Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3107-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2'

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89. Eine dörfliche Perspektive in der Köhlerstraße 'auf der Marke' zeigt diese Aufnahme. Während das mittlere Fachwerkhaus var einigen Jahren eingeäschert und nicht wieder aufgebaut wurde, wandelte man die beiden anderen inzwischen zu Massivbauten um. So hat sich auch Marke verändert. Zum Beispiel findet seit einige Jahrzehnten das über viele Generationen gepflegte und weitbekannte Sommervergnügen, die 'Wisselbeerenmisse' genannt, nicht mehr statt. Früher gab es alljährlich - zur Zeit der Kirschenernte, etwa zum Monatswechsel Juni/Juli - im Gasthaus 'Zur Tanne' diese Sornmermusik. Sie vereinte die Marker Jugend mit der Heranwachsenden der umliegenden Dörfer zu froher Geselligkeit.

90. Am 1. Mai 1911 begann der Schulbetrieb in der 1910 auf dem Grund und Boden des alten Friedhofs gebauten Dorster Schule. Mit Kapital und Zinsen kostete sie rund 45 000 Mark. Zu den Klassenzimmern kamen zwei Lehrer-Dienstwohnungen. In der 'neuen Schule' ist manche Generation herangewachsen. Heute ist die Grundschule weitgehend in einem modernen Anbau untergebracht.

91. Eigentlich heißt das Dorster Zentrum 'Fohlenrnarkt', aber Einwoher und Besucher kennen es auch als 'Barckhoffs Ecke'. Die Gastwirtschaft war schon als 'Vollbrechtsches Gasthaus' weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt. Auf der Postkarte aus der Zeit vor fünfzig Jahren ist auch noch die Benzinzapfsäule zu sehen. Und vor der Haustür steht der beliebte und bekannte Gastwirt Heino Barckhoff.

92. Die Kirchstraße in Schwiegershausen um die Jahrhundertwende. Noch gab es kein 'elektrisches Licht', denn Lichtmasten waren noch nicht vorhanden. Im Hintergrund ist die Kirche ohne Sakristei zu erkennen. Rechts davon die mächtige, alte Gerichtslinde am Thie, davor wahrscheinlich ein altes Backhaus. Von den Personen ist nur der Tischler Friedrich Spillner (rechts) bekannt.

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93. Die Gastwirtschaft von Louis Niehus in Schwiegershausen (heute Heinrich Schreiber). Vor dem Eingang fehlen noch die Linden, die dem Lokal später den Namen gaben. Zwei Tore, Luken und eine Stalltür zeigen, daß auch Landwirtschaft betrieben wurde. Der Anbau rechts im Bild fehlt heute.

94. Zur Fahnenweihe beim Freiheiter Turnfest im Mai 1912 bog dieser Festzug von der Alten Harzstraße in die Hauptstraße ein. Der Kapelle folgten die Ehrenjungfrauen, dahinter die Feuerwehr und andere örtliche Vereine. Rechts der 'Freiheiter Hof'.

95. Zur Einweihung der neuen Leiter postierte sich die 'Freiwillige Feuerwehr Freiheit' am 13. Mai 1924 in ihrer gesamten Stärke einschließlich Blaskapelle vor dern Spritzenhausplatz. Das wichtige Gerät war zuvor in einem Umzug feierlich eingeholt worden. Der Fotograf Bernhard Schindler hielt das Ereignis im Bild fest.

96. Ein Bliek vom Hengstrücken auf Freiheit und Osterode. Auf dem auslaufenden Rücken des Butterberges steht, fast wie auf einer Insel, die Ruine der Alten Burg. Vorne links die Gebäude und der Schornstein der I 884 gegründeten Tuch- und Flanellfabrik von Allwörden & Badendieek.

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97. Hundert Jahre lang, bis 1975, war die Lerbacher 'Waldquelle' der Familie Gebest ein beliebtes Ausflugsziel der Osteroder. Sie kehrten hier nach einem Fußmarsch durch die stillen Fichtenbestände des Hasenwinkels ein und erfrischten sich in Lokal und Garten. Danach war der Rückrnarsch durch das Taloder über die 'Alte Harzstraße' leichter zu bewältigen.

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98. Im 'Herzen' von Lerbach. Diese Postkarte zeigt anschaulich, wie wenig sich das Ortsbild mit Häusern und Kirche bis heute verandert hat. Die kleine Gemeinde erhielt ihr Gotteshaus erst nach jahrelangen Anstrengungen im Jahre 1728. Bis dahin mußte man zu Fuß nach Osterode, wollte man an Gottesdiensten teilnehmen oder taufen lassen. Auf dem Friedhof der Stadt wurden damals auch die Verstorbenen aus Lerbach beigesetzt.

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