Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Wieland Mücke, Ekkehard Eder und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5919-7
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4'

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9. In den sechziger lahren luden auf dem Martin-Luther-Platz die Drogerie von Heltnut Küllenberg (vorrnals: Max PiehIer), das Lebensmittelgeschäft Thams & Garfs, das Textilgeschäft Buchmann und an der Ecke zum Kornmarkt das Elektrogeschäft von Werner Fettköter zum Einkauf ein. Die Fenster und die Tür zur Güldenstraße sind heute ebenso wie die meisten Dachgauben verschwunden.

10. Im Jahre 1941 mußte der Turmaufbau der St.Aegidien-Kirche bis zur Glockenstube abgebrochen werden. Die Schiefereindeckung des 1882/83 in neugotischen Formen errichteten Aufbaus war schadhaft geworden und belastere durch ihr hohes Gewicht den Unterbau allzusehr. Ein auf Initiative von Kar! Grönig gegründeter Verein 'Turrnbauhilfe' sammelte Spenden für den Wiederaufbau, mit deren Hilfe der Turm 1951 nach Plänen des Architekten Stephan seine heutige Gestalt erhielt. Die Kupferplatten wurden von dem Kupferhammer Jams in Osterode, die Kirchturmuhr von der Firma Weule in Bockenem geliefert.

11. Der am Osteroder Gymnasium lehrende Künstler Kar! Grönig hatte sich große Verdienste um seine Heimatstadt Osterode erworben. Neben seiner künstlerischen Tátigkeit leitere er auch den Aufbau des Heimatmuseums im Ritterhaus, war Initiator der 'Turmbauhilfe und wies die Öffentlichkeit erstmals auf die Jugendjahre Tilman Riernenschneiders, die der große Bildschnitzer in Osterode verbrachte, hin.

12. In dem 1720-1722 errichteten Harzkornmagazin lagerte früher Getreide zur Versorgung der Bergund Hüttenleute im Oberharz. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg dicnte das Gebäude der Lebensmittelversorgung. So nutzten die Getreide- und Kartoffelhandlung Darmenberg. die Hauptgenossenschaft Hannover und der Lebensmittelgroßhandei Albert Mailand Teile des Gebäudes. Erhebliche Flächen des Baudenkmals standen jedoch leer. Pläne a us den fünfziger Jahren zum Ausbau des Gebäudes in eine FesthalIe wurden nicht weiter verfolgt. 1984 begarm der Umbau zum Rathaus. Zwischen 1987 und 1989 fanden alle städtischen Ämter. die bislang auf verschiedene Gebäude verteilt waren. Raum im Kornmagazin. Die Fotografie zeigt noch die alten, hölzernen Fensterklappen. Die Dacherker hatten noch ihr ursprüngliches Aussehen, das Fachwerk war noch nicht durch einen Anstrich verdeckt. Den Mittelgiebel ziert das von dem Bildhauer Quirinius Ulrich geschaffene Wappen des englisch-hannoverschen Königshauses.

13. Während des Stadtfestes 'Die drei freundlichen Tage' brach in der Nacht vom 5. zum 6. Mai 1979 in einem Gebäude der lohannistorstraße ein Feuer aus, das sich rasch auf die Nachbarhäuser ausbreitete. Die verwinkelte Bebauung an den Gebäuderückseiten erschwerte die Bekämpfung der Brandherde. Die Katastrophe forderte ein Todesopfer. Sieben Wohn- und Geschäftshäuser in der lohannistorstraße und der Straße Am Schilde wurden teils schwer beschädigt.

14. Der Bliek vom Marktkirchturm auf die Johannisvorstadt und die Freiheit zeigt im Vordergrund die nach der Brückensprengung 1945 neugestaltete Ecke Johannisvorstadtl Am Schee brink mit dem Möbelhaus Harms. Dahinter liegt unterhalb der Ruine der Alten Burg die 1904 errichtete katholische Johanniskirche. Die Schornsteine irn Hintergrund weisen auf die Freiheiter Industrie hin. Firmennamen wie Kuba-Irnperial (Rundfunkgeräte), Oigee-Optische Werke, Eisengießerei Müller, Cora-Schuhfabrik und Gummiwerk Josef Weinand sind eng mit der Geschichte dieses Industriedorfes in den fünfziger und sechziger Jahren verbunden.

15. Im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, sicherte die Alte Burg Harzstraße, Sösefurt und Siedlung. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts nutzte Herzogin Elisabeth sie als Witwensitz. Danach verfiel die Burg und diente offenbar als Steinbruch. Im oberen Bereich des Bergfriedes ist heute nur noch das Kernmauerwerk erhalten, während unten die Mauerschale aus Sösekieseln noch vorhanden ist. Zu erkennen sind die Mauerabsätze der einzelnen Stockwerke.

16. Am 12. Juli 1980 besuchte Bundespräsident Kar! Carstens auf seiner Deutschlandwanderung Osterode. Die Aufnahme zeigt die Ratsfrau Chris tel Krahmer. den Beigeordneten Hans-Arnold Poehling, Stadtdirektor Enno Mönnich, Dr. Veronika Catstens. Bundespräsident Karl Carstens, Bürgermeister Karl Koch und dahinter den Beigeordneten Wolfgang Dernedde in der Straße Am Schilde.

17. Diese Aufnahme zeigt die Situation in der Brauhausstraße nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Stadtmauer in diesem Bereich hatte man bereits 1934 abgebrochen, so daß eine direkte Durchfahrt von der Brauhausstraße in den damals noch wenig bebauten Bereich Badegarten (heute: Berliner Straße) möglich wurde. Das ehemalige Brauhaus auf der linken Seite war bereits 1920 in ein Kino umgebaut worden.

18. Hinter der ehemaligen Stadtbierbrauerei und der Obermühle war der Mühlengraben früher noch nicht abgedeckt. Der bereits im Mittelalter angelegte Mühlengraben versorgte die Betriebe der Stadt mit der notwendigen Wasserkraft und schuf damit eine wesentliche Voraussetzung für den Aufstieg der Stadt zu einem der bedeutendsten hannoverschen Industrieorte im 19. Jahrhundert.

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