Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3101-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3'

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29. Die Talsperre diente von nun an nicht nur dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasserauffüllung und zur Stromerzeugung, sondern war zugleich auch eine Sehenswürdigkeit und ein lohnendes Reiseziel für Besucher und Reisegruppen, Diese Gruppe war mit einem Bus der Deutschen Reichspost angereist und stellte sich nun auf dem Hauptdamm für den Fotografen in Positur.

30. Oberhalb des gewaltigen Stausees war die Welt noch in Ordnung. Dieser Bliek auf einen romantischen Winkel in Kamschlacken beweist es. Im tief eingeschnittenen Bett eilte die noch junge Söse zu TaL Die Brücke überspannte den Bergbach im hohen Bogen, als wisse sie, daß aus dem Rinnsal machmal ein reißender Fluß werden konnte.

31. Der sonst offen fließende Lerbach in der Freiheiter Hauptstraße war 1937 schon verrohrt und mit Zierrasen bedeekt worden. An der Mauer der Eisengießerei Müller wurde in großen Lettern gegen den Faschismus agiert, zu dieser Zeit eine lebensgefährliche Parole politischer Gegner. Die kleinen schmucken Häuser mußten nach dem Krieg einer nüchternen Fabrikhalle weichen. Doch auch die ist heute vergessen, denn seit jüngster Zeit befindet sich hier ein Lebensmittelmarkt.

32. Schon in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts stand an dieser Stelle das Gasthaus 'Stadt Braunschweig'. 1922 erwarb Carl Steuerwald aus dem 'Kurhaus Eichental' das Haus. Von 1933 bis 1946 an Heinrich Schonefeld verpachtet, ist das beliebte Hotel nun schon wieder fast vier Jahrzehnte in der Bewirtschaftung der Familie Steuerwald.

33. Am 1. September 1898 wurde die neue Freiheiter Schule ihrer Bestimmung übergeben (hier 1937). Die alte Schule, wenige Meter stadteinwärts gelegen, hatte ausgedient. Der Former Ernst Müller begarm in den Räumlichkeiten mit dem Betrieb einer später bedeutenden Eisengießerei.

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34. Fünfundvierzig Jahre wirkte Hauptlehrer Kar! Köwing in Förste, 1938 stellte er sich mit den Jahrgängen 1925-26 in der ersten Klasse der alten Volksschule dem Fotografen, Rechts oben ist die Handarbeitslehrerin Mylius zu erkennen, die in den dreißiger Jahren die Mädchen noch im Spinnen und Weben unterrichtete.

35. Bis 1932 war Düna eine staatliche Domäne, Als der letzte Pächter verstarb, erwarb die Hannoversche Siedlungsgesellschaft die Gebäude und die umfangreichen Ländereien, um hier kleine und mittlere Bauernhöfe gründen zu können. Zweiundzwanzig junge Landwirte aus ganz Niedersachsen erhielten so ab 1. Mai 1935 einzelne Flächen und künftige Hofstellen zugeteilt. Schon im April jenes Jahres hatten die Ausschachtungsarbeiten für die neuen Gebäude begonnen. Das Herrenhaus (links) und das große Hofgebäude wurden nach An- und Umbau ebenfalls weiter verwendet.

36. Noch heute trifft man sich zu Himmelfahrt an der Burgruine Lichtenstein. Vor dem Zweiten Weltkrieg erwartete die jungen Leute nach einer zünftigen Wanderung ein kühler Schoppen Bier. Hier ist jene 'betrogene Generation' aus Dorste zu sehen, die ihre Kindheit im ersten großen Krieg verbringen mußte und Gesundheit oder sogar Leben wenige Jahre später in einem noch unsinnigeren Völkergemetzel opfern sollte.

37. Kurz nach Ausbruch des Krieges wurde die Saarbevölkerung vorsichtshalber ins Reich evakuiert. Auch Osterode und die umliegenden Dörfer erhielten Einquartierungen. Nach Beendigung des Frankreioh-Feldzuges konnten die Evakuierten in ihre Heimat zurückkehren. Am 2. September 1940 fuhren die Rückwanderer mit einem Sonderzug vom Hauptbahnhof ab.

38. Die Scheerenberger Straße in Höhe des Friedhofs ist kaum wiederzuerkennen. Noch rumpeln Holzfuhrwerke über das Pflaster der gewölbten Straße. Später wurden zur Straßenverbreiterung die Friedhofsmauer abgebrochen, die großen Bäume abgeholzt und sogar einige Gräber eingeebnet,

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