Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Wieland Mücke, Ekkehard Eder und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5919-7
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4'

<<  |  <  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  >  |  >>

109. Die Einwohner von Riefensbeek-Kamschlacken lebten überwiegend von der Waldarheit. der Viehhaltung, der Holzverarbeitung und bis ins 18. Jahrhundert hinein auch vom Bergbau und der Verhüttung von Erzen. Schon im 19. Jahrhundert förderte man den Fremdenverkehr. der heute einen bedeutenden Erwerbszweig für die Ortschaft darstellt. Die Aufnahme vom 17. Januar 1963 zeigt das als Feuerwehrhaus. Standesamt und für die Zwecke der Gemeindeverwaltung genutzte Gebäude in Kamschlacken.

IlO. Im Jahre 1447 erwarb die Stadt Osterode die Siedlung Ührde, die seithcr als Stadtdorf bezeichnet wird. Die Kapelle wurde 1552 unter Benutzung des romanischen Kerns eines Vorgängerbaues errichtet. Das Patronatsrecht dieser der St-Aegidien-Kirchengemeinde gehörenden Kapelle nahm bis 1958 die Stadt Osterode wahr.

111. Die älteste urkundliche Erwähnung von Schwiegershausen datiert aus dem Jahre 1055. Erzbischof Lupold von Mainz stiftete mit dieser Urkunde das Kollegiatstift zu Nörten und übereignete dern neugegründeten Stift eine Reihe von Einkünften und Besitzungen, darunter der Zehnt von 'Siwerigeshusen'. Zu den Höhepunkten einer 'verspäteten' 900-Jahrfeier vom 1. bis 9. Juli 1962 gehörte auch ein Umzug durch das Dorf.

112. Der spätgotische Altar in der Kirche von Nienstedt wird dem Bildschnitzer Barthold Kastrop (1460-1532) zugeschrieben, der auch den Altar der Osteroder Marienkirche geschaffen hat. Im Mittelpunkt steht Maria mit dem Kind auf der Mondsichel. Daneben finden sich Darstellungen von den Heiligen Nikclaus und Johannes (links) sowie Jacobus und Martinus (rechts). Der Altar wurde Anfang des 16. Jahrhunderts kurz vor der Einführung der Reformation geschaffen.

113. 'Auf der Marke (d.h. 'auf der Grenze ') zwischen den Ämtern Brunstein. Katlenburg, Herzberg und Westerhof lag die Siedlung Marke. Die Waldarbelt. insbesoudere die Köhlerei im Westerhöfer Wald. stellte früher die Haupterwerbsquelle für die Bewohner dieser Ortsehaft dar, die 1972 in die Stadt Osterode eingemeindet wurde.

114. Seit vier Generationen ging der Beruf des Stellmachers in der Familie Koch aus Dorste vom Vater auf den Sohn über, Der Stellmachermeister Friedrich Koch (1914-1988) betrieb dieses alte Handwerk bis Anfang der siebziger Jahre. Das Foto zeigt ihn beim Ausbohren der Buchse eines Wagenrades.

115. Der heute nicht mehr bestehende Aussichtspunkt 'Die weiße Klippe ' war früher ein beliebtes Austlugsziel. Oberhalb des Steinbruches von Schimpf gelangte man vom Ührder Berg kommend durch die Felder zum Sedanturm und zum Rand der Gipsbrüche. Eine besonders schöne Aussicht auf das gesarrite westliehe Harzvorland und auf Osterode, Petershütte, Lasfelde und Katzenstein belohnte den Wanderer. Das Bild zeigt die Klippe mit den noch wenig bebauten Teilen der Seestädte.

116.ln den Dörfern um Osterode mußten währcnd und nach dem Zweiten Weltkrieg viele Evakuierte und Flüchtlinge untergebracht werden. So stieg z.B. die Einwohnerzahl in Katzenstein von 618 im Jahre 1939 auf 1 030 Im Jahre 1949. Um neuen Wohnraum zu schaffen, wurde auch das alte Katzensteiner Schützenhaus an der Söse zu einer Notwohnung ausgebaut.

<<  |  <  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek