Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Wieland Mücke, Ekkehard Eder und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5919-7
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

39. Im Jahre 1849 baute die Stadt das alte Scharfrichterhaus zu einem Krankenhaus um. 1872 entschloß man sich zu einem Neubau an der gleichen Stelle, der in den Jahren 1887,1899 und 1928 durch Anbauten erweitert wurde. Nachdem 1956 das moderne Krankenhaus am Fuchshaller Weg seinen Betrieb autgenommen hatte, nutzte die Polizei ab 1957 das Haus als Dienstgcbäude. 1979 brach man das Gebäude in der Krankenhausgasse ab.

40. Im Bereich der Neustadt lebten viele der städtischen Ackerbürger. Die Hofgebäude dieser Bauern, deren Wiesen und Felder außerhalb der Stadt lagen, befanden sich innerhalb des Stadtrnauerringes. An dem Mitte des 16. Jahrhunderts errichteten Gebäude, Untere Neustadt 1, sind für Ackerbürgerhäuser typische Merkmale zu erkennen: Die große Toreinfahrt führte in die Diele, die sich als multifunktionaler Raum für die Arbeiten der Landund Hauswirtschaft sowie auch als Werkstatt anbot. Speicherstockwerk und Dachboden dienten ebenso wie der Keller als Lagerräume. Die Wohn- und Schlafräume befanden sich neben der Diele und im darüberliegenden Stockwerk.

41. Das alte Amtsrichterwohnhaus in der Jacobitorstraße riß man im September 1977 ab, um Platz für den Neubau des Innenstadtrings zu schaffen.

42. Am 8. Mai 1969 bot sich dem Fotografen dieser Bliek von der Schildwache durch einen Durchgang in der Stadtmauer auf Häuser im Bereich Ölmühlengasse/Waldstraße. Auch die Villa Marwedei - siche das nächste Bild - ist hier zu erkennen.

43. Frau Ida Marwedelließ diese Jugendstil-Villa 1905 in der Waldstraße errichten. Das Gebäude weist eine dekorativc Baugestaltung auf, die in eigenwilligem Linierispiel Naturformen abstrakt urnbiklet.

44. In dem Autohaus an der Herzberger Straße gegenüber der 'Schweiz wurden bis 1972 Krafttahrzeuge der Marken Auto-Union und BMW verkauft. Auch eine Tankstelle war hier scit 1931 in Betrieb, Im Frühjahr 1994 brach man diese Gebäude für eine projektierte Erweiterung des Krcishauscs ah. Im Juni 1961, erst kurz nachdem Ostcrode Bundeswehrstandort geworden war. zogen bcrcits Reservisten mit einern kleinen Panzermodell von der Kaserne in die Stadt.

45. Da Osterode immer wieder von Feuersbrünsten heimgesucht wurde, war es wichtig. eine Brandbekämpfung durch die Bürger zu organisieren. Der Rat der Stadt erließ sogenannte Feuerordnungen, die die Einwohner zum Feuerwehrdienst verpflichteten. Im Juli 1862 gründete man in Osterode die 'Freiwillige-Turner-Feuerwehr, aus der die heutige Ortsfeuerwehr hervorging. Mit zahlreichen Übungen, wie hier im Juli 1961 an der Jacobitorschule, verbesserte man die Schlagkraft und den Ausbildungsstand der Feuerwchr.

46. Dr. med. Theodor Wedemeyer (1889-1965) aus der Herzbergcr Straße praktizierte bereits seit den zwanziger Jahren in der Stadt. Dieser typische Hausarzt kannte nicht nur seine Patienten, sondern auch deren gesamte Familie und wußte immer schnell zu helf'en. Zu seinen zahlreichen Interessen gehörte auch die Archäologie. Sein Spürsinn führte zu vielen heimatgeschichtlich bedcutenden Entdekkungen.

47. Wirtschaftswunder - Massenmotorisierung. Am 12. Juli 1961 entstand diese Aufnahme eines Autotransporters in der Waldstraße. Neun BMW-Isetta hatte man auf der Ladefläche uniergebracht. Wegen ihres unterschiedlichen Radstandes an Vorder- und Hinterachsc nannte man diese Fahrzeugc. die man durch eine Fronttüre bestieg, auch liebevoll 'Schlagloch-Suchgerät'.

48. Der Gebäudekomplex wurde in den Jahren 1937/38 für die Mitteldeutsche Spinnhütte, die Seidenstoffe für die Luftwaffe und später Kammgarne herstellte, gebaut. DeTe We (Deutsche Telefon Werke) produzierte ab Januar 1961 hier fernmeldetechnische Geräte, insbesondere für die Bundespost. Nachdem die DeTeWe in den achtziger Jahren ihr Osteroder Werk geschlossen harten, nutzte die Firma Blaupunkt die Gcbäude zur Herstellung von Fernseherteilen.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek