Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3106-3
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1'

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109. Kuhgespanne gehören der Vergangenheit an. Noch vor zwei Jahrzehnten war ein von Milchkühen gezogener Ackerwagen ein alltägliches Bild auf dem Lande. Vielen war die Landwirtschaft nur ein Nebenerwerb. Auch dem Lasfelder Stellmachermeister Franz Müller, der auf diesem Bild seine aufgeschirrten 'Schwarzbunten' anspannt.

110. Nach getaner Arbeit spielte man gern Karten, und war es auch nur um weiße 'Fietsebohnen'. Man saß in der guten Stube, wo die Plüschmöbel standen und die frischgeputzte Petroleumlampe das Licht spendete. Die Kopfbedeckung behielt man auf. Die lange Pfeife, die Zigarre sowie der Priem gehörten anno 1898 zur sonntäglichen Beschaulichkeit. Der Holzfußboden war mit weißem Sand bestreut. Auf dem Bild aus Förste sieht man von links nach rechts: Bauer und Sattler Carl Böttger, Bauermeister Carl Sindram, Stellmacher Wilhelm Gebhardt und Bauer Heinrich Bornemann, genannt der 'lange Onkel'.

111. Während die Männer dem Kartenspiel frönten, waren ihre Frauen auch am Feierabend noch am Spinnrad fleißig. Die Atmosphäre einer Spinnstube veranschaulicht das Foto mit fünf Frauen in ihren schmucken Schwiegershäuser Trachten.

112. Gerade auf den Dörfern hatten sich alte Bräuche erhalten. So zogen früher die jungen Burschen in abenteuerlichen Verkleidungen am Fastnachtsdienstag von Haus zu Haus, um Würste zu sammeln. Es kam nicht selten vor, daß eine ganze Woche hindurch gefeiert wurde.

113. Statt Würste sammelten die Mädchen Eier, die zum Beispiel für das Backen von Fastnachtskrapfen verwendet werden konnten. Die Mädchen auf diesern Bild tragen die für Schwiegershausen so typischen Faltenröcke und Schürzen.

114. Dörfliche Altenteilerruhe dokumentiert das linke Foto von 1902, das die Förster Eheleute Böttger am Tage ihrer goldenen Hochzeit zeigt. Das Gewand des Mannes war ein Beiderwandsrock mit Sarntkragen nebst besticktem Samtkäppi. Seine Frau zeigt sich im schlichten Alltagskleid mit langer bedruckter Schürze.

Im Sonntagsstaat hingegen lächelt auf dem rechten Bild das Ehepaar Haase aus Schwiegershausen, Zur diamantenen Hochzeit 1927 trug der Mann seinen Gehrock und die Frau die schöne Schwiegershäuser Sonntagstracht mit Haube.

115. In der Erbfolgeklage um das Fürstentum Grubenhagen, hatte der Kanzler und Geheime Rat DI. Erich Hedemann 1617 vor dem Appellationsgericht in Wien den Sieg für die Celler Linie erfochten. Zum Dank dafür und für über zwanzigjährige treue Dienste, erhielt er von Herzog Christian die Güter zu Dorste als Mannslehen. Von einem Nachkommen, dem Obristen Johann Georg von Hedemann, wurde 1708 dieses Herrenhaus, genannt 'Edelhof", gebaut, das 1928 abbrannte.

116. Nach dem Kriege 1870/71 entstanden überall in Deutschland Kriegervereine. Soldatische Tradition zu pflegen war ihre vornehmste Aufgabe. Das Bild zeigt die Fahnenweihe und Denkmalsenthüllung des Kriegervereins Dorste am 7. Juli 1912.

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