durchfurtet wurden.

106. Ein Bild aus dem ländlichen Alltag. Enkelin Klärchen bringt dem auf der Ziehbank sitzenden Opa Böttger eine Heuharke zur Reparatur. Das Foto ist ein Dokument, das Gebrauchsgegenstände aus der Zeit um 1898 festhält, Dazu gehören auch die aus gespaltenen Fichtenästen geflochtene Futterkiepe, die Sense, die Holzsäge und der Holzschemel mit dem herzförmigen Griffloch.

107. Bis in unser Jahrhundert hinein produzierten die Dorfbewohner Leinen für den Eigenbedarf. Hier sieht man Schwiegershäuser Frauen auf einem Foto aus den zwanziger Jahren beim Flachsbrechen, einem Arbeitsvorgang zur Gewinnung der Faser.

108. Wie man sieht, wird Roggen 'abgemacht'. Mit der Sense wurde das Getreide gegen die stehenden Halme in Schwaden gemäht, mit einer kleinen Sichel abgenommen und in ein aus einer Handvoll Getreidehalme gefertigtem Seil gebunden, dann zu je neun Bund Stiegen aufgestellt. Je nach Witterung war das Getreide nach etwa einer Woche trocken und wurde zum Dreschen eingefahren.

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