Osterwieck in alten Ansichten

Osterwieck in alten Ansichten

Auteur
:   Günter Kirsten
Gemeente
:   Osterwieck
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5400-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterwieck in alten Ansichten'

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9. Die Rathausweinkellerei und Weingroßhandlung Fuhrmeister befand sich direkt neben dem alten Rathaus. Im Untergeschoß war bis in die siebziger Jahre eine Lebensmittelhandlung.

10. Seit 1874 war der Juwelier Wil helm Müller im Hause Mitteistraße 27 tätig. An diesem Eckhaus von 1596 wurden 1911 die unteren Ladeneinbauten erneuert. Das Haus Kapellenstraße 45 (Ecke Mitteistraße ) trägt an der linken Seite das Zeichen der Kaufleute.

11: Der Bliek zur Nordseite des Marktes zeigt vor dem Ratskeller eine imposante Freitreppe aus der Zeit um 1911. Leider ist diese Treppe Anfang der sechziger Jahre abgerissen worden. In der Oktobernummer 1839 in den Braunschweigischen Anzeigen finden wir folgende Empfehlung: 'Bei der Übernahme des Gasthofes zum Ratskeller in Osterwieck, empfehle ich denselben allen resp. Reisenden angelegentlichst, und werde durch promte und gute Bedienung jeden meiner geehrten Gäste zufrieden stellen. G .A. Dreyer'.

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12. Vor dem großen Stadtbrand 1884 standen an dieser Stelle hauptsächlich Wohnhäuser. Wahrscheinlich hat der Kaufmann Harsdorf dort ein Wohnhaus mit Geschäft gebaut. Der Stadtverwaltung gelang es 1923 das Harsdorfsche Grundstück am Markt zur Einrichtung eines neuen Rathauses zu erwerben. Die Aufnahme entstand um 1900.

13. Die Häuser links (von vor 1883) fielen dem großen Stadtbrand von 1884 zum Opfer. Sie wurden größer und schöner wiederaufgebaut. Das rechte Haus (heute Bäckerei u. Caffee Bickei) blieb von den Flammen verschont.

14. Nach dem Brand 1884 (siehe auch Bild 31) wurden in der Schützenstraße zum Teil neue Fachwerkhäuser gebaut. Den Brand überdauert hat allein die Nr. 2 (1579; auf der linken Seite). Das untere Brüstungsfeld wird geprägt von einem Löwen. In einer Urkunde von 1609 wird dieses Haus als Wolfsbrauhaus bezeichnet. Im damaligen Bistum Halberstadt hatten nur die Orte Halberstadt, Aschersleben und Osterwieck Braurechte.

15. Schäfers Hof ist der einzige noch vorhandene, geschlossene mittelalterliche Ackerbürgerhof der Stadt Osterwieck. In der Mitte ist ein sehr schöner zehneckiger Taubenturm (gebaut 1702 von J. Kirchhoff) zu sehen. Weiterhin befindet sich dort das einzige Haus der Stadt, das in seinem Ursprung ein Ständerbau ist. Auf der Hofseite gehen die Ständer noch von der Grundschwelle bis zum Dach. An dem ursprünglich zur Straße stehenden Giebel des Wohnhauses stehen auf der Saumschwelle der Name des Erbauers, Paulus Drögekop und die Jahreszahl 1527. Es wird angenornmen, daß die Fassade noch im alten Zustand erhalten ist. Zur Verzierung der Innenräume wurden Pflanzenornamente in die Gefache gernalt, in etwa 1 200 verschiedenen Mustern. Die Eingangstür hat einen bemerkenswerten Türsturz als 'Eselsrücken'.

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16. Auf dieser Postkarte ist ein Ziehbrunnen (Schöpfbrunnen) aus alter Zeit zu sehen, der auf dem Schäfershof stand. Der Zieh- oder Schöpfbrunnen ist ein Flachbrunnen, bei dem die Wasserentnahme mit einem Schöpfgefäß an Hebeloder Winde erfolgt. Denkmalschützer unserer Stadt mauerten an dieser Stelle einen neuen Brunnen. Das Objekt 'Schäfers Hof soll möglichst im ursprünglichen Zustand des 16. Jahrhunderts wiederhergestellt werden.

17. Bliek vom Stobenplatz in Richtung Osten (um 1916) zum ehemaligen Kapellentor (heute nicht mehr vorhanden). Es ist eine der ältesten Straßen von Osterwieck. Fast alle Häuser stehen unter Denkmalschutz. Sie wurden von 1550bisins 19. Jahrhundert gebaut.

18. Aus der Baustilepoche Gotik gibt es in Osterwieck nur noch wenige Vertreter. Das Bild von 1890 zeigt das vermutlich heute älteste Haus, Kapellenstraße 4, mit der Giebelseite zum Hagen. Das Erbauungsjahr liegt um 1480. Kennzeichen hierfür ist der in dieser Zeit vorkommende gotische Treppenfries an der Saumschwelle. Das Haus weist sonst kaum Schnitzereien auf. Ebenfalls typisch für diese Häuser sind die Windbretter zwischen den Balkenköpfen, die früher bemalt waren und die enorm großen Vorkragungen der Obergeschosse.

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