Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Wieland Mücke, Ekkehard Eder und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5919-7
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4'

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59. Von 1944 bis 1947 diente die Kasernenanlage an der Bergstraße als ungarisches Lazarettlager. Danach brachte man hier Flüchtlinge und Heirnatvcrtricbenc unter, für die zu diesent Zeitpunkt kein anderer Wohnraum zur Verfügung stand. Ab 1961 nutzte die Bundeswehr die alte Kaserne. die durch zahlreiche Neubauten erweitert wurde.

60. Am 28. Juni 1961 wurde Osterode wieder Garnisonsstadt. Sehr herzlich begrüßte die Bevölkerung das von Höxter an den Harz verlegte Panzergrenadierbataillon 12 beim Einrücken in die teils umgebauten, teils neuerrichteten Kasernenbauten an der Bergstraße.

61. Eine Militärkapclle begleitere die Grenadiere auf ihrem Marsch von der Rornmelkaserne zum Kornrnarkt, wo eine offizielle Begrüßung der Soldaten durch die Stadt erfolgte. Das Bild entstand in der Schwiegershäuser Straße vor dem Hof des Landwirtes Hermann Ebrecht (heute: Dachdecker Oelkers ).

62. Die Eisenbahnstrecke von Herzberg nach Osterode wurde am 10. Oktober 1870 eröffnet, am 1. September 1871 kourite der Betrieb auf dern Abschnitt von Osterode nach Seesen aufgenommen werden. Das Bild aus der frühen Bundesbahnzeit zeigt den von Herzberg aus in den Südbahnhof einfahrenden Mittagszug. Gezogen werden die Packwagen und Abteilwagen von einer Dampflok der Baurcihe 93.

63/64/65. Im Laufe der zunehmenden Massenmotorisierung in den sechziger Jahren zeigte sich deutlich, daß der Stadtkern mit seinen engen Straßen nicht für den Autoverkehr geeignet war. Verkehrsstauungen, Verkehrslärm und Abgasgestank beeinträchtigten die LebensquaJität der Bürger im Innenstadtbcreich. Planungen aus den sechziger Jahren sahen z.T. eine tiefgreifende Umgestaltung des Straßcnverlaufs vor: So dachte man daran, eine dreispurige Straße vom Badegarten quer zum Roltberg und zur...

... Scheffelstraße bis in die Dörgestraße zu führen. Eine Tiefgarage, die über Tunnel mit einer überdachten Passage im Bereich Alter Schulhof verbunden werden sollte und der Abriß 'störender', alter Bausubstanz schien den Weg Osterodes in eine autogerechte Zukunft zu weisen. Die Osteroder erkannten jedoch, daß der Charme ihrer historisch gewachsenen Stadt durch solche Maßnahmen vernichtet...

... worden wäre. Der Bau eines Tangentennetzes (Süd- und Osttangente, 1973-1976), der lnnenstadtring, der Bau des Parkdecks (1976-1979) entlasteten den Kernstadtbereich vom Autoverkehr und machten den Ausbau der Fußgängerzone ab 1978 möglich, Die Aufnahmen auf dieser und der folgenden Seite zeigen den Bau der Osttangente.

66. Der 1977-1979 gebante Butterbergtunnel entlastete die lohannisvorstadt und die Ortschaft Freiheit von dem Durchgangsverkehr auf der Bundesstraße 241 von und nach Clausthal-Zellerfeld.

67. Die Schwiegershäuser Straße wurde von der neuen Schnellstraße (Südtangente) durchtrennt. Im Hintergrund ist die Schürzenfabrik Becker, die die Gebäude der enemaligen Kunstgewerbefabrik Schumacher & Co nutzie. zu erkennen. Das Wohnhaus oberhalb der Schürzenfabrik mußte Anfang der siebziger Jahre dem Straßenbau weichen.

68. Auch die Grünanlagen zwischen der Schwirnmbadstraße und der Eisenhahnstrecke mußten für den Schnellstraßenhau verkleinert und umgestaltet werden. Diese Steinbrücke über die Apenke im Bereich Spazierweg verschwand.

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