Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Wieland Mücke, Ekkehard Eder und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5919-7
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4'

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99. Vor dem Bau der Schnellstraße bot die Petershütter Allee bis Anfang der siebziger Jahre diesen Anblick.

100. Diese Aufnahme aus dem Jahre 1974 zeigt die Bauarbeiten an der SchnelJstraßenbrückc im Bereich der Petershütter AlJee. Auf den Gipsklippen ist schon der neue Sendemast zu sehen. Nachdem alle Alleebäume gefällt wurden, bot sich ein trostloses Bild.

101. Mitte der siebziger Jahre wurde auch der Bahndamm im Bereich LindenstraßelBremketal umgestalter. Die kleine Unterführung hatte der 1967 stillgelegten Schmalspurbahn Osterode-Krcicnscn genügt. Um für den Straßenverkehr hier eine ausreichend breite und hohe Verbindung zwischen dem Bremketal und der Lasfelder Straße zu schaffen. mußte eine neue Betonbrücke für die Eisenbahnlinie Osterode-Seesen errichtet werden.

102. Im Jahre 1827 gründeten Ludwig Greve und Eduard Uhl eine Textilfabrik in Osterode, die bereits 1832 in die neuerrichtete Fabrik 'Eulenburg' verlegt wurde. Die 'Wollwarcnfabrik Greve & Uhl' verarbeitete hier Rohmaterialien in eigener Wäscherei, Spinnerei. Weberei und Färberei zu Kamelhaardekken und anderen hochwertigen Wollprodukten. Billige ausländische Konkurrenten brachten das Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend in Schwierigkeiten. 1965 mußte das Werk seine Tore für immer schließen. Die Textilindustrie, im 19. Jahrhundert Haupterwerbszweig der Osteroder Bevölkerung. ist heute vollständig aus der Stadt verschwunden.

103. Der Trinkwasserspeicher Sösetalsperre wurde von 1928 bis 1931 errichtet. Drei Staubecken. die insgesamt eine Fläche von 120 Hektar überstauen, können insgesamt etwa 26 Millionen Kubikmeter Wasser fassen. Der 57 m hohe Staudamm besteht aus einem Betonkern und zwei Dammschüttungen. Ein Treffpunkt für Touristen und Einheimische war das viele Jahre von Kurt Schreiber getührte : Kaffeehaus Dammkrone ',das nach der Einstellung des Gaststättenbetriebes im November 1987 abgebrochen wurde.

104. Der 'Bürgerverein zur Hebung des Fremdenverkehrs' sammelte Spenden und organisierte eine Lotterie, um den Bau eines Aussichtsturmes auf den Gipsklippen zu finanzieren. Am 18. September 1893 konnte man den 14.5 m hohen Sedanturm einweihen. Sein Name crinnerte an die Schlacht vom 1. und 2. September 1870 bei Sedan. deren Jahrestag im Kaiserreich gefeiert wurde. 1980 mußte der baufällige Turm abgebrochen werden.

105. Die einzigartige Gipskarstlandschaft im Raum Osterode bietet vielen bedrohten und seltenen Pflanzenarten einen Lebensraum. Diese ökologischen Nischen werden durch die wirtschaftlichen Interessen einiger Unternehmen, die den Gips als Rohstoff abbauen wollen, gefährdet. Mit großem Engagement wehrten und wehren sich viele Osteroder gegen die Zerstörung ihrer Heimat. Das Bild entstand Ende der siebziger Jahre während einer Demonstration bei Düna, die sich gegen den damals projektierten Gipsabbau im Hainholz wendete.

106. Seit 1901 fuhren die Züge der Kreisbahn zwischen Osterode und Kreiensen. Diese Schmalspurbahn band die Kreisstadt direkt an die wichtige Nord-Süd-Eisenbahnhauptstrecke an und erlangte für die wirtschaftliche Entwicklung der an der Strecke liegenden Gemeinden einige Bedeutung. Fehlende Investitionen in die Modernisierung, Parallelverkehr mit Bussen und die Verlagerung von Gütertransporten auf die Straße führten 1967 zur Stillegung der auf 75 cm Schmalspur fahrenden Kreisbahn. Die Aufnahme zeigt einen Triebwagen auf dem Viadukt im Westerhöfer Wald.

107. Die alte 'Amts-Freiheit ' entwickelte sich zu einem Industriedorf. Dort lebten zahlreiche Arbeiter, die in den Berrieben Wollwarenfabrik Allwörden & Badendieck, Eisengießerei Ernst Müller (bis 1967), Gummiwerk Frölich (bis 1932), Oigee-Optische Werke. Cora-Schuhfabrik Hemaf (HeberMaschinen-Fabrik) und Continental Rundfunkgeräte (später: Imperial Rundfunk- und Fernsehwerk) und in den nahegelegenen Osteroder Fabriken beschäftigt waren.

108. Am 16. Juni 1961 entstand diese Aufnahme in der Lerbacher Friedrich-Ebert-Straße. Am Verkaufswagen Oppermann traf man sich, um Lebensmittel einzukaufen, abcr sicherlich auch um die Neuigkeiten aus dem alten Hütten- und Bergbaudorf auszutauschen.

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