Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3106-3
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1'

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19. Erst auf den zweiten Bliek erkennt man den heutigen Martin-Luther-Platz, früher 'Gemüsemarkt' . Die Häuser auf der rechten Straßenseite vernichtete der Brand von 1882. Gegenüber befindet sich Osterodes erste 'Photographische Anstalt' von Adolf Nitsch, dem die Stadt viele historische Aufnahmen verdankt. Im Hintergrund das von Bürgermeister J ustus Heinrich Jenisch l790 erbaute Wohnhaus, von 1876 bis heute als Hotel 'Deutscher Hof bekannt.

20. In den Osteroder 'Wachtgeldregistern' wird bereits 1574 eine private Apotheke genannt. Ab 1626 ist eine 'der Kämmerei zubehörige' Ratsapotheke belegt. Es steht fest, daß der Rat 1628 das Grundstück des heutigen Apothekengebäudes Martin-Luther-Platz 9 gekauft hat. 1721 errichtete Christian Friedrich Heckenberg dieses Gebäude.

21. Am 28. März 1894 erwarb Emil Richter von seiner verwitweten Mutter die Ratsapotheke. Im Bild erscheint eine völlig veränderte Fassade, dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend. Im gleichen Hause befand sich außer der Apotheke auch das Blumengeschäft Peinemann.

22. Die Not des Ersten Weltkrieges veranschaulicht dieses Bild von der Volksküche auf dem Alten Schulhof. Bürgerfrauen verteilen in freiwilligern Einsatz Essen an bedürftige Einwohner.

23. Bliek in die Scheffelstraße auf das spätere Luisen-Lyzeum. Ein vertrautes Bild bot der alte Lehrer August Beeker, der im Schlafrock, mit schwarzem Samtkäppchen und langer Pfeife des öfteren im Langen Krummen Bruch und in der Scheffelstraße zu sehen war.

24. Die Ratswaage von 1552 ist bis heute eines der schönsten Fachwerkhäuser der Stadt geblieben. 'Hus vür Hochziter' nannten es die alten Osteroder. Über der Eingangstür ist noch heute die launige Inschrift zu lesen:

'Dat sin nicht alle Jeger, de de Home blasen.'

Diese Aufnahme entstand um 1900.

25. Seit Anfang der vierziger Jahre schon nicht mehr bewohnt, wurde das baufällige Haus Kesselbrunnen an der Straßengabelung Auenstraße/Petersilienstraße 1947 abgerissen. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war rechts vom Hause ein großes Eisenbecken für Feuerlöschzwecke angelegt, das aus verkehrstechnischen Gründen entfernt werden mußte. Anstelle des Beckens stand bis 1945 eine schöne gußeiserne Säule.

26. Keine Verkehrsprobleme kannte man, als dieses Bild vom unteren Rollberg entstand. Ein Fotograf war soleh ein Ereignis, daß selbst die Frau mit der strohgefüllten Kiepe für einen Augenblick verharrte. Nachträglich veränderte Türen und Tore sowie der Einbau von Schaufenstern wirkten sich schon damals störend auf die Harmonie der Fassaden aus.

27. Eine Rarität besonderer Art ist dieses Bild vom oberen Rollberg. Die Straße ist zwar gepflastert, aber noch gibt es keinen Bürgersteig, Über mehrere Außenstufen gelangte man in die Häuser, Der Turm der Schloßkirche hat noch keinen Ziegelbehang und paßt sich in seiner Fachwerkkonstruktion den Häusern seiner Urngebung an. Das fünfte Haus von rechts ist der nicht mehr vorhandene schöne alte Fachwerkbau 'Burgfrieden 1 '.

28. Im Juli 1933 wurde dieses Stück Stadtmauer abgebrochen, um eine Verbindung zwischen der Brauhausstraße und der Abgunst zu schaffen. Heute beginnt hier die Berliner Straße und nur an der Scheune im linken Bildteil ist der Standort des Fotografen festzustellen. Das lange Gebäude hinter der Mauer gehörte zur Osteroder Stadtbierbrauerei.

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