Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Friedrich Armbrecht, Werner Binnewies und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3101-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 3'

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69. Im Jahre 1732 beschloß der Rat, vor dem Neustädter Tor einen Gasthof zu errichten, So entstand das 'Neue Wirthshaus', danach auch als 'Zollhof" oder 'Hannoverscher Gasthof' bezeichnet. Die Pächter wechselten oft, letzter Besitzer war die Familie Bähr, die die Gastwirtschaft aufgab, von der aber der Hausname übrig blieb. In der Vor- und Nachkriegszeit war die Landwirtschaftliche Beratungsstelle beziehungsweise die Landwirtschaftliche Genossenschaft Eigentümer, bis das gesamte Anwesen der Handelslehranstalt weichen mußte.

70. Selbst die vielen Stromdrähte können den reizvollen Bliek vorn Neustädter Tor zum Spritzenhausplatz nicht schmälern. 1953 bis 1954 war das moderne und gut ins Stadtbild passende Feuerwehr-Gerätehaus mit Schlauchpflegerei, Schlauchturm und sechs Wohnungen entstanden.

71. Das Gewerkschaftsfest 1957 hatte hohen Besuch: den damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Hinrich Wilhelm Kopf. Mit ihm am Tisch vorn: SPD-Unterbezirksgeschäftsführer Karl Bruns und DGB-Kreisvorsitzender Herbert Hörmann, weiter am Tisch: Landrat Wilhelm Hohmann und Ratsherr Pranz Hagenbuch.

72. Antreten der Schützen zum traditionellen Grenzbezug. Unter den Klängen eines Präsentiermarsches der Kapelle Hugo Sietas verläßt die Fahnengruppe den Ratskeller. Schützenmajor Johannes Wiederholt ist bei diesem Ereignis der einzige Uniformierte der Brüderschaft.

73. Manchen älteren Mitbürgern ist diese Innenansicht des Ratskellers noch in allzuguter Erinnerung. 1958 war er bereits fünfzig Jahre in der Obhut der Familie Hödicke, Die älteste Gaststätte Osterodes war damals wie heute eine Visitenkarte unserer Stadt.

74. Das Gasthaus 'Zur Schweiz' war bis 1959 ein gewohnter Anblick gegenüber dem Kreisgebäude, Die kleinen Geschäfte an der Ecke zur Jacobitorstraße verhalfen vertriebenen Geschäftsleuten aus dem Osten zu einer neuen Existenz. Die Bürgerknabenschule daneben drohte aus allen Fugen zu platzen, deshalb ...

75 .... erfolgte am 10. Oktober 1952 der erste Spatenstich für ein neues Schulzentrum auf dem Röddenberg. Nach einem Entwurf des Architekten Pau Grütz entstand so nach fast sechzig Jahren zum ersten Mal wieder ein Schulneubau. Im Herbst 1954 zogen die ersten Schüler einer neuen Volksschule und die Gehobene Abteilung hier ein,

76. In einer Feierstunde konnte am 13. Januar 1956 der zweite Bauabschnitt der 'Schule auf dem Röddenberg' eingeweiht werden. Rektor Leo Wawer (stehend) hat gerade den Schlüssel überreicht bekommen. Am Tisch hören ihm aufmerksam zu: die Ratsherren DI. Krome und Walter Krösing, Bürgerrneister Friedrich Schimpf, Stadtdirektor Friedrich Pfeiffer, Stadtamtmann Erich Gronau und die Ratsherren Carl Rusteberg. Wilhelm Brandt, Wilhelm Vollbrecht und Adolf Mügge. Davor die übrigen geladenen Gäste.

77. Dieses Bild beweist eindrucksvoll, daß Osterode bis in die fünfziger Jahre seinen Kleinstadtcharakter bewahrt hatte. Die Bevölkerungszahl hatte sich zwar verdoppelt, aber die eigentliche Neubautätigkeit in den Randbezirken und damit die Linderung der ärgsten Wohnungsnot stand noch bevor.

78. Auch die Scheffelstraße hatte im wesentlichen ihr Aussehen bewahrt. In den vorhandenen Ladengeschäften aus der Vorkriegszeit regte sich aber neues Leben. Einheimische und vertriebene Geschäftsleute begannen mit viel Elan und Unternehmergeist den Aufbau der Wirtschaft.

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