Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3107-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2'

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29. Eines der ältesten Gasthäuser war 'Die Schweiz' vor dem Jacobitor. Schon 1687 als 'Krug vor dem Jacobs Tor' erwähnt, verdankt es seinen Namen vielleicht einem um 1740 lebenden Eigentümer namens Schweßers oder Schwesens. In westfälischer Zeit, zwischen 1808 und 1812, wird es als die 'Schweiz' oder auch als die 'Krone' bezeichnet und als ein 'vielbesuchtes Haus für geringe Leute wie Handwerker und Fuhrleute' geschildert. 1959 fiel das Haus der Spitzhacke zum Opfer.

30. Ein Schnappschuß aus der Hellhofstraße aus einer Zeit, als Häuser und Nebengebäude die Straße erheblich verengten. In den Gossen spiegelt sich der Himmel, zu dem oft wohl auch weniger angenehme Düfte aufstiegen. Der Pflasterer ist bei seiner alltäglichen Arbeit. Und Ziegen und Schaf gehören sicherlich zu den landwirtschaftlichen Mini-Bettieben von Hahlbaum oder Wilhelm Fuhrmann (links).

31. Ein seltener Bliek in die Auenstraße. Es zeigt die nördliche Giebelseite und das 'Hinterhaus' des Hauses am Kesselbrunnen. Die winklige Straße mit den alten Reihehäusern verdankt übrigens ihren Namen der Familie Owen oder Auen, die schon im 16. Jahrhundert genannt wird.

32. Der aus Wallensen am Ith stammende Friedrich Jacob Andreas Rinne erwarb 1799 das Hausgrundstück Rollberg 8 und richtete dort eine 'Handlung' ein. Sein Sohn Rudolph Rinne führte ab 1838 das ererbte Geschäft. 1865 wurde die heute noch, allerdings in anderer Rechtsform und an anderer Stelle, bestehende Firma Rudolf Rinne ins Handelsregister des Königlichen Amtsgerichtes Osterode eingetragen. 1875 übernahm zunächst Sohn Rudolf Rinne das Geschaft, später dessen Bruder Wilhelm. Aus der Zeit nach einem größeren Ladenumbau im Jahre 1905 stammt diese originelle Postkarte, die auf der Rückseite eine Rechnung enthält.

33. Zwei 'Tante Emma-Läden' in Osterode. Am Hause Ließmann, Rollberg 26, kamen die Jungen auf ihrem Weg zur Bürgerknabenschule vorbei. Rechts und links oberhalb der Haustür zwei Gesichter, anscheinend dem einen froh, dem anderen böse, als Symbolfiguren für den Namen des möglichen Erbauers namens Froböse (vor 1600). Die reizenden Mädchen, es sind die Geschwister Nissen mit Kusine Fraustein, ließen sich mit ihrem "Irulreifen' bei Rinne am Kornmarkt 6, heute Kettschau, fotografieren.

34. Die 'Obere Mühle' am alten Brauhaus. Nachdem einige kleine Häuser im Jahre 1913 abgebrannt waren, entstand dieser kleine Schmuckplatz. Der Bierkutscher vorn rechts gehört zur Osteroder Brauerei, die 1908 ihren Betrieb einstellte.

Osterode a. Harz

ßrauheusstraße mit Kino

35. Im Jahre 1920 kaufte der Dampfwalzenbesitzer Friedrich Wagner die frühere Stadtbrauerei und richtete darin ein Kino ein. Aber noch in demselben Jahr ging das 'Osteroder Lichtspielhaus' an einen Herrn Sölle aus Hamburg über und zwei Jahre spater an Johannes Wist. 1930 erhielt das Kino eine Tonfilmanlage und hielt so mit dem neuen Medium Film Schritt.

Klimaiischer Kurort Osterode a. Xarz.

Sësepromenade

36. Anläßlich des 25jährigen Bestehens der Schachtrupp-Nachfolge-Firma am Scheerenberg entstand 1906 eine 'Hoelemann-Wolff-Stittung'. Zur Erinnerung daran wurde der obere Teil der Sösepromenade in 'Hoelemannpromenade' umbenannt und 1909 wesentlich verbreitert. Jenseits des Flusses die Häuser von Maurermeister Wedemeyer und Stadtbaumeister Neuse. Die private Futsgängerbrücke zum Grundstück Wedemeyer war noch bis in die fünfziger Jahre erhalten; das stabile Haus wich 1975 neuen Eigentumswohnungen.

37. Die Abgunst, eigentlich Abzucht (vom Mühlengraben), um 1880. Die Schornsteine dokumentieren die zahlreichen Gewerbebetriebe. Vorne die Stadtbrauerei, dahinter die Greve u. Quentinsche Wol1warenfabrik. Links an der Söse die Richtersche Wollwarenfabrik, dahinter unter Bäumen die Tuchfabriken von Struve und von Blum (heute Piller). Im Hintergrund, an Ende der sauber gepflanzten Baumreihen des Schützenparkes, die fiskalische Sägemühle und die Eulenburg.

38. Frauen, die arbeiten mußten, brachten ihre noch nicht schulpflichtigen Kinder in die bereits 1854 vom Vaterländischen Frauenverein gegründete 'Kinderbewahranstalt'. Langjährige Vorsitzende des Vereins war Franziska Werner geborene Hoelemann. Das Bild zeigt sie links inmitten der Kinder. Zum 'städtischen Kindergarten' wurde die Einrichtung erst 1922, als die Stadt die leitende Schwester fest anstellte. Diese Kinderschar ließ sich im Kindergarten an der Hoelemannpromenade fotografieren.

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