Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3106-3
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1'

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49. Im Gegensatz zur kleinen Marienkirche, die in den letzten hundert Jahren ihr Aussehen behalten hat, erkennt man ihr Pfarrhaus auf diesem Foto erst bei näherem Hinsehen. Pastor Hennecke im kniefreien Talar hat sich mit seiner ganzen Familie für den Fotografen in Positur gestellt.

50. Als Haus mit der längsten Inschrift ist das 1611 erbaute und 1975 abgebrochene Hospital 'Zum heiligen Geist' in Osterode bekannt gewesen. Eine kirchliche Bruderschaft, der Kaland , übte in diesern Hause Wohltätigkeit und Krankenpflege. Vorsteher des Hospitals war meist der Pfarrer von St. Marien. Das nach der Reformation an die Stadt gelangte Hospital diente bis ins vorige Jahrhundert dem Armenwesen.

51. Ruhig und beschaulich wirkt diese Aufnahme vom sonnenbeschienenen Königsplatz. Auch sie entstand noch vor dem Brande von 1895 und bei genauerem Hinsehen bemerkt man die Steinpfosten und Eisenrohre zur Abgrenzung des offen fließenden Mühlgrabens an der Nordseite des Platzes.

52. Am 6. September 1895, mittags gegen 1 Uhr, brach in der Schimpfschen Scheune ein durch Kinder verursachtes Feuer aus, das schnell auf die Nachbargebäude übergriff. Fast alle Häuser der oberen Bahnhofstraße, ein Teil der Marienvorstadt und auch Häuser am Dielenplan - insgesamt sechsundvierzig Wohnhäuser und einhundertvier Wirtschaftsgebäude - wurden ein Raub der Flammen. Das Bild zeigt die vom Feuer zerstörte Marienvorstadt mit der unversehrt gebliebenen Marienkirche.

53. An die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges erinnert das vom Großbrand verwüstete Gebiet zwischen Bahnhofstraße und Marienvorstadt. Nur der Schornstein der Lederfabrik Römer und einige gewaltige Hauskamine ragen aus den Schuttmassen hervor. Deutlich ist der noch offene Mühlgraben zu sehen, aus dem die Lohgerbereien in der Sägernühlenstraße das Wasser entnahmen.

54. Diese seltene Aufnahme zeigt die Marienvorstadt von 1876. Die von Lohgerbern bewohnten Häuser hatten zumeist Erkeraufbauten mit Aufzügen für die Borke, die zum Gerben benötigt wurde. An der Ecke schon damals ein Laden der Kaufmannsfamilie Beek.

55. Ganz anders die Ansicht von den nach dem Großbrand wieder aufgebauten Häusern, Nur der Gasthof von Adolf Jager, links, erinnert an das frühere Straßenbild. Damals moderne Backsteinbauten hatten die überlieferte Fachwerkbauweise abgelöst.

Osteroäe a. Harz Marienvorstadt

56. So sah der Königsplatz vor J 895 aus. Ein großes Gebäude beherrschte die Westseite des Platzes. Schmal war die Durchfahrt in die Bahnhofsstraße, damals noch Sägernühlenstraße genannt. 'Spengemanns Hotel' steht auf dem Einspänner, der zum Abholen der Bahnreisenden gedacht war.

Osterode am flarz }önigsplalz

57. Fast großstädtisch wirkt auf dieser Postkarte aus dem Jahre 1905 der Königsplatz, auf dem nur die gemächlich dahintrottende Kuhherde fehl am Platze scheint.

58. Kornmarktstraße hieß um die Jahrhundertwende die heutige Marientorstraße. Alexander Cludius unterhielt hier seit 1900 ein Kolonialwarengeschäft und Wilhelm von Daacke ein bekanntes Gasthaus.

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