Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Wieland Mücke, Ekkehard Eder und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5919-7
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4'

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29. Für die Errichtung der neuen Betongebäude im Bereich Petersilienstraßel Auenstraße/Rollberg in den siebziger Jahren mußten auch die alten Gebäude auf der rechten Seite der Petersilicnstraße abgerissen werden.

3D. Vor der nicdersächsischen Landtagswahl 1959 hingen in Osterode auch einige Wahlplakate von heutc längst verschwundenen Parreien. z.B. von der konservativen DP (Deutsche Partei), dem GBI BHE (Gesamtdeutscher BlocklBund der Heimatvertriebenen und Entrechteten) und der rechtsgerichteten DRP (Deutsche Reichspartei).

31. Frau Emilie Wierig kam anjcdem Markttag mit ihrem Handwägelchen aus Petershütte. Für den Weg brauchte Sie fast eine dreiviertel Stunde, um ihre Butter. Eier und selbstgezüchteten Blumen in der Stadt verkaufen zu können.

32. Mehrere Brandkatastrophen suchten die Scheffelstraße heim: die Bebauung auf der linken Seite fiel am 23. September 1727, die auf der rechten am 27. Juni 1826 einer Feuersbrunst zum Opfer. Die zentrale Lage der Straße und ihre sich daraus ergebende Bedeutung als Wohn- und Geschäftsstraße führten jedoch jeweils zu einer raschen Wiederbebauung der Brandstellen. Die Aufnahrne, die im August 1969 entstand. zeigt auf der rechten Seite die Lotto-Annahmestelle Willi Heise, das Frisörgeschäft Walter Konstanty, das Haus- und Küchengerätegeschäft Roßrnann sowie den Süßwaren- und Spirituosenhandel Carl Rusteherg. Auf der linken Seite ist die Bauklempnerei CL. Schröder (Wedemeyer) zu erkennen.

33. Wilhelm Jurke erwarb sich in den ersten Nachkriegsjahren Verdienste um die Förderung des kulturellen Lebens in der Stadt. Er war auch der Gründer der Tilman-Riemenschneider-Buchhandlung in der Scheffelstraße. Neben der Buchhandlung befanden sich das Lebensmittelgeschäft von Kurt Grieger und die Bäckerei Grothe.

34. Bliek vom Marktkirchturm auf die Scheffelstraße, den Langen Krummen Bruch und den Spritzenhausplatz, Urn den Raum in der Stadt möglichst intensiv zu nutzen. weisen auch die nicht direkt an der Straße liegenden Grundstücksteile eine sehr dichte Bebauung auf. In einem dieser Hintergebäude der Scheffelstraße hatte die Seifen- und Sodafabrik Carl Keidel (später im Besitz der Familie Exter) ihre Betriebsräume. Der Schornstein dieser Fabrik ist noch auf der linken Seite des Fotos zu sehen.

35. Diese Aufnahme vom 22. Juli 1959 zeigt den Kurzen Krummen Bruch. Der Straßenname weist darauf hin, daß sich in diesem Bereich zwischen der Altstadt und der Neustadt eine feuchte Niederung (niederdeutsch: Brook) befand. die erst zu späterer Zeit trockengelegt und bebaut wurde. Im Hintergrund ist die Druckerei von Giebel und Oehlschlägel zu erkennen.

36. Die ehemalige Schlachterei Kuhlmann im Kurzen Krummen Bruch war weit und breit für ihre Schmalzspezialitäten bekannt. Später befand sich in dem Gebäude ein Treffpunkt für ausländische Mitbürger. Seit den frühen sechziger Jahren kam es auch in Osterode zu einem verstärkten Zuzug von Ausländern, die hier zu den Zeiten des Wirtschaftswunders dringend als Arbeitskräfte benötigt wurden. Heute leben in der Stadt oft schon die in Osterode geborenen Kinder und Enkel diescr Menschen, dic hier ihre neue Heimat gefunden haben.

37. Zwischen dem Südflügel des Schlosses und der Stadtmauer befand sich früher der herzogliche Lustgarten. Der Magistrat erwarb das Gelande und legte hier die städtische Gärtnerei an. Die Aufnahme vom 14. März 1960 entstand kurz vor dem Umzug der Stadtgärtnerei auf ein Gelande hinter der Schachtrupp- Villa. Die Gärtnerei mußte dem Neubau einer Turnhalle weichen, Heute hat diese kommunale Einrichtung ihren Platz in der Klapperbreite gefunden.

38. Die Straße Obere Neustadt gehörte zu dem von Herzog Otto dem Kind 1238 gegründeten neuen Stadtteil. Das Bild vermittelt die Enge der Straße, die vor dem Abriß der Häuser auf der rechten Seite und der Zurückverlegung der Baufluchtlinie bestand.

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