Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Wieland Mücke, Ekkehard Eder und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5919-7
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4'

<<  |  <  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  >  |  >>

79. Seit 1831 bestand in Osterode eine Gewerbeschule (gewerbliche Fortbildungsschule), die Handwerkslehrlingen die Möglichkeit zur Weiterbildung bot. Der 'Vercin selbständiger Kaufleute' gründete eine Handelsschule (kaufmännische Fortbildungsschule ), um die Ausbildung der kaufrnännischen Lehrlinge zu verbessern. Ab 1922 übernahm die Stadt Osterode die Schulträgerschaft, die 1934 auf einen Berufsschulzweckverband und 1955 auf den Landkreis übertragen wurde. Mit der Einweihung der neuen Berufsschule am 8. Januar 1962 durch Oberkreisdirektor Kurt Schröder konnte der bislang an insgesamt fünf verschiedenen Stellen im Stadtgebiet durchgeführte Unterricht in diesern Gebäude zusammengefaßt werden.

80. Von 1976 bis 1979 wurde in innenstadtnaher Lage zwischen Stadtmauer und Dörgestraße ein Parkdeck errichtet. Um von dort eine Verbindung zum Innenstadtring zu schaffen, mußte das Gebäude Dörgestraße 15 im Jahre 1977 abgebrochen werden. Die Aufnahme zeigt das Gebäude zwischen der Kreishandwerkerschaft (früher: Gasthaus 'Deutsches Haus') und dem Schreibwarengeschäft von F. Fischer.

81. Auch die Hintergebäude des Hauses Dörgestraße 15 sind heute verschwunden. In den zwanziger Jahren nutzte die Kohlenhandlung Sieburg das Areal, während ein Jahrzehnt später die Pferdehandlung Pöhl und die Holzhandlung Thielen hier ihre Geschäfte betrieben. Die oft wechselnde Nutzung von Gebäuden und Schuppen für verschiedenartige gewerbliche Zwecke ist irn innerstädtischen Bereich Osterodes in vielen Fällen zu beobachten.

82. Im Landtagswahlkampf 1963 besuchte der spätere Bundeskanzler Ludwig Erhard Osterode. Als Wirtschaftsministcr hatte Erhard das 'Wirtschaftswunder ' und den Aufbau einer sozialen Marktwirtschaft maßgeblich beeinflußt. Von der Freitreppe der Schachtrupp- Villa aus sprach Erhard zu einer großen Menschenmenge. Hinter ihm ist der damalige Osteroder Bürgermeister Dr. Dr. AdoJf Krorne zu erkennen.

83. Die klassizistische. zwischen 1819 und 1828 errichtete Villa der Fabrikantenfamilie Schachtrupp sollte Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre abgerissen werden, um Raum für zusätzliche Parkplätze zu schaffen. Den gemeinsamen Anstrengungen von engagierten Osterodern und Kunsthistorikcrn ist es jedoch gelungcn, dieses bedeutende Baudenkmal zu erhalten. Bedauerlicherweise rnußten aber trotz dieser Bemühungen die zum Ensemble gehörenden Kavaliershäuser dem Autoverkehr weichen. Die 'Kaffeernühle'. wie die Schachtrupp- Villa liebevoll-spöttisch in Osterode bezeichnet wird, konnte aber restauriert werden. Im Verlauf der Arbeiten nahm man auch die Querverbretterung des Gebäudes zeitweilig ab, so daß das Fachwerk für einige WCJChen sichtbar wurde.

84. Im Jahre 1904 wurde der 'Verein ehemaliger Osteroder Pennäler gegründet. Zahlreiche gesellige Veranstaltungen hielten die Freundschaft der ehemaligen Oberschüler untereinander und ihre Bindung an die Schule lebendig. Daneben samrnelte der Verein auch Sponden Iür schulische und kulturclle Zwecke. Die Aufnahme zeigt die Vereinsmitglieder im Jahr 1964, anläßlich des 60jährigen Stiftungsfestes.

85. Seit 1867 hatte man das bereits im Mittelalter als Lateinschule gegründete Gymnasium in der Schachtrupp- Villa untergebracht, Da für die nach dem Krieg schnell wachsende Schülerzahl dringend neue Räume benötigt wurden, erbaute die Stadt ab 1956 nach Plänen des Architekten Gehrcke auf dem Lindenberggelände das neue Gymnasium. Der erste Bauabschnitt - den das Bild zeigt - wurde 1957. die weiteren Bauten bis 1964 fcrtiggestellt.

86. Diese Aufnahme vom 14. Februar 1961 zeigt neben der Marienkirche ein 1963 abgerissenes Wirtschaftsgebäude des Lindenberghofes. Auf der rechten Seite ist das Gebäude des Gymnasiums zu erkennen, für dessen Erweiterung die alten Hof- und Wirtschaftsgebäude abgebrochen wurden.

87. Auch das Wohngebäude des Lindenberghofes wurde für die Erweiterung des Gymnasiums und den Bau der Turnhalle abgerissen. Vorne rechts ist der heute noch besteliende Durchgang zur Marienkirche zu sehen.

88. Die Bemühungen zur Schaffung eines Gerneindehauses, das gesellschaftlichen und kulturellen Zwecken dienen sollte. reichen bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurück, scheiterten jedoch immer wieder an der Finanzierbarkeit eines solchen Projektes. Erst mit der Eröffnung der StadthaIIe auf dem Gelände dcs ehemaligen Edeka-Großhandels am 25. Oktober 1973 ging dieser langgehegte Wunsch der Bürger in Erfüllung.

<<  |  <  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek