Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies, Franz Schimpf und Herbert Wager. Mitwirkung bei der Textgestaltung Jürgen Capito
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3107-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 2'

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Eicbtenstein a .J(arz

A,lOlf Nitsch. n,HcJode a. H

79. Besten Gipsmörtel zeigt die Burgruine Lichtenstein, Seit 1404 als 'Silberburg" nachgewiesen, war sie damals Eigentum der Fürsten von Grubenhagen. Vorher gehörte sie den Herren von Lechtgast und von Leuthorst. 1567 wurde die Burg abgebrochen. Dem Volksmunde nach handelt es sich um eine alte Raubritterburg, an die Sagen wie 'Die Schatzjungfern' und 'Die Schlange im Lichtenstein' geknüpft sind. Nach alter Tradition treffen sich zu Himmelfahrt die Einwohner von Dorste, Förste, Nienstedt und Uehrde zu fröhlichem Treiben 'auf der Burg'.

80. Die Schule des Stadtdorfes Uehrde und im Hintergrund die Kapelle. Dieses Bild widmete die Uehrder Lehrerfamilie Busse dem Stadtbauführer und späteren Stadtbaumeister Willi Neuse und bescheinigte ihm, daß er 'bestrebt sei, dies kleine Idyll noch immer mehr zu verschönern'.

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81. Bis in die fünfziger Jahre hinein bewohnte das alte Forsthaus in Uehrde ein städtischer Förster. Es war der 'Dienstsitz' des für die Landforsten zuständigen Beamten. Das Bild von 1900 zeigt im Vordergrund Fr. Dix. Noch heute sind die Butzenscheibenfenster der früheren Ratsstube links im ersten Stock erhalten.

82. Ein Windbruch verwüstete 1895 den Stadtforst bei Uehrde. Das Bild vorn Oktober 1896 vermittelt einen Eindruck von der Gewalt des Sturmes. Das Foto zeigt von oben und links nach rechts: Bürgervorsteher Preusse, Forstrat Petzold, Senator Schmidt (Hintergrund), Forstaufseher Dix, Burgervorsteher C. Dörge, Stadtrevierförster Bumann, Wegewärter Wedemeyer und Bürgervorsteher Malta Rinne.

Förste a. Harz

Notlandung eines Eindeckers

83. Gut in Erinnerung ist in Förste noch heute die Notlandung eines Eindeekers nördlich der heutigen Grundstücke Hattenbauer und Töpfer. Das war kurz vor dem Ersten Weltkrieg. In Scharen eilten die Förster und Nienstedter herbei und bestaunten den Eindecker wie ein 'Achtes Weltwunder'. Sofort zur Stelle war auch die links im Bild zu erkennende 'Schandarmerie', damit allzu Neugierige dem 'Flieger' keinen Schaden zufügten. Im Bildhintergrund sind die Sösepappeln sichtbar und unter der rechten Tragfläche hindurch erkennt man den Hochwasserschutzdamm.

84. 'Großeinsatz bei der Heuernte', so könnte man dieses Bild betiteln. Daß es in Förste aufgenommen wurde, sei nur am Rande vermerkt, denn es paßt genau so gut in jedes andere Dorf. Auch daß bei der Ernte die Frauen in der Überzahl waren, hatte allgemein Gültigkeit. Vom Fuder aber lächelt als Lader der unvergessene 'Onkel Heinrich' Römermann in die Kamera. Aus der Vielzahl seiner 'öffentlichen Ämter' sei besonders die Funktion des Schützenmajors genannt, die er rund vier Jahrzehnte mit unerreichter Bravour ausübte.

85. Der 'gute alte Lanzbulldog' mit Eisenbereifung, Glühkolbenzündung, Karbidlampe, Anhängepflug und Zwei-Mann-Bedienung, In diesem Falle Hermann Stolze als Fahrer - der auch über fünfundzwanzig Jahre den Förster Milchwagen fuhr - und Heinrichs Sohn als Pflugführer, später selbst Treckerfahrer auf dem Bärenhofe. Gepflügt wird hier die Flötbreite, an deren nördlichem Rande Getreidestiegen zu erkennen sind. Die Buschreihe dahinter - vor der Angermühle - markiert das tote Flußbett der 'alten Söse', das heute verfüllt und überackert ist.

86. 'Fahnenweihe des Turnvereins 'Germania' Förste a. Harz, 10. Juli 1921', so ist dieses Foto beschrittet. Es zeigt von links nach rechts: A. Gebhardt. W. Wedemeyer (Bahnhofswirt), K. Dörge, A. Dörge, A. Ahrens, W. Sindram, W. Braukhoff, W. Wederneyer, R. Schöttler und liegend Nagel und Schaper. Im Bildhintergrund sind die 'kleine Allee' und der 'Kleinbahn-Damm' zu erkennen. Zur hier geweihten Fahne ist zu bemerken, daß sie nach dem Zweiten Weltkriege nicht mehr aufgefunden werden konnte und deshalb 1951 eine 'Nachfolgerin' erhalten hat.

87. Offenbar nach dem 'Schafferansetzen' wurde dieses Gruppenbild auf dem Förster Schützenplatz aufgenommen. Es zeigt die 'Jagejungen' in ihren weißen Kitteln mit den 'Pfingstmädchen'. In der Mitte sind die beiden Schaffer zu sehen (mit Zylinder), flankiert von ihren Nachfolgern. Auch diese haben ihre Pfingstmädchen dabei. Die beiden Schärpenträger weisen sich - da in diesem Jahre der Schutzenhof stattfand - als Junggesellenfähnriche aus. Der Jagejunge in der untersten Reihe rnit dem Birkenkranz am Hut ist als Sieger des Kranzreitens zu verstehen.

88. Obgleich der Pulverdampf der 'Barrikadenschlacht' dieses Schützenhofbild vernebelt, so ist doch deutlich das Förster Mitteldorf mit der Anwesen Fillips und Cordes (Schlachterei) zu erkennen. Im Vordergrund die Buren rnit H. Mohnkopf als Hauptmann und hinter der 'klassischen' Barrikade die angreifenden 'Engländer', An der Montur der Buren fallen besonders die langen Ledergamaschen auf, die heute gänzlich aus der Mode gekommen sind, Der rechte Telegrafenmast trägt die politischen Plakatierungen aus dem Jahr 1930.

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