Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3106-3
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 1'

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Osterode, }{arz - !3ahnhofslrass~

59. Das nach dem Brande entstandene Hotel 'Kaiserhof' galt als das vornehmste Haus am Platze. Mit Zentralheizung, elektrischer Beleuchtung, Badeeinrichtung und einer Garage für Automobile bot es um 1900 jeglichen Komfort.

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60. Mit Osterode eng verbunden ist der berühmte Bildschnitzer Tilman Riemenschneider (um 1460-1531). Den Namen des großen Künstlers erhielt am 4. Juli 1905 eine am früheren Bahnhofshotel angelegte Grünfläche. Der Platz heißt noch heute so, nur der Springbrunnen in der Mitte dieser schönen Anlage gehört der Vergangenheit an.

61. Ein recht stabiles Bauwerk war die Bahnhofsbrücke, heute Arrnentières-Brücke, unterhalb des Siechenhauses. Links im Bild die 1877 von Kreisbaumeister Wolff errichtete schöne Villa, die in Osterode lange den schaurigen Beinamen 'Mordvilla' hatte. 1906 wurde in dem Haus ein nie aufgeklärter Doppelmord verübt. Im Hintergrund des Bildes erblickt man das beliebte Gasthaus 'Bellevue'.

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62, Auf dieser Postkarte aus dem Jahre 1906 sind die Vermächtnispuppen im Siechenhaus, ursprünglich Schnitzfiguren aus mittelalterlichen Altarschreinen, dargestellt. Alljährlich am 1. Ostertag wurden die Figuren in diesem Spital für Frauen zur Schau gestellt. Das gleichzeitig aufgehängte Riesenhemd, wahrscheinlich eine alte Alba - ein Priestergewand - sollte Liesbespaaren binnen Jahresfrist zum Glück verhelfen. Wann dieser Brauch in Osterode entstanden war, ist nicht bekannt.

63. Die alte Petershütter Allee ist noch vielen Osterodern in guter Erinnerung. Der Chronist Renner berichtete 1833, daß ein Teil dieser Allee nicht lange nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges angelegt wurde. Im Jahre 1811 soll die Anlage fertiggestellt worden sein. Renner schreibt weiter, daß die schöne Allee von der kleinen Sösebrücke beim Siechenhaus nach Petershütte führe und an heißen Sommertagen den 'Lustwandelnden ein höchst angenehmer Spazierweg' sei. 1970 mußte die Allee der Schnellstraße weichen.

Garten-Restaurant Petershiltte a. Harz es.ilze~ Y. elkernele

64. Eines der beliebtesten Ausflugslokale war Wilhelm Kreikemeiers Restaurant und Café 'Petershütte'. Am Ende der Petershütter Allee versprach ein großer Garten mit schattigen Lauben, Grotten und Veranden den Gästen Erholung und Entspannung. Von hier begann ein bequemer Aufstieg zu den Katzensteiner Klippen und zum Sedanturm.

65. Im Jahre 1871 wurde die Bahnstrecke Seesen-Osterode-Herzberg fertiggestellt. Seitdem gibt es den Hauptbahnhof Osterode. Die renommierten Osteroder Hotels ließen ihre Gäste mit Hotelwagen und Omnibussen vom Zuge abholen; vor fünfzig Jahren noch eine selbstverständliche Dienstleistung.

66. Im Kriegsjahr 1916 stellten sich die Angehörigen der Bahnrneisterei Osterode dem Fotografen. Das Bild zeigt sie vor dem Südbahnhof, der auf Drängen der Osteroder Bevölkerung gebaut und 1908 in Betrieb genommen wurde.

67. Die Gipsfabrikation hat in Osterode Tradition. Aus kleinen Kalkmühlen hervorgegangen, entstanden schon im vorigen Jahrhundert Fabriken, wie die hier abgebildeten 'Harzer Gipswerke Robert Schimpf Söhne'. Das Bild entstand vor 1905.

68. Eine der ältesten Fabriken der Stadt ist der 1796 von Friedrich Jams übernornmene Kupferhammer. Diese Aufnahme entstand anläßlich der Hundertjahrfeier am 1. Januar 1896. Sie zeigt rechts das Walzwerk, in der Mitte das Gebäude des Hammerwerkes, an dessen Längsseite das Wasser des Mühlengrabens einige Meter in die Tiefe stürzt, und im Hintergrund das Wohnhaus aus dem Jahre 1827.

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