Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3107-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2'

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9. Ganz anders ein Bild aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, als es ein Fest zu feiern galt. Fahnen, Wimpel und Girlanden schmückten Häuser und Straßen. 'Für Kaiser und Vaterland' stand auf den Transparenten. Der Platz scheint all die Berittenen, Fahnen- und Schärpenträger, Uniforrnierten, Musikanten und Zuschauer kaum aufnehmen zu können. War das die 'gute alte Zeit'?

10. Im Jahre 1905 regte die Generalversamrnlung des Männerturnvereins Osterode die Anschaffung einer neuen Fahne an. Innerhalb kurzer Zeit brachte Stadtbaumeister W. Neuse, unterstützt von 'Bürgerfrauen und Jungfrauen' die erforderlichen Geldmittel zusammen. Die Fahnenweihe fand anläßlieh des 50. Stiftungsfestes bei schönstem Wetter auf dem Kornmarkt statt. Den Fahnennagel stiftete der 'Allgemeine Kriegerverein', und die Ehrenjungfrauen des Festes ließen von Fräulein Pfeng ein prächtiges Fahnenband überreichen.

11. Eine typische Bürgerhochzeit im Jahre 1908. Der Lederfabrikant Ludwig Harenberg heiratete Fräulein Frieda Schrader, die Tochter des Bäckermeisters vom Kornmarkt. Die Eltern der Braut waren verstorben, und nur noch die Mutter des Bräutigarns befand sich unter den Hochzeitsgästen (links von der Braut). Neben dem jungen Ehemann Fräulein Elisabeth Fricke, die Tochter des damaligen Besitzers des 'Englischen Hofes', Hier fand auch die Feier statt. Die Aufnahme entstand im Garten des renommierten Hotels.

12. Die Nordwestecke des Kornmarktes hatte schon früher ihr pittoreskes Aussehen. Inmitten von Pflaster und Asphalt fühlten sich die Rotdornbäumchen durchaus wohl. Sieben Geschäfte in vier Häusern bildeten damals ein kleines 'Geschäftszentrum'. Das waren von links nach rechts: das Handarbeitsgeschäft Hedwig Bode, Uhrmacher August Richter, das Mode- und Putzgeschäft Marie Pietzner, Friseur Heinrich Müller, die Buchhandlung Hedwig von Grassow, die 'Photographische Anstalt' von H. Mackenroth und das Zigarrengeschaft Rudolph Lange.

13. Seit dem Jahre 1830 ist dieses stattliche Haus im Besitz der Familie Keitel. Die Wetterfahne zeigt die Jahreszahl 1730. Das Haus wurde nach einem Großbrand gebaut, dem am 23. September 1727 die Ostseite der Scheffelstraße zum Opfer gefallen war. Die Aufnahme von 1904 zeigt das Haus im 'schlichten Grau', erst 1910 wurde es erstmals nach Angaben des Provinzialkonservators farblich gefaßt. Wie andere erhaltenswerte Gebäude auch, war das Keitel'sche Haus durch ein damals in Kraft getretenes Ortsstatut gegen Verunstaltungen geschützt. Im unteren Eckgeschoß befand sich erst ein Uhrmacherladen, später das Geschäft des Papierhändlers Kümmel.

14. Auf den ersten Bliek scheint sich die Scheffelstraße kaum verandert zu haben. Doch das Kopfsteinpflaster ist verschwunden und die Schaufenster prägen heute mehr denn je die Erdgeschosse der Häuser. Heute hat auch das Haus im Hintergrund, an der Ecke Marktstraße/Güldenstraße, Schaufenster, Erker und ein Ecktürmchen, einen kleinen Bruder des Marktkirchturms.

15. 'Jöddenstraße' hieß dieser Teil der Aegidienstraße noch bis in die dreißiger Jahre unseres Jahrhunderts hinein. 1867/68 wurde dieses stattliche 'Pötternackensen'sche Haus' erbaut. Das frühere Gebäude war wohl schon vor 1862 abgebrannt, als noch keine Freiwillige Feuerwehr bestand. Später gehörte es viele jahrzehntelang dem Stadt-Musikdirektor Hugo Sietas.

16. Nach einem Brand im Jahre 1867 wurden in der Aegidienstraße mehrere Häuser nicht wieder aufgebaut. Die entstandene Fläche war offensichtlich ein bellebter Kinderspielplatz, Die Häuser rechts und links vom Brandplatz haben sich kaum verändert, und auch die Linde steht noch.

Oslerode a. Harz

Partie an der Stadtmacer,

17. Welch eine Idylle zwischen Aegidienstraße und dem Kornmagazin. Wo heute ein Parkplatz viel Raum für Autoblech hergibt, befanden sich damals halbverwilderte Gärten und ein gemächlich dahinfließender offener Mühlengraben.

18. Ein Bliek vom Röddenberg über die Söse zum Kornmagazin, Im Vordergrund die aus einer Ölmühle hervorgegangene Branntweinbrennerei. Zuletzt betrieb sie von 1863 bis 1919 der Ökönom Rudolf Wiederholt.

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