Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3101-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3'

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39. In der Eisensteinstraße wurde 1940 eine neue Wasserleitung verlegt. Die 'Käserlinge' machten die Handarbeit zu einer schweißtreibenden Angelegenheit, deshalb war der Fotograf ein willkommener Anlaß zur Pause.

40. Das Jahr 1888 ist das Erbauungsjahr der ersten Osteroder Molkerei am Söseufer gegenüber dem Kornmagazin. Immerhin wurden schon damals täglich 2 500 Liter Milch verarbeitet. Nachdem die Molkereien Dorste, Förste, Eisdorf und Badenhausen aufgelöst und Osterode angeschlossen waren, begann man 1940 mit einem Neubau auf dem Gelände der enemaligen Zimmerei Neuse in der Seesener Straße. 1943 war dort Einweihung. Das Bild zeigt jedoch noch die Milchanlieferung in der alten Molkerei im Jahre 1941.

41. Bürgersteig und Regenwasserkanal entstanden im Herbst 1940 in der Brauhausstraße vor dem Lichtspielhans. Unter Aufsicht deutscher Wehrmachtsposten setzten französische Kriegsgefangene die Bordsteine, verlegten Gehwegplatten und pflasterten die Straße.

42. Dieser Schnappschuß entstand mitten im Krieg in der Aegidienstraße. Im heutigen Gemeindehaus der St.-Aegidienkirche war damals eine Bewaliranstalt für Kinder berufstätiger Mütter vorhanden. Viele Frauen arbeiteten in jener Zeit, denn die Männer standen an der Front.

43. Dem 1883 nach einem Brand wieder aufgebauten Marktkirchturm war nur ein relativ kurzes Leben beschicden. Die vielen Erker und Giebel boten Regen und Schnee zuviel Angriffsfläche und so verfiel der Aufbau zusehens.

44. Im Jahre 1941 mußte der Oberbau bis auf den mächtigen Unterbau abgetragen werden. Zehn Jahre lebten die Osteroder mit einern 'kopflosen' Marktturm, aber sie hatten sich daran gewöhnt.

45. Schneeräumen war in den engen Straßen der Innenstadt alljährlich nicht Bürgerpflicht, sondern Aufgabe der Stadt. Mit Spitzhacke und Schaufel mußten Straßen und Gossen von Schnee und Eis befreit werden. Pferdefuhrwerke transportierten die verklumpten und unansehnlichen Massen, wie hier 1941 am Kesselbrunnen, ab.

46. Besonders im harten Winter 1940/41 waren die Straßen manchmal kaum passierbar. Auch Kriegsgefangene wurden deshalb zur Räumung eingesetzt. Von der Johannisvorstadt aus wurden die Eisbroeken nur wenige Meter weiter gefahren und dann einfach in die Söse gekippt,

47. Auch Dorste hatte französische und belgische Kriegsgefangene. Tagsüber arbeiteten diese bei den Bauern, hatten dort auch ihre Kost und konnten sich frei bewegen. Abends wurden sie von einem deutschen Soldaten im vergitterten Saal der Gastwirtschaft Barkhoff eingeschlossen, Einige versuchten die Flucht, aber nur einem soll es gelungen sein. Das Bild zeigt die Gefangenen bei einer Weihnachtsfeier auf dem Saal.

48. Im Sommer boten die Kopfsteinplasterstraßen einen gepflegteren Eindruck. 1941 waren Pferdefuhrwerke ein alltägliches Bild, die wenigen Autos waren zumeist 'kriegsdienstverpflichtet' .

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