Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3101-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3'

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EINLEITUNG

Der bis heute ungeschmälerte Erfolg der beiden Bücher 'Osterode in alten Ansichten' gibt uns Veranlassung, diesem Thema erneut einen Bildband zu widmen. Zwar ist noch immer Bildmaterial aus der Zeit des Kaiserreiches und der Weimarer Republik vorhanden, jedoch wären Wiederholungen nicht ganz auszuschließen. Das zu vermeiden, war aber von Anfang an ein Bestreben der Verfasser.

Es gilt deshalb, den nächsten Zeitabschnitt zwischen 1930 und 1980 zu behandeln. Diese Epoche ist bewegter und damit auch zugleich schwieriger zu bearbeiten.

Die 1929 einsetzende Weltwirtschaftskrise brachte eine Verschärfung der wirtschaftlichen, sozialen und auch politischen Gegensätze in Deutschland. 1933 wurde das parlamentarisch-demokratische Systern durch die Diktatur einer Staatspartei ersetzt. Das Dritte Reich steuerte mit seiner Weltmachtpolitik auf den Zweiten Weltkrieg zu. Auch Osterode erlebte die 'Machtergreifung' und den wirtschaftlichen Aufstieg danach, aber auch die Not und die Opfer eines unseligen Krieges. Nach dem totalen Zusammenbruch und der alliierten Besetzung, begann mit der Währungsreform ein allmählicher Wirtschaftsaufschwung.

Mit der Entstehung und Entwicklung der Bundesrepublik war ein allgemeiner Aufschwung zu verzeichnen. Die Zonenrandlage und der nicht unerhebliche Bevölkerungszuwachs stellten jedoch Stadt und Gemeinden vor manche Probleme. Mit der Gebietsund Verwaltungsreform vor gut zehn Jahren begann ein neues KapitelOsteroder Stadtgeschichte. Der Gemeindezusammenschluß war zugleich aber auch der wichtigste Schritt auf dem Weg zum Mittelzentrum.

Wiederum war es selbstverständlich, Kernstadt und Ortschaften . aus 'Groß-Gsterode' darzustellen. Ansichten, Ereignisse und Begebenheiten sollen den Einheimisehen an selbst Erlebtes erinnern, dem Zugezogenen manches verständlicher machen. Zugleich wird der aufmerksame Leser aber um Nachsicht gebeten. Der Bildband erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, er machtaber vielleicht deutlich, daß sich unser Gemeinwesen niemals gründlicher und schneller verändert hat, wie in den letzten fünf J ahrzehnten.

Osterode am Harz August 1983

Die Verfasser

1. Um 1930 bot sich von der Freiheiter Höhe dieser Bliek auf die Stadt. Die Kirchtürme von St. Jacobi, St. Johannes und St. Aegidien überragten das Häusermeer. Über allem erhob sich aber die Alte Burg, in deren Schutz sich vor Jahrhunderten die alte Siedlung entwickeln konnte.

2. Anfang der dreißiger Jahre war der Kornmarkt noch kein Aufmarschplatz für Kundgebungen des Großdeutschen Reiches. Der Wochenmarkt mit den kleinen Ständen und den Fahrzeugen der ländlichen Beschicker wirkte im Vergleich zu heute bescheiden.

3. Start zu einer Automobilfahrt im offenen Wagen. Damals noch ein Ereignis. Beim Zustand der Straßen war es sicher nicht immer ein Vergnügen, doch das schien die Vorfreude der Mitreisenden nicht zu trüben.

4. Ein Schnappschuß vom unteren Kornmarkt am Eingang der Marientorstraße. Kaisers Kaffee - Geschaft und der Spirituosenhandel von Knieriem waren bekannte und beliebte Ladenlokale.

5. Vom Marktplatz hatte man damals wie heute diesen Bliek in die Marktstraße. In den letzten fünfzig Jahren haben die Geschäftslokale oft Branche und Inhaber gewechselt, nur die Bäckerei Banse ist immer noch an vertrauter Stelle.

6. Am 4. März 1931 erfolgte die Gründung des Osteroder Verkehrsvereins. Er sollte dem Damiederliegen von Handel und Gewerbe und dem Versiegen der Steuerquellen enigegenwirken. Im Hause des früheren Hotels 'Zurn Kronprinz' am Kornmarkt 3 wurde schon bald ein Geschäftslokal eingerichtet, das bis 1957, mit Unterbrechung in den Jahren 1939 bis 1949, dort betrieben wurde.

7. Im Jahre 1730 wurde das Haus Waagestraße 2 erbaut. 1930 war es schon hundert Jahre im Besitz der Familie Keitel, die damals noch eine Schlachterei darin betrieb. Die Buch- und Papierwarenhandlung Albert Lehnert war noch nach dem Zweiten Weltkrieg einBegriff.

8. Wie man sieht, war Thörmers Spielwarengeschäft von jeher ein Anziehungspunkt für Kinder. Holzpferde, Tretroller und Puppensitz waren vor fünfzig Jahren mindestens genau so beliebt, wie die technisch perfekten Spielzeuge unserer Tage.

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