Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3107-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2'

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49. Im Jahre 1874 stellte der Allgemeine Kriegerverein zur Erinnerung an die Toten des Krieges 1870/71 am Kaiserplatz ein Ehrenmal auf. Bei dem Bau der Handelslehranstalt wurde das Denkmal beseitigt und rostet nun auf dem Friedhof einem ungewissen Schicksal entgegen.

50. Die Quarta des Osteroder Realgymnasiums 1900 auf der Freitreppe der Schachtrupp-Villa, ihrer damaligen Schule, mit ihren Lehrern Professor Wilhelm Ahrens, Professor Carl von Lilljeström und dem Zeichenlehrer August Kaufmann.

51. Der Saal der Schachtrupp-Villa war die Aula des Realgymnasiums. Bei Schulfeiern lauschten hier die Schüler auf harten Bänken den Worten des Herrn Direktors. Die antiken Büsten und würdigen Köpfe der deutschen Kaiser schauten streng herab. Die Kronleuchter und die hohen eisernen Öfen zeugen noch vom Lebensstil der Fabrikantenfamilie Schachtrupp.

Freiwillige Sanitäts-Kolonne vom Roten Kreuz, Osterode a. H.

52. Die Freiwillige Sanitätskolonne des Roten Kreuzes wurde am 28. Januar 1902 in der Ratswaage gegründet. Ihr Führer war zunächst der Oberpostassistent Gottfried Timpner. Dr. med. Eduard Lehmann (in der Mitte sitzend) war der ausbildende Arzt der Kolonne.

Ladewig'sche

53. Um die Jahrhundertwende gründete der Musiklehrer Max Ladewig seine bald bekannte Schiltzenkapelle, die bis zum Zweiten Weltkrieg existierte. Seine Musikanten, die er auch selbst ausbildete, stammten zumeist aus Lerbach. Die Kapelle spielte hauptsächlich bei den dörflichen Festen der Umgebung auf, während in Osterode selbst die Stadtkapelle unter Hugo Sietas wirkte.

54. Im Jahre 1864 wurde in einem Nebengebäude des Schachtruppschen Anwesens das 'Bad Lindenberg' eröffnet. Nach drei Jahren mußte die eigens dazu gegründete Aktiengesellschaft wegen mangelnder finanzieller Mittel aufgelöst werden. Ein Privatpächter führte den Bade- und Restaurationsbetrieb in gewissem Umfange weiter. Erst die 1883 eingerichtete 'Kuranstalt auf dem Lindenberg brachte einen neuen Aufschwung, so daß den Gästen ab 1904 eine geräumige Glasveranda mit schönern, hohem Saal zur Verfügung stand. Das Bild von 1912 zeigt den Konzertgarten und die Veranda. Der hohe Schornstein gehörte zur Bäderabteilung.

55. 'In der Gosse' hieß sehr treffend die heutige Lindenberggasse. Wie dieses Bild beweist, vereinigten sich hier mehrere Osteroder Straßenrinnsale, um wenig später in den Mühlengraben zu 'münden',

56. Im Jahre 1899 mußte die baufällige südliche Langwand der Marienkirche erneuert werden. Bei dieser Gelegenheit fanden sich alte Grabsteine, die im Chor aufgestellt wurden. Danach erhielt die Kirche eine neuen Anstrich und neues Gestühl. Das Bild zeigt Maurermeister Gustav Grönig und Stadtbaumeister Neuse mit Handwerkern während der Bauarbeiten.

57. Kaum wiederzuerkennen ist der Altar der Marienkirche. Nur der Unterbau und die Seitenflügel sind heute noch vorhanden. An die Stelle der Kanzel ist jetzt die herrliche Marienfigur von Barthold Kastrop gekommen. Den pompösen Aufbau ersetzt ein schlichtes großes Kruzifix. Die Bemalung an dem Wänden und an der Decke entsprach dem Zeitgeist. St. Jacobi und St. Aegidien waren ähnlich gestaltet.

58. Nach dem großen Brand von 1895 wurde die Bahnhofstraße (früher Sägemühlenstraße ) verbreitert. Dadurch mußte 1897 der bis dahin offen fließende Mühlengraben nach einern Eintwurf von Regierungsbaumeister Taaks, Hannover, überwölbt werden. Die Gerbereien von Rörner, Töpperwien, Harenberg und Bollmann, die hier standen, gingen ein oder wurden verlegt. Auf unserem Bild in der Mitte vorn sind zu erkennen, von links nach rechts: die Maurermeister Wedemeyer und Winter, Senator Rinne, Stadtbaumeister Neuse, der die Arbeiten leitete, und Maurermeister G. Grönig.

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