Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3101-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3'

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19. Das Ergänzungs-Bataillon 41 aus GlogaujSchlesien hielt am 30. September 1936 unter Glockengeläut Einzug in Osterode. Der Empfang der Bevölkerung in den festlich geschmückten Straßen war spontan und herzlich, denn man versprach sich nicht zuletzt durch die Garnisen einen wirtschaftlichen Aufschwung. Noch am gleichen Abend erlebten viele im Kurpark den 'Großen Zapfenstreich'. Rathaus, Ritterhaus und Alte Burg waren angestrahlt und viele Bürger hatten zusätzlich Kerzen in ihre Fenster gestellt.

2D. Die Bergstraße und die benachbarten Straßeneinrnündungen wurden 1938 fachgerecht ausgebaut. Dadurch entstand zwischen ihr, der Krebecker Landstraße, der Schwiegershäuser Straße und der Hohen Straße eine übersichtliche Kreuzung, Die Löhrs-Linde und ein Gedenkstein erinnern noch heute an die hochherzige Stiftung eines Osteroder Sohnes.

21. Die 1919 begonnene Siedlung Dreilinden erweiterte sich zunehmend. Im Strange entstanden so in sehr viel Eigenarbeit und unter manchen Opfern diese typisohen Siedlungshäuser.

22. Willy Spintig betrieb schon 1936 einen stadtbekannten fahrbaren Kiosk, der wie auf diesem Bild aus der späteren englischen Besatzungszeit meist von Kindern und jungen Leuten stark umlagert wurde.

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23. Eislaufen ist schon immer ein winterliches Vergnügen für jung und alt gewesen, Das 1928 erbaute Schwimmbad am Spazierweg bot hervorragende Gelegenheit dazu und manchmal spielte sonntags auch die Stadtkapelle auf.

24. Einen Eindruck von der Großbaustelle im Sösetal vermittelt dieses Bild. Viele Arbeiter aus nah und fern fanden durch dieses gigantische Projekt Arbeit und Brot. Es wurde mit schwerstem Gerät gearbeitet, zum Beispiel mit Schaufelbagger, Lorenbahnen und sogar einer Seilbahn,

25. Zwei Jahre nach Baubeginn war der Betonkern des Staudammes fast fertiggestellt, ein Jahr später sollten auch die Aufschüttungsarbeiten beendet sein. Die Fabrik Mariental wurde als letztes abgebrochen. Die Einweihung fand am 17. September 1931 statt. 14,7 Millionen Reichsmark hatte die erste Harz-Talsperre gekostet.

26. Vom Damm bot sich dieser Bliek auf das Unterwasserbecken. Die Gaststätte 'Sösetalsperre', nach dem Krieg zum Hotel 'Mariental' ausgebaut, wartete bereits auf Gäste. Die Erfrischungshalle und die Baubuden im Vordergrund zeigen aber, daß Arbeiten immer noch im Gange waren.

27. Regierungspräsident DI. Hermann Muhs, NSDAP-Fraktionsvorsitzender im Göttinger Stadtrat und stellvertretender Gauleiter, vollzog am 24. November 1933 den ersten Spatenstich zur Fernwasserleitung Osterode-Bremen, Hier bei seiner Ansprache am Damm des Unterwasserbeckens.

28. Mächtige Stahlrohre trafen per Schiene auf dem Osteroder Bahnhof ein, um den Bau einer zweihundert Kilometer langen Trinkwasserleitung in die Hansestadt zu ermöglichen. Damals eine imponierende technische Leistung und zugleich die längste Fernwasserleitung Europas.

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