Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3107-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2'

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19. Eine Fußgängerbrücke in Eisenkonstruktion verband die Eisensteinstraße mit dem Scheebrink. Sie war wohl in erster Linie als Abkürzung des Weges zum Alten Schützenhaus, durch die Rosmariengasse und zur Freiheit gedacht. Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme bestand am linken Söseufer noch keine Betonstraße. Eine kurze Zufahrt ab Johannistorbrücke endete am Grundstück Wiederholt, dann gab es nur noch einen schönen Spazierweg flußabwärts.

20. In die Türme der Stadtmauer waren nicht selten Wohnhäuser eingebaut oder auch förmlich draufgesetzt, wie hier in der Schildwache, am westlichen Ende des Langen Krummen Bruches. Geptlegte Gärten ermöglichten mitten in der Stadt ein Wohnen im Grünen, und vom hohen Balkon genoß man den Bliek auf den Kurpark und bis zum Uehrder Berg.

21. Der alte Spritzenhausplatz mit seinen überlieferten Fachwerkbauten, denen man ihr hohes Alter ansah. Schon modern dagegen wirkte das zweistöckige Haus mit dem hohen 'Tritt'. An der Stelle des späteren Spritzenhauses mit dem Schlauchturm stand noch eine Scheune für die Gerätschaften der 'Freiwilligen Tumer-Feuerwehr'. Dahinter befand sich ein Feuerlöschteich, den ein Graben aus dem Lehmteich und dem Apenketal speiste. Die drei Hauser auf der linken Bildhälfte brannten 1899 ab,

Osterode a Harz

Untere ' [eustadtstrasse

22. Neben Handwerkern und kleinen Einzelhändlern gab es auf der Unteren Neustadt auch noch Ackerbürger, An der Ecke zur Querstraße hatte Gustav Klmgebiel seinen Kolonialwarenladen. Ihm gegenüber stand die 'Neustädter Schänke', in der besonders viel Betrieb herrschte, wenn auf dem Spritzenhausplatz und in der Unteren Neustadt der Osteroder Herbstmarkt, 'Stachelbeermarkt' genannt, gehalten wurde. Die Eichsfelder Musikanten kehrten dann mit ihren 'Harfenjulen' zu Harzer Schmorwurst in die Schänke ein.

Ostercde am 7{arz

RolIber~ mil Sehlesskirche

23. Der obere Rollberg um die Jahrhundertwende. In den schmucken Fachwerkhäusern waren zumcist Ackerbürger, Fuhrleute und Handwerker zuhause, Das stattliche Gebäude 'Burgfrieden l ' mußte bereits Anfang der sechziger Jahre eine Straßenverbreiterung weichen,

24. Ein Bild vom Umzug der 1862 gegründeten 'Freiwilligen Turner-Feuerwehr' anläßlich ihres 50jährigen Bestehens. Darauf ist die 1911 angeschaffte Leiter zu erkennen. Für diese Leiter hatte Zimmermeister Georg Neuse, der dreiundzwanzig Jahre lang Hauptmann der Wehr war, aus Zuwendungen der Versicherungskassen und anderer Geldquellen 1500 Mark angesammelt. Niemand wußte davon, das Geld fand sich erst nach Neuses Tod an.

25. Dieser markige Feuerwehrmann ist der Ratswaagewirt Heinrich Zitzler um 1880. Er heiratete die aus Jever stammende Elisa Dantzig, die als Köchin in der Ratswaage arbeitete. Im Oktober 1881 wanderte die Familie nach Amerika aus, wo heute noch Nachkommen der ZitzIers leben. In Osterode gab es vor 1862 statt einer Feuerwehr nur einen Rettungsverein. Die mit roter Armbinde mit schwarzem '0' gekennzeichneten Bürger nannte man 'Feuerherren',

26. Dieses Bild stammt aus der Zeit um 1900. Es zeigt die Schloßkirche, rechts davon das Amtshaus, im rechten Winkel dazu das Richterhaus. Links der Stadtmauer steht das Schweinehaus der Domäne. Als beherrschendes Gebäude sieht man die große Scheune und ganz links das Dach des Pferdestalles. Das Vorratsgebäude zwischen großer Scheune und Schweinehaus ist verschwunden, aus dem Richterhaus wurde das heutige Amtsgerichtsgebäude, aus dem Schweinehaus das Gefängnis. In die rechte Bildecke ragt das Türmchen des in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts erbauten Hallenschwimmbades.

Osterode, f{arz - Schloßkirche

27. Aus der Zeit nach dem gründlichen Umbau von 1752 stammt die St.sJacobi-Schloßkirche, so wie wir sie heute noch kennen. Das Dach hat jetzt allerdings keine Erkerfenster mehr, und auch der Eingang zum einstigen Domänenhof (rechts vorn) ist nicht mehr erhalten.

28. An der Stelle der heutigen Jacobitorschule befand sich vor dem Bau der Bürgerknabenschule ein Zimmereiplatz. Links im Bild das um l 875 erbaute Haus Bähr, in dem zwischen den beiden Weltkriegen Frau Marie Pampel ein Mädchenpensionat, bekannt als 'die Pampelei', unterhielt.

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