Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3106-3
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1'

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39. Kinder und Ziegenherde gruppierte der Fotograf vor dem Spritzenhans zu diesem idyllischen Bild, Heute kaum noch vorstellbar, gehörten Viehherden zum alltäglichen Straßenbild.

40. Osterode hat im Laufe seiner Geschichte viele Brände erlebt. Schon 1450 ist deshalb eine Feuerordnung erwähnt. 1847 wurde in Osterode ein 'Rettungsverein bei Feuersgefahr' ins Leben gerufen. Diese Vereinigung plagten bald Nachwuchssorgen, und man trat in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts an den Turnverein heran, dem Rettungsverein beizutreten. Die Turner gründeten daraufhin eine eigene Löschmannschaft. So entstand im Jahre 1862 die 'Freiwillige Turner-Feuerwehr', der Vorgänger der heutigen Freiwilligen Feuerwehr. Das Bild zeigt die Freiwillige Feuer- Turnerwehr in voller Ausrüstung mit Spritzen, Schlauchwagen und schwindelerregenden Steigleitern vor dem Spritzenhaus.

41. Rund hundert Jahre alt mag dieses Bild sein. Es zeigt die 'Blankschrniede' am Fuße des noch kahlen Ührder Berges. Am linken Bildrand erblickt man den 1864 vom Osteroder Bürgerverein errichteten 'Georgs-Pavillon'. Für die Benennung dieser Schutzhütte bedankte sich König Georg V von Hannover persönlich. In den oberen Bildrand ragt die noch heute als 'Galgenturm' bekannte alte Warte.

42. Aus dem Jahre 1905 stammt diese Aufnahme vom alten Wartturm auf dem Ührder Berg. 'Urn Vorübergehende nicht durch herabfallende Steine zu gefährden, sollte laut polizeilicher Anordnung das Gemäuer bis auf einen ungefähr 3 Meter hohen Stumpf abgenommen werden', berichtete Stadtbaumeister Neuse zu diesem Bild. Das Mauerwerk war aber derart fest und der Mörtel so hart, daß der Abbruch nicht gelang. Die Fotografie entstand unmittelbar vor Beginn der geplanten Abbrucharbeiten. Späteren Instandsetzungsarbeiten verdankt der Turm sein heutiges Aussehen.

43. 1892 war das Gründungsjahr des 'Osteroder Schwimmvereins'. Da man sich mit dem seit 1883 bestehenden Schwimrnbad im Kaiserteich nicht mehr zufriedengeben wollte, baute die Stadt 1893 die erste Osteroder Schwirnrnhalle. Sie befand sich zwischen dem Spazierweg und der Schwimmbadstraße, in der Nähe des heutigen Freibades. Das Schwimmbecken war 2,5 Meter tief und umfaßte eine Fläche von ISO Quadratmetern. Das Wasser wurde aus dem vorbeifließenden Apenkebach entnommen, aber nicht erwärmt. Ein geschulter Bademeister wachte darüber, daß Damen und Herren getrennt badeten.

44. Das erwähnte Hallenschwimmbad entsprach Ende der zwanziger Jahre mit seinem kleinen Schwimmbecken nicht mehr den Anforderungen der damaligen Zeit. Deshalb bewilligten die städtischen Körperschaften die Mittel für ein großes Freischwimmbad am Pferdeteich. Das Schwimmbecken war 4 800 Quadratmeter groß und die großzügigen Grünflächen eigneten sich bestens als Luft- und Sonnenbad. Der Plan, das alte Hallenschwimmbad in ein heizbares Winterbad urnzubauen, wurde allerdings nicht verwirklicht.

45. Einen Eindruck vom Handel der Stadt vermittelt dieses Bild. Es zeigt das InhaberEhepaar und alle Beschäftigten der bereits 1866 gegründeten Likörfabrik und Weingroßhandlung Hermann Böhlke und Schimmier in der Dörgestraße. Feinste Tafelliköre, Aquavite, Punschextrakte, Rum, Cognac, Arrak, Fruchtsäfte sowie in- und ausländische Weine dieser Firma waren sogar mit goldenen Medaillen in Paris, Berlin, Hildesheim und Göttingen ausgezeichnet worden.

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Realgymnasium

46. Im Jahre 1858 erwarb die Stadt Osterode das gesamte Lindenberganwesen von der Fabrikantenfamilie Schachtrupp. Im Jahre 1867 wurde das damalige Progymnasium vom Alten Schulhof in die Villa verlegt, wo es bis zum Jahre 1964 verblieb. Ein hoher schmiedeeiserner Zaun, wie auf dieser Postkarte aus dem Jahre 1915, trennte das Schulgelände vom 'Kurpark'. Der Volksmund nennt die Schachtrupp-Villa noch heute 'Kaffeemühle'.

47. Von 1870 bis 1923 trug die Schule den Namen Realgymnasium. Das Bild aus dem Jahre 1920 zeigt das Lehrerkollegium. Es waren von links nach rechts: Hausmeister Wilheim Heinecke, die Lehrkräfte August Kaufrnann, Hari Leumann, Ernst Grönig, Alfred Müller, Otto Probst, Karl von Lillieströrn, Erich Grussendorf, Direktor Dr. Karl Mühlefeldt, Heinz Susebach, Franz Arnold, Georg Strähler, Adalbert Prenzel, askar Claus, Richard Gerlach, William Espe, August Töpperwien und Alexander Müller.

48. Um die Jahrhundertwende empfahl die Stadt ihren Bürgern und Gästen einen 'Croquet- und Lawn-Tennisplatz' im Kurpark. Hier ließen sich auch die Töchter und Söhne einiger angesehener Osteroder Familien fotografieren.

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