Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3107-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2'

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59. Für die 1840 gegründete Städtische Sparkasse erwarb die Stadt 1920 von Fleischermeister Adolf Peinemann das Haus Königsplatz 6. Später wurden für Urn- und Erweiterungsbauten in den Jahren 1953 und 1962 Nachbarhäuser hinzugekauft. Das Bild kurz nach 1900 zeigt die gesamte Häuserzeile, die erst nach dem unheilvollen Brande von 1895 entstanden war.

60. Eines der größten Feste war am 1. und 2. September die 25jährige Sedanfeier, Schon Tage vorher hatten sich 'die Frauen und Jungfrauen aller Stände geneigt gezeigt, die Fahnen der drei Kriegervereine und der Veteranen von 1870/71 mit Eichenlaub zu schmücken und das Ehrengeleit zu geben'. 2 300 Teilnehmer und sechs Festwagen bildeten einen Umzug durch die Stadt bis zum Schützenplatz an der Bleichestelle. Alle Vereine, Schulen, Organisationen und auch gediente Kavalleristen nahmen teil. Schulfeiern, Festgottesdienste, Kommers, Feuerwerk und Tanz im Zelt standen auf dem Programm. Dieses Bild zeigt auf dem Hofraum vor der Marienmühle den prächtigen mit sechs Pferden bespannten und sechs Meter hohen Festwagen der Radfahrer. Kurios wirkt die 'fahrbare' Blaskapelle im Vordergrund.

61. Hier befindet sich der Festzug mit dem imposanten Festwagen des Bauhandwerks auf dem Königsplatz. Im Vordergrund steht der Zimmermeister und Feuerwehrhauptmann Georg Neuse, links neben ihm sein Bruder, der Stadtbaumeister Willi ('Bismarck') Neme. Die Häuser auf diesem Bild vernichtete der einige Tage später wütende Großbrand in der Marienvorstadt.

62. Diese Aufnahme aus der Zeit zwischen 1868 bis 1870 zeigt das Uhl'sche Gartenhaus in der Bahnhofstraße 16. In der ganzen Stadt bekannt war der 'blinde Uh!', der sich von einem Mann führen ließ (Bildmitte). Es handelt sich um den Fabrikanten und Königlich-hannoverschen Kommerzrat Ferdinand Uhl, der arn 8. Mai 1873 starb.

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63. Das gleiche Haus Jahre später. Inzwischen hatte es der Kaufmann und Versicherungsvertreter Carl Multhauf gekauft, der im rückwärtigen Gebäude ein 'Con tor' einrichtete und spater das Wohnhaus aufstockte.

64. An der Stelle des uralten Siechenhauses St. Eobaldi, zu dem auch eine Kapelle und ein eigener Friedhof gehörten, entstand 1864 der noch heute vorhandene Neubau. Das Bild aus dem Jahre 1870 zeigt die mächtige, als 'Naturdenkmal' klassifizierte Linde, die erst 1979 von einem Unwetter gestürzt worden ist.

65. Die Sösepromenade um 1920. Mit Unterstützung des Harzklub-Zweigvereins war der sechzehn Hektar große Röddenbergwald schon 1906 angepflanzt worden. 1928 wurde entlang der schönen Uferpromenade eine Betonstraße gebaut, um schwere Güter vom Hauptbahnhof zur Baustelle der Sösetalsperre transportieren zu können.

66. Bis 1911 nutzten die Schützen das Schützenhaus am Scheebrink. Allerdings spielte sich der Schießbetrieb schon lange Zeit vorher am Schützenpark ab und das Schützenfest feierte man auf der Bleichestelle. Das Bild zeigt die Schützenbrüderschaft um 1900 im Garten des 'Alten Schützenhauses'.

67. Ab 1912 befand sich der Schießstand am Uehrder Berg. 1914 erfolgte dort die Grundsteinlegung und 1916 die Einweihung des neuen Schützenhauses, 1919 wurden die Außenanlagen errichtet und 1925 zwei Hektar Ackerland zu einem Festplatz hergerichtet.

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68. Der Hamburger Kaufmann Heinrich Pego senior gründete am 13. März 1888 unterhalb der Gipsklippen die Harzer Berg-Brauerei, und schon am 9. Mai war die Rede vom 'ersten Ausstoß des vorzüglichen goldfarbigen Lager- und Münchener Bieres'. Pego zog sich später zurück, aus dem Unternehmen wurde eine Aktiengesellschaft, und am 4. Juni 1913 fand in großem Rahmen das 25jährige Jubiläum statt. Aber nach den Ersten Weltkrieg mußte die Brauerei ihren Betrieb einstellen.

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