Osterwieck in alten Ansichten

Osterwieck in alten Ansichten

Auteur
:   Günter Kirsten
Gemeente
:   Osterwieck
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5400-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterwieck in alten Ansichten'

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29. Auf dem Stobenplatz an der Mühlenilse stand die Stadtmühle. Sie wurde schon vor einiger Zeit abgebrochen.

30. Die Gaststätte 'Zur Tanne', einer der schönsten Renaissancebauten, wird nach links in die Neukirchenstraße und nach rechts bis in die Nikolaistraße von zum Teil sehr prunkvollen Fachwerkhäusern eingerahmt. Die Entstehungszeit reicht von 1580 bis 1614. Die Verzierungen sind unter anderem Sonnenrosetten, Blendarkaden, Inschriften, Wappen und weitere symbolhafte Schnitzereien.

31. Kreuzung Rosmarinstraße, NeukirchenstraBe, MittelstraBe und Tralie 1912. An der Ecke Tralle-RosmarinstraBe wurde der letzte große Stadtbrand 1884 gestoppt. An dieser Stelle steht das Gebäude des Konditormeisters Reiche, der bekannt warfür seine Dobustorten.

32. Ein Bliek in die Neukirchenstraße mit dem Eingang zum Wietholz. Hier in der Neukirchenstraße 2 gründete A.W. Ziekfeld 1868 eine Buchdruckerei und einen Verlag. Die vom ihm ab 1874 herausgegebene 'Ilse Zeitung' ist von 1887 bis 1944 noch komplett im Heimatmuseum erhalten.

33. Kleinere Straßen oder Gassen (wie zum Beispiel das Wietholz) hatten nur die Breite eines Fuhrwerkes. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr und etwas 'Glück' verhinderten 1930 ein Übergreifen des Feuers.

34. Der Abriß eines Hauses hat auch schon um 1910 die Menschen neugierig gemacht. Ganz unverhofft kann man auch einen Bliek in das Nachbarhaus werfen. Ecke NikolaistraßeNeukirchenstraße; im Hintergrund die Nikolaikirche.

35. Um 1920 wurde an der Stelle des abgerissenen Hauses (Bild 34) ein massives Gebäude errichtet.

36. Der Bunte Hof (Bundeshof), Zeichnung von Hermann Rabel, ist von den unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkbauten der Stadt Osterwieck wohl der mächtigste Profanbau. Er wurde von Ludolf von Rössing auf altem Bauwerk 1579 errichtet. Nach der, leider nicht urkundlich belegten Überlieferung soll die Geschichte des Bunten Hofes bis in die Zeit Kaiser Heinrichs IV. (1056-1106) zurückreichen.

37. In der Ecke zwischen den beiden rechtwinklig angeordneten Flügeln steht ein achteckiger Treppenturm. Im Turm befindet sich eine Wendeltreppe ohne Spindel, das heißt, die einzelnen Stufen aus Eichenbalken sind so aufeinandergelegt, daß sie sich mit dem inneren Balkenende selbst aufbauend 54 Stufen zur Höhe hinaufwinden. Am rechten Flügel schloß sich ein niedriges Fachwerkgebäude mit Erker und einern weiteren Treppenturm an. Diese wurden im letzten Jahrhundert abgebrochen. Die häufig wechselnden Eigentümer und Pächter veräußerten wertvolle Bauteile und Einrichtungen. So unter anderem auch die Täfelung des Rittersaales. Dieser ist etwa 21 m lang und 9,5 m breit. Die Decke wird in ihrer ganzen Länge von einem einzigen Balken in einem Hängewerk getragen.

38. Eine Fotografie des rechten Teiles vom 'Bunten Hof (vor 1883).

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