Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3101-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3'

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109. Die Förster Burenkompanie 1965 in 'Rührt-Euch-Stellung' auf dem Bärenhof. Vor der Front Hauptmann W. Binnewies, am rechten Flügel (also im Bild links) die Herren 'Unteroffiziere' und am linken Flügel die schwere Artillerie sowie der Hornist. Am linken Bildrand aber wartete - sinnigerweise vor dem alten Brauhaus des Gutshofes - der Marketenderwagen mit Spezial, Export- und Pils-Freibier selbstverständlich.

110. Grundsteinlegung des neuen Förster Feuerwehrgerätehauses 1968. Von links sieht man: Gemeindedirektor E. Scheibe, Gemeindebrandmeister W. Zellmann, Ratsherr A. Sindram, Bürgermeister W. Binnewies (beim traditionellen Hammerschlag), die Ratsherren W. Töpperwien und H. Meyer, Kreisbrandmeister A. Haase, Kalefeld und die Ratsmitglieder K. Limburg und H. Blume.

111. Die 'Münte auf dem Berge' liegt an einer Abzweigung des alten Einbecker Weges und ist eines der interessantesten Anwesen des Dorfes Nienstedt. Daß hier gemünzt wurde, ist unwahrscheinlich, jedoch haften dem bis heute völlig veränderten Bauwerk noch immer Spuk- und Teufelsgeschichten an, die der Phantasie des Volkes entsprungen sind.

112. Das inzwischen erneuerte Gleitz-Bartelsche Anwesen 'Auf der Marke' liegt mitten im Ort. Das 1969 abgebildete Gehöft dürfte aus der Zeit nach dem Brand von 1549 stammen, auch wenn das Untergeschoß und die Anordnung der Fenster auf eine spätere Zeit deuten. In jenem Jahr vor über vierhundert Jahren wurde Marke bekanntlich in einer Fehde zwischen dem Braunschweiger Herzog und denen von 01dershausen auf Förste eingeäschert.

113. Die Schwiegershäuser Trachten sind auch heute noch ein Begriff. Während die Männertracht, bestehend aus knie langer Hose, Gamaschen und Bauernkittel, recht einfach wirkt, zeigt die Frauenkleidung mit Bluse, Faltenrock, Faltenschürze, Moppe (Haube) und Rosentuch doch recht farbenprächtige Variationen.

114. Uehrde nennt sich bis heute Stadtdorf, da es bereits 1455 an die Stadt verkauft wurde. 1727 befanden sich dort 913 Morgen zehntpflichtiges Land. 1770 brannte der Ort völlig ab. 1892 waren noch sieben Meierhöfe und 327 Hektar Land in Bewirtschaftung. Das alte Stadtgut (heute Oberländer) wurde 1913 verkauft, aber der kleine Ort hat sich seine 'heile Welt' bis heute erhalten.

115. Als diese Luftaufnahme vor rund fünfzehn Jahren entstand, war auch die Welt des Oberharzes noch in Ordnung. Bis dicht an den Aussichtsturm 'Hans-Kühnen-Burg' auf dem Acker, drängten sich die Fichten. Heute haben 'Saurer Regen', Sturm und Schneebruch sie beseitigt, Wird dem Waldsterben bald Einhalt geboten?

116. Den Abschluß soll dieser faszinierende Bliek auf die Stadt und die Vorharzberge bilden. 1967 fing ihn der Fotograf vom Hasenwinkel aus ein. Ein friedliches Bild nach einer Zeit voller Unfrieden, Not und Bedrängnis. Mögen uns die kommenden Jahrzehnte glücklicher beschieden sein.

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